Saisoneröffnung in der Gesellschaft für Literatur

Und die scheint, wie Manfred Müller in seiner Einleitung erklärte, traditionsgemäß etwas mit den Österreich-Bibliotheken oder dieser Außenministerium-Kulturtagung, bei der ich früher ein paarmal gewesen bin, zusammenzuhängen.

Jedenfalls sprach auch eine Frau Ulla Krauss-Nussbaumer und die legte den Bibliotheken beziehungsweise den anwesenden Bibliothekarinnen wahrscheinlich nahe, die lesenden Autorinnen auch zu ihnen einzuladen und die waren Susanne Gregor, die ich schon vor ein paar Monate im Literaturhaus aus ihrem neuen Erzählband “Unter Wasser” zusammen mit Mareike Fallwickl lesen hörte und Angelika Reitzer von der ich jetzt schon länger nichts mehr hörte, da sie  nicht mehr in der “AS” moderiert, um, wie sie damals sagte sich mehr ihrem Schreiben widmen zu können.

Das hat sie offenbar auch getan, ist doch schon im Frühjahr ihr neuer bei “Jung und Jung” erschienener Roman “Obwohl es draußen kalt ist” erschienen und diese Bücher wurden vorgestellt.

Bei Susanne Gregor ist es, wie Manfred Müller erklärte das dritte Buch. Das Erste ist noch in der “Exil Edition” erschienen und ist durch einen Irrtum zu mir gekommen, die schon bei “Droschl” erschienenen “Territorien” habe ich mir mal bei einem Literaturhaus-Flohmarkt gekauft, aber noch nicht gelesen und bei “Unter Wasser” dürfte die Autorin, die selbe Geschichte oder einen Teil von ihr, wie damals im Literaturhaus gelesen haben, nämlich die, wo die Ich Erzählerin ihren Mann Jakob verläßt und sich dabei an ein Abendessen mit Enno und Oia erinnert, wo sie sich am Balkon in Enno verliebt und Pia kurz darauf stribt.

Bei der 1971 in Graz geborenen Angelika Reitzer, die ja sehr lange sehr schöne Textvorstellungen in der AS moderierte, wo ich Valierie Fritsch, Anna Weidenholzer, Nadine Kegele, etcetera, kennenlernten konnte, ist es das fünfte Buch.

Das Dritte und das Vierte habe ich gelesen und dieses ist ein Liebesroman, das von einem Paar handelt, das schon zwei Kinder hat, das dritte wird erwartet und, um das Fotografieren beziehungsweise, um das Hören geht es dabei auch.

In der Diskussion ging es darum, daß man bei einem Liebesroman sehr aufpassen muß, damit er nicht kitschig wird und, ob die Frage, ob nicht nur bei Erzählungen, sondern auch bei Romanen jeder Satz sitzen muß, was Angelika Reitzer, die auch Literaturwissenschaftlerin ist und inzwichen am “Institut für Sprachkunst” lehrt, energisch betonte.

Ein interessanter Abend, jetzt bin ich nur neugierig ob und was davon auf die östBpliste kommt, die Norgen verlautbart wird.

Hofnarr und Poet

In der Sommerreihe des Wiener Lesetheaters, wird wie Susanna C. Aschner in der Einleitung erklärte, jedes Jahr Joe Berger aufgeführt. Drei dieser Veranstaltungen habe ich mir angehört, bin ich ja irgendwie auch ein Fan des von 1939 bis 1991 lebenden Autors und Schauspielers, der irgendwie auch einen sehr skurrilen Experimentellismus hatte. In dem “Hirnhäusl-Symposium” in der Wien-Bibliothek war ich auch einmal und was das Lesetheater betrifft, so hat der Sommer für mich heuer mit zwei Lesetheaterveranstaltungen mit Ruth Aspöcks  Nicolas Guillen-Aufführung und mit dem “Zauner-lesen” begonnen und mit Joe Berger geendet.

“Denken Sie!”, hat eine Lesetheateraufführung geheißen, in einer anderen wurden seine Songs aufgeführt und diesmal hat Sara Berger, die Witwe mitgestaltet und mitgelesen und ich denke, sie hat sehr beeindruckende Texte aufgeführt, so daß mir diese Veranstaltung, glaube ich, am besten gefallen hat, denn manchmal ist mir Bergers Humor auch skurril und zu ordinär, diesesmal war es aber nicht so.

Es ging sehr viel um Wien und um den Österreicher, es ging auch um zwei Poeten, wo wie Sara Berger erklärte, Andre Heller und Erika Pluhar gemeint sein könnten.Jedenfalls liegt ein Paar im Beet, die Frau will schlafen, der Mann ist sehr poetisch, enthusiastisch “Du meineSonne!” oder noch ärger und springt,  als er die Frau auch aufgestachelt hat aus dem Fenster hinaus.

Es ging um “Wien als die Stadt der Hausmeister”, was fast ein wenig an Heimito von Doderer erinnern könnte und da wird Wien in Berger skurrilen Humor mit Moskau, wo es die Birken und mit New York, das es noch nicht gibt, verglichen.

Sehr beeindruckend war auch der Text mit dem “Hausaufgaben”, wo immer Schulaufsätze vorgelesen werden, die dann von der Lehrerin korrigiert wurden. Die Ausätze stammen von einer Elfi, die den Nachmittag bei der Großmutter verbringt, weil die Eltern arbeiten, die Mutter im Büro, der Vater will auch dorthin und als sie Syvester oder Geburtstagfeiern ist die Elfi bei der Großmutter, die erlebt einen Schlaganfall. Elfi kann sie durch Pulver retten, sie stirbt aber trotzdem. Elfi beschreibt im schwarzen Kleid das Begräbnis, spielt dann mit ihren Puppen sterben und mischt sich selbst das Pulver, während die Eltern wieder feiern und die Lehrerin hat dann den letzten Aufsatz zu bewerten.

Beklemmend skurril  diese Textauswahl und sehr literarisch und ein Text aus einer Anthologie, die 1990 Thomas Bernhard parodierte, wurde am Schluß  auch noch vorgelesen, den ich, die ich Thomas Bernhard ja einmal sehr liebte und ihn jetzt als zu negativ empfinde, sehr köstlich fand, wird doch da das Kaffeehaus als der fürchterlichste aller Orte beschrieben, wo man sich jeden Vormittag hinbegibt, um einen kleinen Braunen, auch was fürcherliches, zu trinken, dabei wird man von einem Keller in einem muffelnden Frack bedient und verbrennt sich noch dieZunge, was auch sehr fürchterlich ist, die Parodie aber sehr großartig.

En großartiger Joe Berger Abend, der noch von Musik untermalt wurde, so daß ich mich schon auf das nächste Jahr und den nächste Joe berger freuen kann.

Bekannte waren auch im Weinhaus Sittel, wie Ottwald John, der diesmal im Publkum saß, Hahnrei Wolf Käfer und meine liebe Hauptschulfreundin Christa U. mit der wir uns noch länger unterhielten und die immer sehr gute Tips hat, was man in Wien alles literarisch, filmtechnisch, fotografisch etcetera erleben kann.

Verregnetes Volksstimmefest

Das am Wochenende das Wetter sehr schlecht sein soll, höre ich schon die ganze Woche und am Samstagmorgen hat mir der Alfred sogar die Nachricht überbracht, daß die Organisatoren überlegen, ob sie das Fest nicht wegen Überschwemmungsgefahr absagen sollte, dann hat es aber, als ich nach zwei weggegangen ist, weil die Lesung diesmal länger war und mehr Autoren am Programm standen und daher früher anfangen sollte, nicht geregnet.

Ich hatte trotzdem die Regenjacke an und als ich auf der Kärntner- oder schon auf der Rotenturmstraße war, ist es auf einmal finster geworden und es hat zu schütten angefangen, so daß ich diesen Sommer zum dritten Mal naß bis auf die Haut und die Knochen wurde, was mir zwar an sich nicht so viel macht, da es jetzt aber schon etwas kälter war, war es trotzdem unangenehm, den ganzen Nachmittag und Abend naß herumzulaufen, obwohl ich ja den Regen am Samstag am Volksstimmefest schon gewohnt bin.

Ich melde mich, seit ich seit 1989 fast immer am Volksstimmefest gelesen habe,  immer für den Samstag an, weil ich es dann hinter mir habe. Da hat es meistens geregnet, während es am Sonntag wieder schön war und einmal kann ich mich erinnern, daß ich zwar gelesen habe, Helmut Rizy die Lesung aber nach mir mit Hinweis auf die Anthologie, die es ja geben würde, die Lesung abgebrochen hat und diesmal hatte es, als ich die Jesuitenwiese und die “Sigi Maron”, wie die Bühne, wo die Lesung jetzt stattfindet, heißt, Jura “Soyfer-” und “Siebensternbühne” hat sie, glaube ich, schon geheißen, zwar aufgehört zu regnen, aber während ich in der ersten Tranche auf der Bühne saß, wieder angefangen und dann mehr oder weniger, die ganze Lesung durchgeregnet.

Dreiunddreißig Autoren und Autorinnen hat Christoph Kepplinger für die zwei Tage angekündigt und das Thema war Kapitulaton, mit dem ich nach dem ersten Hören nichts anfangen konnte, dann dachte ich aber Kapitulation ist eigentlich alles was schiefgeht und nicht gelingt und das ist fast alles und habe das auch Hilde Schmölzer vor ein paar Wochen in der “Alten Schmiede” so gesagt, als die mir erklärte, daß sie zu diesem Thema eigentlich nichts hättte.

“Ich auch nicht!”, habe ich gedacht oder geantwortet, war aber da, glaube ich, schon entschloßen, die Nobelpreisszene aus der “Unsichtbaren Frau” zu lesen, weil die mir  sehr gut gefällt und da wäre die Kapitualtion, daß die Lilly Schmidt den Preis nicht bekommt, Britta gestorben ist und  Jonathan Larsen schließlich doch zur Sitzung geht, obwohl er das eigentlich nicht will.

Ich habe als Dritte gelesen, vorher waren Gabriele Hütter und die Ruth dran und die hatten eher aphoristische beziehungsweise theoretische Texte, nachher kam El Awadalla, die etwas zu der Flüchtlingskrise von 2015 aus ihrem neuem Buch brachte und da ist die Kapitulation sehr deutlich, wenn man bedeckt, daß zeitgleich mit dem Fest Leute in Chemnitz auf die Straße gingen, weil sie Angst vor den Flüchtlingen haben.

Ljuba Arnautovic brachte einen Ausschnitt aus der Fortsetzung ihres Debutromans, der auch auf der Jesuitenwiese spielt, Martina Wittels erinnerte an Harald Irnberger, der das “Extrablatt” gegründet hat, das in den Siebzigerjahren kritische Texte in die Welt setzte. Katrin Forster brachte einen Text, wo sich eine Nörglerin darüber beschwert, daß heute jeder die Zentralmatura machen kann, weil der Staat unkritische Bürger braucht und Peter Clar den ich ja glaube ich auf einem Volksstimmegest kennenlernte, beschwerte sich in seinem Text, daß er nur mehr Friederike Mayröcker lesen kann, die sich ihrerseits nur mehr an Jaques Derrida hält.

Er rief auch zur nächsten Widerstandsdemo am vierten Oktober auf, die es jetzt doch zu geben schien und Markus Köhle und Mieze Medusa berkäftigten seinen Aufruf. Mieze Medusa ging in ihren Text in ihre Kindheit zurück, während Markus Köhle mit der Verarmung der Sprache beschäftigen “Gehen Volkkstimmefest, halten  Lesung, ectetera”. Die letzte Runde gehörten Pia Piuk die ein Stück aus ihrem Heimatroman las und Dominika Meindl, die ein Interview über die Wichtigkeit der Literatur mit Sebastian Kurz, H. C. Strache und noch einem anderen Politiker machte. Also ein sehr lustiges und satirisches Stück, worüber alle lachten.

Dann gab es wieder Kaffee und Kuchen am Favoritner Stand, der diesmal gut besucht war und es viele  interessante Literaturgespräche gegeben hat.

Mit dem Wetter hat  es dann am Sonntag nicht so ganz, wie von Christoph Kepplinger gewünscht, geklappt, ich bin aber nicht  so naß, wie am Samstag geworden und, als ich die Sigi Maron Bühne erreichte, hat gerade Magdalena Knapp-Menzel, gefolgt von Gabriele Müller gelesen, während ich den Poetry Slamer Christian Schreibmüller versäumt habe.

Die Texte waren allgemein politischer und auf die gegenwärtige Situation bezogen, als gestern, so hatte sich nicht nur Andi Pianka mit dem Regierungswechsel und dem zwölf Stundentag, der gerade in Kraft getreten ist, beschäftigt, Eva Schörkhuber hatte einen Text über die Zähne oder das Zähnezeigen des Innenministers mit seiner berittenen Polizei und zwei Hydra Satyriker Stefan Kanolky und Maximillian Zirkowitsch ,wo ich den letztern  vom “Holzbaum-Verlag” kenne, haben ein Buch bei “Milena” herausgebracht, wo sie sich um die Fakten bei Haiders Tod und vielem anderen beschäftigte.

Richard Schuberth verarbeitete die politische Situation mit einer Fabel und entschuldigte sich vorher bei den erwähnten Tieren dafür und Verena Mermer brachte einen sehr proaartigen lyrischen Zyklus, der sich mit der Überbelastung der Frau und dem Abgeben und “Nein sagen!”, beschäftigte.

Es gab noch einen Text von Elfriede Jelinek, die ja früher vor 1989 bei Arthur West regelmäßig auf dem Fest gelesen hat, den Christoph  Kepplinger vorgetragen hat und vieles mehr.

Danach war das Wetter besser, so daß ich noch länger mit dem Alfred über das Festgelände herumstreifte, Sturm und einen Mojito trank, Antonio Fian zum “Priessnitz-Preis” den er heuer bekommen wird, gratulierte und uns noch länger mit Renate Sassmann bei Gratis Weintrauben und gratis Somlauer Nockerln unterhielten.

Gabriela Hütter

Gabriela Hütter

Ruth Aspöck

Ruth Aspöck

El Awadalla

El Awadalla

Gerald Jatzek

Gerald Jatzek

Ariadne Schimmler

Ariadne Schimmler

Ljuba Arnautovic

Ljuba Arnautovic

Martina Wittels

Martina Wittels

Sebastian Vogt

Sebastian Vogt

Peter Marius Huemer

Peter Marius Huemer

Katrin Forstner

Katrin Forstner

Martin Peichl

Martin Peichl

Peter Clar

Peter Clar

Mieze Medusa

Mieze Medusa

Markus Köhle

Markus Köhle

Petra Piuk

Petra Piuk

Dominika Meindl

Dominika Meindl

Christian Schreibmüller

Christian Schreibmüller

Magdalena Knapp-Menzel

Magdalena Knapp-Menzel

Gabriele Müller

Gabriele Müller

Erich Klinger

Erich Klinger

Andi Pianka

Andi Pianka

Anna Drezga

Anna Drezga

Richard Schuberth

Richard Schuberth

Stefan Kalnoky

Stefan Kalnoky

Maximilian Zirkowitsch

Maximilian Zirkowitsch

Kerstin Putz

Kerstin Putz

Jiaspa Fenzl

Jiaspa Fenzl

Wolfgang Oertl

Wolfgang Oertl

Verena Mermer

Verena Mermer

Christoph Kepplinger

Christoph Kepplinger

Eva Schörkhuber

Eva Schörkhuber

Kurto Wendt

Kurto Wendt

Olja Alvir

Olja Alvir

Eva Jancak

Eva Jancak

Christoph Kepplinger

Christoph Kepplinger

Was dann nachher so schön fliegt

Jetzt kommt eine kleine Pause von meinem heurigen dBp-Lesen, da ich, da ich ja soviele andere Neuerscheinungen habe, die nicht auf der Liste stehen, parallel, beziehungsabwechselnd lesen werde, nämlich das Debut des 1967 geborenen “Streiflichter- Redakteurs” HiIlmar Klutes “Was nachher so schön fliegt” und es ist eines, das durchaus daraufstehen könnte und auch eines, das meine Themen, das Schreiben und den Literaturberieb worüber ich ja auch schon sehr viel geschrieben hate, in einer wie  im Klappentext schreibt, Weise behandelt, wie man es noch nie gelesen hat. Was ich zum Teil auch bestätigen wüede

Es geht um Volker Winterberg, der zwanzigjährig, im Jahre 1987 im Ruhrgebiet seinen Zivildienst in einem Altersheim macht, aber eigentlich schreiben will, der größte Dichter der Welt wahrscheinlich und dabei sehr sehr viel von der deutschen Literatur weiß. Es ist ein Lobgesang der “Gruppe 47” kann man sagen und es ist wahrscheinlich auch sehr viel Autobiografie des Autors dabei, über das er sich sehr lustig macht, nur mit den verschiedenen Ebenen, die das Buch beleuchtet, bin ich ein wenig durcheinander gekommen und hätte mir da vielleicht mehr Straffung gewünscht.

Denn der Volker Winterberg erzählt sehr schnoddring aus seinem Leben. Erwähnt auch durchaus, daß er die Literatur aufsaugt und noch keinen eigenen Stil hat.

Liest er die Bachmann, dann schreibt er, wie sie und am nächsten Tag, wie Heiner Müller etcera. Er  hat sehr viel gelesen, hat seine Idole, aber, was mich auch ein wenig irriterte oder wunderte, mag er Erich Fried nicht, das habe ich nicht so ganz verstanden, denn ich mag ihn gern und halte ihn auch für ein Idol, aber Volker, der am Morgen die Alten in dem Heim betreut und mit der Schwester Erika vögelt, die ihm erklärt, ob er weiß, daß  die Generation, die er da pflegt, die ist, die Auschwitz ermöglicht hat, geht einerseits wieder sehr kritisch und leicht ironisch mit den Pflegenotständen in dem Heim um. Er macht auch Gedächtnistraining mit den Alten und kümmert sich um sie, andererseits macht er sich auch über die Zustände lustig.

Dann war ein einmal in Paris und hat da ein Gedicht geschrieben und deshalb wird er zu einem Nachwuchswettbewerb nach Berlin eingeladen, wo er sich in eine junge Studentin verliebt, also wieder Liebesabenteuer hat, andererseits sehr schön beschrieben wird, wie die “konstruktive Kritik” zu MMRs Zeiten passierte.

Da gibt es einen Workshop, wo man seine Gedichte vorstellen kann, eine junge Frau zeigt ihre Gefühle und wird heruntergeputzt. Da ist Volker wieder einfühlsam und mahnt, die anderen, sie doch nicht in den Selbstmord zu treiben. Dann verhält er sich wieder ein wenig arschhaft.

Einige junge Dichter werden beschrieben, wo mir nicht ganz klar war, ob die fiktiv und erfunden sind und die besten Stellen, die nicht ganz durchgehalten werden, sind, glaube ich, auch die, die  der Klappentext meint, wo sich Volker neben seinem realen Aufenthalt bei jenem Seminar, immer wieder die “Gruppe 47” die ja schon viel früher stattfand, vorstellt und da auch einen Günter Grass beschreibt, mit dem er Auto stoppt und der den mitnehmenden Autofahrer von seiner “Blechtrommel” erzählt oder er erzählt, wie er mit Erika an einem solchen Treffen teilnimmt und Hans Werner Richter stürzt sich gleich auf sie.

Es sind starke Stellen in dem Buch, die wahrscheinlich, die Biografie eines besessenen jungen Dichters erzhlen, was ich sehr nachvollziehen kann, weil ich mich ja auch seit fünfundvierzig Jahren mit dem Schreiben beschäftige. Dann sehr viel Literaturgeschichte, die eingewoben wird, die mich auch sehr interessiert und dann gibt er auch indirekte Schreibtipps, wo er seine Protagonisten nach Paris oder Berlin ziehen läßt, um etwas zu erleben, über das man dann schreiben kann und das ist ja etwas, was ich auch gerademache.

Ein spannendes Buch, das vielleicht deshalb nicht auf die LL gekommen ist, weil das Schreiben und die Literaturgeschichte nicht so viele Leute interessiert. Ich würde es aber hinauf tun und könnte es mir auch gut auf der Debutpreisshortlist vorstellen. Kann das Lesen daher allen Literaturinteressierten sehr empfehlen.

Über die Mißstände in den Altenheimen und über die Erfahrungen eines Zivis erfährt man auch sehr viel und da ist ja in Österreich vor einem Jahr auch ein anderen Buch eines jungen Wunderkindes erschienen, das zwar, glaube ich, nicht über die “Gruppe 47” sogut Bescheid weiß, aber sehr intensiv über seinen Zivildienst in einer betreuten WG schreibt und Clemens J. Setz hat das auch einmal getan.

Der Buchtitel ist übrigens ein Gedichtzitat, das, glaube ich, von Peter Rühmkorf stammt.

Sightseeing- Shopping und Recherchetag

Ich habe ja, wie meine Leser wahrscheinlich wissen, für mein Schreiben bestimmte Rutiale und das gilt besonders für den Beginn.

Wenn ich etwas beendet habe und was Neues beginne, putze ich die Fenster, dann hole ich mein Notizbuch heraus, erstelle Charakterbögen oder gehe durch die Stadt spazieren, um Idede für die Handlung zu bekommen.

Das trifft für den Beginn für das schon Neue zu, um das Alte abzuschließen und zu feiern, gehe ich auch gerne zum MC Donald einen Cheeseburger kaufen oder mache eine sogenannte Shoppingtour und wenn der Alfred auf China-oder Amerikareise ist, versuche ich mich auch gerne als Wien-Touristin. Das alles um mich zu belohnen oder auch in das nächste Werk hineinzukommen, denn daß die Hemmung und das “Das kann ich nicht!” oder “Das wird sicher wieder nichts!”, mir öfter einen Streich spielt, darüber habe ich schon geschriebern.

Diesmal hat sich das mit den Ritualen etwas hingezogen, denn eigentlich wollte ich ja im Juni, als der Alfred in den USA war, durch die Stadt flanieren, wie ich es ja im Jahr davor mit der Ruth getan habe und den öffentlichen Raum erforschte.

Aber dann wurde ich nicht und nicht mit dem Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” fertig, habe zwar inzwischen etwas geschoppt und auch ein bißchen das “Literaturgeflüster” gefeiert.

Aber zum Flanieren wäre ich erst gekommen, als der Alfred schon zurück war und da haben  schon meine Sommerfrischenwochenende begonnen und da bin ich zwar einmal mit dem Rad nach Wilhelmsburg und einmal in den Traisenpark gefahren, aber sehr zum Recherchieren sind diese Orte nicht geeignet.

So habe ich stattdessen mein Konzept erstellt  und auch ein paar Artikel über meine Schreibarbeit verfaßt, über das Zeitmanagement, da ich mir da ein paar diesbezügliche Videos angesehen habe, über die Wichtigkeit des regelmäßigen Schreibens und, wie das die Handlung verändern kann, wenn man es nicht regelmäßig tut.

Das tat ich dann auch nicht, weil ich ja für die Schweiz Reise unterbrochen habe, dann kam auch schon das Buchpreisbloggen und die Bücher stapeln sich im Badezimmer, meinen Handlungsplan habe ich aber wieder aufgenommen, mich zwischen durch ein bißchen mit dem Uli gestritten, ob ich den Schreibmaraton mit lockeren Muttern bestreite, ich denke nicht so sehr, wie er es glaubt, denn zwölf Szenen und cirka fünfzig Seiten sind  inzwischen bei der Magdalena Kirchberg entstanden und ich habe bezüglich Schweizurlaub unterbrochen, aber als ich die Verlage bezüglich des dBps angeschrieben hatte, wieder damit angefangen und weil ich am heutigen Freitag in Wien war, aber keinen Stunden hatte, konnte ich mir die Zeit auch für das Recherchieren, Konsumieren, Wien- Touristin spielen oder was auch immer reservieren und bin am Morgen munter mit dem neuen roten Notizbuch, das mir der Alfred in Genf gekauft hat, losgezogen.

Eine Dreizehnte vielleicht nicht so vollkommene Szene, hatte ich am Donnerstag zwischen dem Abrechnen, den Stunden und vor den O-Tönen noch geschrieben und dabei festgestellt, daß ich nicht wirklich weiß, worüber Magdalena Kirchberg jetzt ihren Roman schreibt und was es mit den drei Personen in dem Auto, die sie an ihren Geburtshelfer, ihre Hebamme, als sie ihre Tochter Magda gerboren hat und den Psychiater, den man ihr schickte, erinnerten, auf sich hat.

Daß, die aber vielleicht doch eine Rolle spielen und der Geschichte vielleicht eine Wende bringen, ist mir vorgeschwebt, als ich am Morgen losgezogen bin und zuerst am Postamt in der Pilgramgasse, die “Volksstimme-Anthologie” von 2016 und den “Hammer”, den die ich dem Uli versprochen hatte, losschickte.

Dann habe ich mir beim McDonald ein zweites Frühstück besorgt, mich damit in den kleinen Park in der Hofmühlgasse gesetzt und mein Notizbuch hervorgenommen.

Da ist mir klargeworden, daß die Sofia Böhm eine Freundin der Ruth Matuschek ist und ihr bei einem Besuch von den Sorgen erzählt, die sie mit ihrer Tochter Ulla hat. Die ist Sekretärin bei einem FPÖ- Funktionär aber mit einem linken Aktivisten befreundet und ich wußte, wer die drei im Auto waren.

Die Magdalena Kirchberg weiß das noch nicht, ihr wird aber von ihren Nachbarn Momo erzählt, daß der Psychiater Matthes Enck von dem seine Klientin Maria Matuschuk angeblich besucht wird, schon vor fünfzehn Jahren gestorben ist.

Das hilft ihr bei ihrem Roman wahrscheinlich nicht weiter und die Nichte Ruth verhilft ihrer Tante zu experimentellen Ruhm, den die gar nicht will und schmeißt am Schluß ihre selbstgemachten ihre Bücher weg und die Maria vielleicht das experimentelle Buch, während sich Nastasja Stankic klarwerden muß, ob sie eine Beziehung zu dem tätowierten Prostliedsänger Stefan Hager haben will.

Soweit so gut, als Konzept und noch ziemlich unausgegoren, aber darüber kann ich mich ja in zwei Wochen machen, wenn der Alfred wieder mit dem Karli für ein paar Tage verreist, dann mache ich ein ausgedehntes Schreib-, Plotting oder Korrigerretreat und meine Rituale sind beendet,  ich kann mich an das Rohkonzept machen und werde heuer höchstwahrscheinlich nicht beim “Nanowrimo” mitmachen, weil ich da korrigiere oder schon hundert Seiten habe, aber was weiß man schon so genau?

Der Recherche-Schopping-Tag war dann noch sehr interessant, denn da am Montag die Schule beginnt, habe ich viele Kinder gesehen, die mit ihren Vätern, Müttern oder Omas Schulsachen einkaufen waren. Eine Mami hat ungedudig “Komm schon, Ulla!”, zu ihrer Tochter gesagt und ich habe gewußt, wie Sofia Böhms Tochter heißen wird.

Habe dann ein paar Kosmetikartikel gekauft, weil ich jetzt beim Yves Rocher eine Kundenkarte habe und ein paar Büroartikel, weil mir die Kuverts, die Büroklammern und die Schnellhefter ausgegangen sind.

In einem “Hongkong-Haus” genannten Billigladen, eine bunte Kette aus echten Steinen, wie angeschrieben stand, um drei Euro, weil ich das liebe Fischkettchen, das ich mir in Split, glaube ich, um die zweihundert Kunar, die ich in Dubrovnik gefunden habe, verloren habe und dann noch in einem tollen Geschäft in das ich schon immer gehen wollte, einen tollen teueren Pullober für den Herbst, den ich gleich anziehen werde, wenn ich demnächst zu einem Film ins Museumsquartier gehen werde.

Im “Haas-Haus” habe ich dann Bruschetta gegessen und einen Gespritzten getrunken, weil mir der Hugo zu teuer war und die feinen älteren Damen, die sich dort trafen, beobachtet, dann noch einen Cappuchino und ein Croissant in den neuen Cafe, beziehungsweise in dessen Vorgarten, an dem ich immer vorbei gehe, wenn ich in die “Alte Schmiede” will und dann noch im Stadtpark meinen Mittagschlaf gemacht.

Dabei ist mir  eingefallen, daß ich die dreizehnte Szne noch korrigieren und meine Recherchebeobachtungen bloggen sollte und so habe ich meine Schreibrutuale hiermit beendet und kann munter weiterschreiben und das gelingt bis jetzt eigentlich ganz gut.

Abschlußveranstaltung mit Bernhard Strobels Palme und Peter Henischs Leben

Bernhard Strobel, Daniela Strigl

Bernhard Strobel, Daniela Strigl

Der Sommer neigt sich zu Ende, es ist auch schon ziemlich kalt und windig und so fand die Abschlußveranstaltung der heurigen O-Töne wieder im Arena Quartier statt und als ich so um halb sieben mit Hilmar Klutes “Was dann nachher so schön fliegt”, ein Buch über den deutschen Literaturbetrieb und den Einstieg in denselben aus den Neuzehnachtzigerjahren  eintraf, wurde gerade geprobt, denn Peter Henisch wollte, was ich eigentlich nicht wußte, einmal Sänger werden und er hat auch eine Band und so probten sie gerade seine sehr poetischen Lieder.

Es war auch sehr viel ausreserviert, fand doch die Abschlußveranstaltung zu Peter Henischs fünfundsiebzigsten Geburtstag am siebendundzwanzigsten August, statt und so trafen nicht Julia Danielczyk , sondern auch Alexandra Millner, Doris Glaser, Cornelius Hell und  andere österreichische Literaturexperten ein, auch Henrike Blum, die den “Droschl-Literaturverlag” vertrittt, denn bei dem vorher präsentierten Debutanten handelte es sich, um den 1982 geborenen Bernhard Strobel, der zwar schon, ich glaube, auch bei “Droschl” drei Erzählbände herausgebracht hat, aber die Literaturexeperten halten sich da nicht genau daran, was ein Debut ist?

Alles, was als Erstes bei dem entsprechenden Verlag erscheint also, weitgetroffen wie bei Mareike Fallwickl oder meistens der erste Roman, wie Daniela Strigel in ihrer Einleitung betonte und der “Im Vorgaten der Palme” scheint auch sehr skurril zu sein oder, wie offenbar bei Strobel üblich, hintergründig hinterfotzig. Geht es dabei doch offenbar, um ein Familiengeheimnis oder ein Familienzerwürfnis. So ist der Protognist sauer auf seine Frau und seine Schwiegermutter, hat ein kleines Kind und fühlt sich von allen ausgetrickst.

Peter Henisch

Peter Henisch

Dann kam der große Peter, beziehungsweise das Geburtstagsständchen und für alle, die es noch nicht wissen, ich betrachte mich eigentlich als  Peter-<henisch Fanin, Fangirl will ich nicht sagen, denn dazu bin ich nicht mehr jung genug und finde diese Bezeichnung eigentlich auch für blöd.

Habe aber, als er noch bei “Residenz-alt” erschienen ist, fast alles von ihm gelesen und sein Realismus hat mich, als ich in den Siebziger und Achtzigerjahren zu schreiben begonnen habe, sehr ermutigt und bei jedem Buch habe ich gedacht, jetzt schaffe ich es auch zu “Residenz”.

Welch ein Irrtum, würde wieder Ernst Jandl sagen, die Ähnlichkeit zwischen mir und ihm scheint aber auch zu sein, daß er seine Werke zitiert, so in dem neuen kleinen feinen Bändchen “Siebeneinhalb Leben”, denn Peter Henisch scheint ein Katzenfan zu sein und in dem Buch kommt ein Paul Spielmann vor, Protagonist aus der “Sehr kleinen Frau” und ein Max Stein, Protagonist aus “Steins Parnoia”, an das ich mich noch sehr gut erinnern kann, daß ich als ich es las, dachte, jetzt schaffe ich es auch dorthin, denn ich habe ja auch über die “Waldheim-Affaire” geschrieben und in dem “Bibliothekgespenst”, kommt auch ein Bjuch vor, das ich einmal geschrieben habe.

In “Siebeneinhalb Leben” sitzt der Protagonist im Türkenschanhzpark, wo heute, glaube ich, auch die Identiärtren sitzen und will ein Buch schreiben. Da kommt  Max Stein daher und erklärt ihm, daß er ihm in “Steins Paronia” falsch geschrieben hat und der verdutzte Autor antwortet “Hören Sie, alles erfunden und alle Ählichkeiten mit  anderen Personen sind zufällig”, etwas was mir auch schon ein paar Mal passierte und vielleicht noch passieren wird.

Peter Henisch & Band

Peter Henisch & Band

“Aber den Waldheim haben sie nicht erfunden!”, lautete die Pointe, wo Peter Henisch zur Musik und seiner Band hinüberwechselte und dann noch kurz aus zwei anderen Büchern las, die ich schon gelesen habe, die der “Deuticke Verlag” aber zu seinem Geburtstag wiederauflegte, nämlich “Der Mai ist vorbei” wo es, um das Jahr 68 und, ich glaube auch um die “Wespennest-Gründung” geht, deshalb war auch Gustav Ernst im Foyer und der ist ja mein zweites österreichisches Vorbild, sowie den “Peppi Prohaska”.

Dann kamen schöne Liebesleder und am Schluß “Hallo Tod, heute hab ich keine Angst mehr vor dir!”, bevors zu neuerlichen Geburtstagswünschen und einen Blumenstrauß ging und ich denke, wenn das neue Buch am Dienstag, wenn dann die öst Liste verlautbart wird, darauf steht, weiß ich wieder wer gewinnt, allerdings habe ich mich da schon im letzten Jahr geirrt, als ich da an Florian Lipus dachte, beim ersten Mal lag ich richtig und da war ich ja kurz vor der Shortlistverkündung in der “Alten Schmiede” bin neben Peter Henisch gesessen, der im Publikum war und habe ihm erklärt, daß da sicher, die Frau Mayröcker gewinnen wird. Er hat es gelassen genommen und mich heute sogar gegrüßt und es war ein  stimmungsvoller Abschluß, der heurigen O Töne und jetzt mache ich noch einen Recherchetag, wo ich auch versuchen werde, sowohl der Welt, als auch dem Leben “den Haxn auszureißen” und dann geht es auf zum Volksstimmefest, wo ich aus meinem  noch nicht erschienene Werk, nämlich der “Unsichtbaren Frau” ein Stück lesen werde.

Zweiter Wohnzimmertag

Publikum

Publikum

Ilse Kilic

Ilse Kilic

Langsam trudeln die Literaturhaus, die “Gesellschaft für Literatur” und die “AS-Programme” ein, der “Alpha” hat die erste Einladung zu seiner Preisverleihung im Oktober ausgeschickt. Eva Rossamann liest nächste Woche aus ihrem neuen Krimi in der Urania am Wochenende ist das Volksstimmefest, der liebe Rudi hat mich Ende September auch zu einer Lesung eingeladen und langsam beginnen auch die ersten Veranstaltung, wo es ja die zwei Sommermonate nichts als die O-Töne gegeben hat, die am Donnerstag ihre letzte Veranstaltung zum fünfundsiebzigsten Geburtstag von Peter Henisch mit seinem neuen Buch präsentieren und ich bin in den Sommermonate an den zwei Tagen, wo ich in Wien war, am Dienstag und am Donnerstag zuerst zum Filmfestival auf den Karlsplatz und dann zum Filmfestival am Rathausplatz gegangen, wo es ein Musikprogramm gegeben hat.

Diesen Mittwoch aber nicht, denn da hat das “Fröhliche Wohnzimmer” ja zu seinem zweiten Wohnzimmertag aufgerufen und hat da die “Anthologie “Die Kunst sich in sechundzwanzig Richtingen gleichzeitig zu sträuben” sowie das Lyrikheft Farbengedichte” von Petra Ganglbauer, die die heurige “Veza Canetti-Preisträgerin” ist, vorgestellt.

Petra Ganglbauer,

Petra Ganglbauer,

Thomas Havlik

Thomas Havlik

Beim ersten “Wohnzimmertag” imJuni, wo der Alfred noch im Amerika war, bin ich gewesen. Diesmal bin ich mit dem Alfred hingegangen und es waren wieder die üblichen Verdächtigen, nämlich Ruth Aspöck,Hermann Hendrich, Susanne Toth, Birgit Schwaner, Christa Nebenführ,  etcetera da und Patricia Brooks, Petra Ganglbauer, Thomas Havlic, sowie Fritz Widhalm haben gelesen.

Ilse Kilic, die eine “Wohnzimmerhälfte, wie sie sich vorstellte, hat moderiert und Petra Ganglbauer hat die Lesung mit ihren Lyrikheft begonnen, wo es, wie der Titel schon sagt, um Farben ging. Dann kam ihr Text aus der Anthologie und noch etwas anderes, bevor es wieder zu den Farben ging und, ob der 1978 in Scheibs geborene, der in der “Litges” den Poetry Slam moderierte oder das noch immer tut und den ich einmal bei den “Lockstoffen” hörte, seinen Text aus der Anthologie gelesen hat, habe ich gar nicht so genau mitbekommen.

Patricia Brooks

Patricia Brooks

Fritz Widhalm

Fritz Widhalm

Er hat auf jeden Fall wieder genau performiert und vom Inhalt kann ich sagen, daß er wahrscheinlich ähnlich schwer zu verstehen war, wie der  Wortakrobat Hans Jörg Zauner dessen Gedenklesen zum ersten Todestag, ich ebenfalls Anfang Juli im Weinhaus Sittl hörte. Also war der Sommer gar nicht so literarisch ereignisreichlos, wie ich auf dem ersten Blick gedacht hatte und mit Paticia Brooks deren eher realistischen Roman aus dem “Wortreichverlag” ich im Cafe Prückl, wo es ja ebenfalls eine Sommerlesereihe des Lteraturkreises “Podiums” kam, ging es weiter und sie brachte ebenfalls ihren Text aus der Anthologie der etwas wenigerunverständlich und worträuscherisch war und dann eine Auswahl aus ihren Gedichgtbänden, sowohl aus dem Lyrikheft aus dem “Wohnzimmer”, als auch aus dem “Podium-Heftchen” und Fritz Widhalm, der ja eigentlich, wie er bei der Schreibgruppe immer erzählte, mit Sechzig mit dem Scheiben aufhören wolllte, sich offenbar nicht daran gehalten hat mit seinem Anthologietext, wo es um das Schreiben ging, der schon 2002 für eine Veranstaltung vbin Lisa Spalt geschrieben wurde.

Dann ging es mit dem Alfred in den Hof, wo ich zwei Gespritze trank und mich lange mit dem “Arvoell Verleger” und GAV-Mitglied Paul Jaeg ungerhielt, der mir vor einigen Tagen Dietmar Füssels neues Buch “Deppentango” weghickte, der mir seine Ansichten über denLiteraturbetrieb und darüber, was Kunst ist oder nicht ist, darstellte und am Samstag gibt es wie beschriebe,n das Volksstimmegest, wo ich ein Stückchen aus der “Unsichtbaren Frau” lesen werde und die “Volksstimme-Anthologie von 2016 “in Arbeit” richtig, damit ich es nicht vergessen, ist zwar sehr verspätert, aber immerhin, vor ein paar Tagen auch zu mir gekommen.

Zurück zum Roman

Ich habe ja vor meinem Urlaub über das Zeitmanagement und über die Regelmäßigkeit geschrieben, die wichtig ist, um mit dem Schreiben weiterzukommen und habe bis dahin auch zehn Szenen und über dreiundvierzig Seiten geschrieben und das ist eigentlich ganz flüßig vor sich dahingegangen, obwohl ich noch immer nicht so genau weiß, wie das jetzt eigentlich mit dem Roman der Magdalena Kirchberg ist?

Es geht um ihre Pensionierung und ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die in Graz lebt und mit der sie über den Roman wieder in Kontakt kommt. Der knüpft sich an die Begegnung mit dem Auto und den drei Menschen, zwei Mänern und eine Frau, die darin sitzen und die  die Magdalena an ihren Gnäkologen, ihre Hebamme und den Psychiater, der  sie damals besuchte erinnerte. Dann gibt es die Figur des Heimhelfers Mono, die der Supermarktkassiererin Nastasja und die Maria Mallatschek, die  erfolglose Dichterin, die plötzlich Erfolg hat weil sie in der Demenz experimentell zu schreiben anfängt, gibt es auch.

Das ist das Gerüst und es ist noch sehr vage, denn ich bin durch den Urlaub natürlich wieder aus dem Schreiben herausgekommen. Habe da das Manuskript gar nicht mit, sonder nur ein Buch mitgenommen, in das ich Ideen, die eventuell kommen könnten, hineinschreiben wollte.

Aber weil das graue Buch in das ich das bisherige Konzept aufnotiert hatte, fast voll war, habe ich ein neues mitgenommen und das war das rote Buchtagebuch, das ich einmal in einem Schrank gefunden habe, in das man eigentlich die Bücher aufschreiben sollte, die man liest, verliehen hat, sich wünscht, etcetera.

Da habe ich dann die Longlist hineingeschrieben und die Bücher die ich in der Schweiz gelesen habe und als einzige Idee ist mir nur gekommen, daß ich vielleicht doch in die Vergangenheit der Magdalena hineingehen könnte. Da war ja einmal die Idee, daß sie während der Geburt oder vorher eine Schizophrenie entwickelt haben könnte und sozusagen ein zweites Leben hat, das in der Geschichte, in dem Roman wieder auflebt. Das habe ich dann verworfen, in der Schweiz gedacht, daß ich es wieder aufleben lassen könnte, bin aber damit doch nicht weitergekommen, wie ich auch nicht weiß, ob ich dem Rudolf Rössler, dem OA und der Sofia Böhm, der Hebamme eine eigene Geschichte geben könnte, daß die geheiratet haben und geschieden sind, erzählt zwar der Matthes Enck, der Psychiater, der Maria Mallatschek und die wird vom Momo betreut und der erzählt es dann der Nachbarin und so könnte der Roman entstehen, von dem ich ich bisher ein vages Gerüst und mehr oder weniger vage Ideen haben.

Daß das regelmäßige Schreiben hilft, am Ball zu bleiben, glaube ich theoretisch, führe es aber durch meine Beruftätigkeit nicht so praktisch aus und, daß sich Handlungsverläufe durch Unterbrechungen verändern können, habe ich auch schon geschrieben, bevor ich auf Urlaub gefahren bin.

Das war dann auch ein bißchen so, denn zwei Szenen hatte ich ja noch geplant, die, wo die Nastja mit dem Phil, der jetzt Stefan Hager heißen wird, im Amerlinghaus nach dem Konzert etwas tringt und dann die, wo der Matthes, die Maria besucht, obwohl er eigentlich schon gestorben ist und ihr erzählt, daß Rudolf Rössler, Sofia Böhm geheiratet hat, inzwischen aber wieder von ihr geschieden ist.

In den ersten Tagen nach meiner Rückkehr hatte ich auch keine Zeit mich dem Roman zu widmen, denn jetzt ist ja auch das Buchpreislesen angesagt. Ich habe die Verlage angeschrieben, meine Urlaubsartikel geschrieben, meine Stunden in Wien bis Donnerstag gemacht und als ich dann am Freitag in Harland weiterschreiben sollte, wollte, könnte, habe ich nicht recht gewußt, wieder getrödeltund Viedos geschaut, aber gewußt, daß ich die vierundvierzig Seiten langsam langsam durchkorrigieren muß, um wieder in den Stoff hineinzukommen.

Das ist jetzt getan, Szene elf und zwölf sind geschrieben und, wie es mit dem Roman der Magdalena Kirchberg weitergeht, weiß ich noch immer nicht so genau.Will aber am Freitag ohnehin noch eine Recherchetg einlegen und  danach kann ich dasGanze dann langsam langsam konzipieren und vielleicht bekommen, die drei im Auto noch ihre eigene Geschichte und, wie das mit der Magdalena wird, fällt mir vielleicht auch noch ein.

Archipel

Jetzt kommt Buch drei der heurigen LL und eines, das ich, glaube ich, schon über ein Monat auf meinem Badezimmerstapel habe, Inger-Maria Mahlkes “Archipel” und “Inger-Maria Mahlke-” steht am Klappentext “ist in nur wenigen Jahren zu einer der renommiertesten deutschen Schriftstellerinnen avanciert und hat sich mit jedem ihrer Bücher thematisch und formal weiter vorgewagt” und ich habe die 1977 in Hamburg geborene Autorin, 2012 während ihres Auftritts in Klagenfurt beim “Bachmannlesen” kennengelernt und 2015 ist sie dann, bei meinem ersten “Buchpreislesen” mit “Wie ihr wollt” auf der Shortlist gestanden.

Daß das Buch, das durch einen Zufall zweimal zu mir gekommen ist, auf der heurigen LL stehen könnte, habe ich vorausgeahnt und auf meiner eigenen Schätzung auch so vermerkt und jetzt nach dem Lesen und dem Ansehen einiger Videos, wo Booktuber ihre Meinung über den dBp zu Kenntnis bringen und darüber stöhnen, daß auf diesen Listen immer nur Bücher über Kriege und Familien in l` Art pour l` Art Manier stehen, kann ich dem zustimmen, daß, ich glaube, daß “Archipel” ein typisches für den Buchpreis geschriebenes Buch ist.

Ob, die Leser dann sehr viel damit anfangen können und wieviele Leute es zu Ende lesen werden, ist eine andere Frage und da kann ich gleich hinzufügen, daß ich, die,  immer zu Ende Leserin, mir mit dem Buch etwas schwer getan habe und die letzten Seiten nur überflogen habe.

Denn Inger Maria Mahlke, die an ihrem Jahrhundertroman über eine Familie in Spanien sicherlich sehr lang gearbeitet und sehr sorgfältig recherchiert hat, hat im Sinne der “formalen Voranwagung” einen besonderen Kniff gewählt. Sie erzählt ihre Geschichte rückwärts. Beginnt also am “9. Juli 2015 um vierzehn Uhr” und endet vierhundertzwanzig Seiten später im Jahr 1919 mit dem Satz “Auf die Zukunft!”

Ein Kunstgriff für den Buchpreis könnte man so sagen und auch, daß Anna Weidenholzer für ihr noch nicht Buchpreisbuch “Der Winter tut den Fischen tut”, das gleiche gemacht hat. Aber da war der Stoff, es ging um eine arbeitslos gewordene Frau leichter zu erfassen. Hier, wenn eine Familiengeschichte von hundert Jahren erzählt wird, tut man sich schwer mit der Spannung, habe  wenigstens ich beim Lesen emfpunden, denn wie soll man die rückwärtsgewandt aufrechterhalten?

Es geht um eine Familie in Teneriffa, in der Stadt La Leguana, glaube ich und darüber hat ja auch Erika Kronabitter ein Buch geschrieben und dort kommt im Jahr 2015, die 1994 geborene Rosa, die Tochter von Felipe und Ana, im Anhang sind die handelnden Personen zum Glück angeführt, so daß man sich wenigstens daran ein bißchen orientieren konnte, aus Madrid, wo sie ihr Kunststudium abgebrochen hat, zurück.

Felipe ist der letzte “Bernardotte”, ein Historiker, der versucht hat, seine Geschichte kritisch aufzuarbeiten und daran scheitere, so daß er seine Tage jetzt nur mehr in seinem Club verbringt. Ana ist Politikerin und da gibt es gerade einen Skandal und es gibt auch noch einen 1919 geborenen Großvater, der und das finde ich originell immer noch in dem von katholischen Schwestern geführten Asyl, als Portier arbeitet, dabei viel fernschaut, aber aufpassen muß, daß die Dementen, nicht unerlaubt das Heim verlassen.

Das ist der erste Teil, der im Jahr 2015 spielt. Eine Hausangestellte namens Eulalia gibt es auch und es dreht sich auch sehr viel um die Frage, ob man in Zeiten der Krise, seine teuren Handtaschen nicht verstecken oder wie man mit dem Personal umgehen muß?

Und dann geht es, wie ich schon erwähnnt, sicher sorgfältig recherchiert und mit vielen Details ausgestattet, Kapitelweise zurück. Es geht zur Geburt Rosa in das Jahr 1994, die Beziehung zu Ana und Felipe werden erzählt. Die Großeltern kommen vor, Francisca und Elisio sind Felipes Eltern. Der Vater ist Militär und deren Eltern Ada und Lorenzo, Lorenzo ist Zeitungsherausgeber, während Julios Vater Apotheker ist.

Der zweite Weltkrieg, der Bürgerkrieg, etcetera werden dabei gestreift und in den einzelnen Familiengeschichten viele Details erwähnt, die zumindestens mir das Lesen sehr schwer machten und ich Mühe hatte, mich auszukennen.

Denn Erstens ist mir die spanische Geschichte nicht so sehr bekannt und dann wie schon erwähnt, rückwärts erzählt löst sich die Spannung auf, weil man Geschichten wahrscheinlich nur von hinten nach vorn und nicht umgekehrt erklären kann. Das Ganze aber ein raffinierter Kunstgriff ist, der die Literaturkritiker begeistert.

Ein buch also mit dem ich meine Mühe hatte, mir öfter die Frage stellte “Und was hat das jetzt mit mir zu tun?” und warum soll ich mich durch das Schicksal einer spanischen Familie und ihre Geschichte quälen?

Der Durchschnittsleser wird es, könnte ich mir vorstellen, so empfinden. Da das Buch offiziell erst vorige Woche erschienen ist, gibt es noch keine Rezensionen, auf die ich zurückgreifen kann.

Bin also gespannt, was die Booktuber und andere Kritiker dazu sagen werden und ob es auf die Shortlist kommt? Ich würde das, obwohl ich bisher nur zwei Bücher von der Liste gelesen habe, nicht vermuten und ich würde es jetzt auch nicht nicht mehr auf die LL setzen.

Sültzrather

Jetzt kommt Buch zwei der heurigen Longlist, die ja von einigen der Bloggern und Booktubern, für leichter lesbarer, als die früheren gehalten wurde. Vielleicht weil der “Kaffeehaussitzer” Uwe Kalkowski in der Jury sitzt, haben sie  es angenommen und dieses Gerücht weitergegeben, bevor sie Josef Oberhollenzers bei “Folio” erschienenes Buch “Sültzrather” gelesen haben, würde ich annehmen und füge gleich, um nicht mißverstanden zu werden, daß mir das Buch sehr gut gefallen hat, obwohl ich wenig, wie nichts davon verstanden habe.

Aber ich habe ja irgendwie ein Faible für die experimetelle Literatur und den Namen Josef Oberhollenzer, habe ich, glaube ich auch schon einmal gehört. Mehr nicht, vermute aber, daß der 1955 in Südtirol geborene und dort auch, glaube ich, als Lehrer lebende Autor GAV-Mitglied ist. Er hat in Innsbruck Germanistik studiert und versteht sein Werk in der Fortsetzung von dem von Norbert C. Kasers, der ja auch ein experimenteller Südtiroler Autor ist, von dem ich mir einmal, lang lang ists her, ein Buch gekauft habe.

Norbert C. Kaser ist, wie ich “Wikipedia” entnehme, wie auch Josef  Oberhollenzer, ein Verfechter, der Kleinschreibung, obwohl er sie in dem hundertachtzig Seiten Buch, Roman würde ich es nicht nennen, nicht konsquent durchhält, was aber schon vom “Literaturcafe”, die ja nichts von dieser vielleicht österreichischen oder südtirolerischen Tradton halten, beanstandet wurde und es ist wahrscheinlich auch ein “Fußnotenbuch” und da gibt es auch einen Kunstgriff, denn das Buch schildert ja das Leben des am 9. Juni 1931 in Aibeln, Südtirol geborenen Vitus Sültzrathers, der 1959 von einem Gerüst stürzte, seither querschnittgelämt war und sich am 22. Mai 2001 offenbar das Leben nahm. Auf der ersten Seite des Buches, steht der Lebenslauf und es ist auch ein Personenverzeichnis angegeben, so daß ich wieder einmal nachgooglete, ob es diesen Vitus Sülzrather von dem der Beschreibungstext  erzählt, daß der Zimmermann nach seinem Unfall zum Dichter wurde und sich seither damit beschäftigte sein Leben in Notizbüchern auf und auch immer wieder umzuschreiben, wirklich gegeben hat.

Hat es, glaube ich, nicht, obwohl in den Fußnoten beispielsweise unter der Werkangabe von Ernst Jandl, dann die von Vitus Sültzrather aus “Notizbuch sowieso” steht und die Fußnoten machen  ein Drittel bis zur Hälfte des Buches aus und, daß es das Buch eines Germnisten und Mittelschullehrers ist, der sich wahrscheinlich freut, bald in Pension gehen zu können, weil er jetzt seinen Schülern ja keine Literatur mehr vermitteln darf, aber vielleicht ist das in Südtirol anders, ist auf jeder Seite zu merken.

Da frage ich mich wieder, was die Buchblogger und die Durchschnittsleser zu diesem Buchpreisbuch sagen? Habe das Lesen aber sehr genossen, obwohl ich wahrscheinlich auch, weil ich es als PFD gelesen habe, vieles nur überflogen habe.

Aber ich habe ja schon die kompliziertesten Bücher als PDF gelesen und so mich wieder relativ schnell durch diese Fußnotenlandschaft gelesen, wo sowohl der Aufsatz eines dreizehnjährigen Schülers “Glück ist das Geographische das in uns steckt. Wir können es nicht anheuern. aber es ist da, wenn man es braucht”, als auch Ernst Jandl, Peter Handke, Raoul Schrott, Paul Celan, Thomas Bernhard, etcetera, zitiert werden und dazwischen kommen, wie schon erwähnt, immer wieder die Werkangaben zu den betreffenden Tetstellen aus den Notizbüchern des Vitus Sültzrather und wieder einmal erstaunlich, das, was ich gelesen habe unterscheidet sich von der Angabe des Beschreibungstextes, aber, daß es ein Buch ist, das man wieder nicht nacherzählen kann, ist wahrscheinlich schon klargeworden.

Auf den letzten Seiten werden dann noch einmal die Textstellen angeführt und die sehr schöne Titel haben, die das Buch beinhaltet und da beginnt esgleich einmal mit einer “Spieleröffnung mit Schuhen”, also der Schuansammlung, die sich der Querschnittgelämte zulegte und die auch, wie die Fußnoten belegen, Thomas Bernhard gehabt haben sollte.

“…folglich trenndend also zwischen sommermontagsschuhen und wintermontagsschuhen” etcetera, eine Textstelle die vom “Literaturcafe” als “albern” beanstandet wurde, mir aber gefallen hat.

Es geht dann weiter mit den Textkapiteln, die immer wieder von den Fußnoten und den Motti untermauert und erklärt werden und so gibt es einen “Sekretärstraum” und einen “Alpdohlentraum” und auch die Behauptung, daß “Sültzrather nie in Pension gehen hätte wollen, wenn er Lehrer gewesen wäre.”

Es gibt Kapiteln in denen die Zugehfrau Notburga T. und deren Tochter Rut eine Rolle spielen, es wird von der Schwester und noch verschiedenen anderen Personen berichtet und am Schluß gibt es eine Danksagung an die Personen, die Josef Oberhollenzer geholfen haben, seinen Vitus Sültzrather lebendiger zu gestalten und ich könnte der Buchpreisjury dafür danken, daß mir ihre Auswahl einen interessanten Autor und ein interessantes Buch nähergebracht haben, wobwohl ich, wie schon geschrieben, nicht alles verstanden habe und auch nicht glaube, daß es auf die LL kommen wird, das Lesen, beziehungsweise das Hineinschnuppern in den Roman eines Germanisten ist, glaube ich, sehr zu empfehlen und “albern” ist, denke ich nichts dabei, wenn das Ganze auch nicht so leicht zu lesen ist.