
Am Donnerstag gehts am Donnerstag ins Museumququartier, zu den Ö-önen, dem Literaturfestival, das es diesen Sommer zum zwanzigsten Mal gibt, wie Gabriela Hegedüs mit stolzerfüllter Stimme und leichten Anhang zur Sentimentalität erklärte und ich, meine Leser wissen es wahrscheinlich, war nicht immer da.


“Wer von Ihnen ist schon das erste Jahr bei der Lesung von Dimitre Dinev, glaube ich, gelesen, wollte sie dann wissen und mein Hande ist unten geblieben, brauche ich ja offenbar sehr lange, bis ich mir die literarischen Events zu eigen machte, so ist es mir bei “Rund um die Burg” gegangen und im Sommer mache ich ja schon seit vielen Jahre Sommerfrische in Harland bei St. Pölten und bevor die zu den Sommerfrischenwochenenden wurden, war ich nur sehr sporadisch da, immer dann, wenn der Alfred nicht anwesend war und jetzt fahren wir erst nach den O-Tönen aufs Land, denn eigentlich weiß man wenn man zu den O-Tönen geht dann schon sehr gut, was im Hherbst auf den Buchpreislisten steht und Gratiseintritt und ein Goodie-Sackerl gibt es auch.
Grund genug hinzugehen und nach den Corona-Zeiten, wo wir hinten, standen weil mit Maske und Testnachweis ging ich ja nirgends hin und auf die O-Töne freue ich mich ja meistens sehr. Vor einigen Jahren bin ich immmer mit einem Buch in der Tasche um sechs hingegangen um einen guten Platz zu bekommen, denn die ersten Reise sind ja immer für die Vips reserviert zu denen ich ja nicht gehöre, nach Corona habe ich mir das abgewöhnt, weil ich da ja immer hinten gestanden bin und heute hat es wieder ein Eröffnungskonzert mit Anna Mabo und den Buben gegeben, die ich glaube ich schon einmal hörte und da erschien Cornelia Hülmbauer mit ihren Debut “oft manchmal nie” bei Residenz erschienen, deshalb waren auch die Verlagsfrauen da und die 1982 in Nö geborene Cornelia Hülmbauer, kann ich gleich anmerken, kenn ich schon lang, hat sie mir ja Anfangs, als sie noch Consens hieß, auf meinen Bog kommentiert. Dann kam ein “Exil-Preis” und ein Studium der Sprachkunst und der Roman führt zu einer niederösterreichische Bundesstraße, wo der Vater eine Autowerkstädte hat und das Kind sein Leben in kurzen Sätzen kommentiert. Ein Roman ohne Plot und mit Autofiktion wie Klaus Kastberger, der Moderator anmerkte und dann folgte das Hauptprogramm nämlich Birigt Birnbacher, die schon dreimal bei den Ö-Tönen aufgetreten ist, 2016 da erste Mal, dann hat sie den “Bachmann-Preis” gewonnen und dann mit ihrem Buchpreisbuch und jetzt heißt der neuen Roman “Wovon wir leben” ein Roman der Arbeitswelt, wie Klaus Kastberger kommentierte und von der Autorin zurückgepfiffen wurde, die auch ihren soziologischen Sachblick zurückwies und von Klaus Kastbergers roten Schuhe schwämrte und mehrmals daraus hinwies, daß er vor kurzem den “Staatspreis für Lteraturkritik” bekommen hat und in dem Roman kehrt eine arbeitslose Krankenschwester ins Innergebierg zu ihren Vater zurück, lernt dort einen Städter kennen und eine Ziege gibt es auch.

Spannend, spannend zu erfahren auf welche Buchpreise, die Bücher kommen und ich lesen werde? Interessante Hintergrundgespräche über die “Bahmann-Wertungen” und wie gut Autoren lesen können müssen, habe ich von den hinter mir Sitzenden auch gehört und Küsschen der Promis, die das nach Corona wieder häufig taten, gab es auch zu sehen.