Mitleid und Bedauern?

Das neue Jahre hat bei mir, wie schon seit einigen Jahren mit dem Romanfahrplan der Jurenka Jurk angefangen, mit dem sie auf ihre Romanschule aufmerksam machen will.

Einie gute Gelegenheit für mich mein Schreiben zu reflektieren. Nach dem Jubiläumsjahr 2023 überhaupt, wo sich ja die Frage stellt, wie es mit meinen Schreiben weitergeht?

Da denke ich ja manchmal, wenn mir nichts mehr einfällt, höre ich mit dem Schreiben auf. Habe ich doch in den letzten fünfzig Jahren sehr viel geschrieben, über sechzig selbstgemachte Bücher. Das soll mir erst einmal einer nachmachen, auch wenn ein paar schiefe Sätze darin enthalten sind und da habe ich seit einigen Jahren das Bedürfnis das auch nach außen auszudrücken.

So zum Besipiel auf meinen Blog, bei Lesungen passiert das auch ein bißchen und so habe ich auch bei den Arbeitsblättern geschrieben, daß es mir beim Schreiben ohnehin gut geht. So ist die “Schwurblerin” nach Weihnachten recht schnell gewachsen, aber ich wünsche mir mehr positives Feedback, was ja auch stimmt und für mich selbstverständlich, daß ich jemanden sage “Super mach weiter!”, obwohl er vielleicht nicht so gut wie Thomas Bernhard schreibt und auf den Blog ist ja auch der liebe Uli, der das nicht verstehen will oder kann und der hat dann auch geschrieben, daß mein Schreiben bei ihm “Mitleid und Bedauern” auslöst.

Mitleid und Bedauern? Das ist interessant, denn wenn jemand schreibt und schreibt und keinen Verlag findet und kein Stipendium bekommt, das habe ich schon lange aufgegeben, dann kann man ihn zwar bedauern und “Schade, wie kann ich dir helfen!” sagen, aber so meint es der Uli wahrscheinlich nicht, denn der redet, vom sich im Weg stellen und Geisterfahren auf der U-Bahn und vom Starrsinn und der mangelnden Bereitschaft etwas zu verändern.

So ist es aber nicht. Ich schreibe, wie ich es kann, korrigiere meine Texte und die sind halt, wie sie sind. Bei über sechzig Büchern denke ich, daß schon etwas drinsteht, was man loben kann.

Toll, daß du so beharrlich bist und beim Selfpublishing kann man es ohnehin machen will und da nützt vielleicht ein anerkennder Kommentar, mehr, alsder Satz von den schiefen Sätzen, die jeden Weiterlesewunsch killt.

Das höre ich ja öfter. Eigentlich nichts anderes als das, aber ich denke meine Themen sind interessant. Jetzt überhaupt, wo ich mich seit drei Jahren mit Corona und jetzt mit dem Rechtsruck beschäftige und das weiß ich ja von meinen Lesen.

Da lese ich oft Seite um Seite, denke “Das ist furchtbar!” und dann wird es wieder. Also ein bißchen Toleranz. Man muß ich vielleicht länger lesen und nicht gleich das Buch erbost nach der ersten Seite wegschleudern.

Natürlich nicht. Man muß mich nicht lesen, kann auf freundlich sagen, ich finde Ihr Schreiben nicht gut. De Verlage haben früher immer geschrieben “Nehmen Sie es nicht als Werturteil!”,, wenn sie einen ablehnten. Aber dann muß man auch nicht immer wiederkommen und weitersticheln. Kann sein, daß meine Sätze nicht gut sind. Hätte ich einen Verlag, wird das wahrscheinlich die Lektorin machen.

Aber stimmt. Auch da habe ich meine Schwierigkeiten. Als einmal, vor vielen Jahren, die “Sterz-Redaktion” in meiner “Ernestine” herumstrich.

Das hat mir nicht gefallen und da kommen wir auch zu der Frage, was ist schlechtes Schreiben ist? Meiner Meinung nach gibt es das nicht. Denn wenn einer dran bleibt, sich bemüht, immer weiterschreibt, wird man besser. Das ist meine Meinung und natürlich schmerzt es mich, daß ich den Erfolg nicht finde, was ich ganz ehrlich noch immer nicht verstehe.

Denn so schlecht ist das nicht oder schon? Jedenfalls habe ich im Laufe meines Lebens mehr geschrieben, als die meisten anderen. Bn bei der GAV, habe jahreang den “Tag der Freiheit” organisiert und mein erster Erfolg war die “Güler-Geschichte”, in dem “Mädchen dürfen pfeifen-Buch”.

Das erschien bei “Jugend & und Volk”. Da gabs ein Lektorat. Aber nachher war die Reaktion auch nicht gut, obwohl das Buch den “Kinnderbuchpreis” bekommen hat.

Ich schaffe es also kaum, daß jemand sagt “Super!”

Was ich aber schaffe, daß ich keine Schreibblockaden habe und inzwischen viel und flüßig schreibe. Da werde ich zwar immer kürzer. Also schauen, wie es mit der “Schwuberlin” steht und die ist noch einmal besonders heikel. Denn da überlegt die Agathe ja, ob sie den Herbert Kickl wählen soll?

Damit kann ich derzeit zwar nur in rechten Kreisen punkten und das will ich natürlich nicht und da muß ich vielleicht auch noch den Dreh zum Rechtsruck finden. Inzwischen habe ich vierzehn Szenen, dreiundzwanzig Seiten und über zehntausend Seiten und es ist mehr oder weniger eine Materialsammlung.

Die Agathe sitzt am Wahltag zu Hause und resumiert und da schreibe ich auf, was da alles von 2020 bis 2023 passiert ist und wie es weitergehen soll, weiß ich auch schon. Kurz vor fünf, wo die ersten Ergebnisse bekanntgegeben werden, kommt die Nichte Ruth und holt die Tante weg.

Also weiterschreiben. Ich glaube nicht, daß ich mir im Weg stehe und wenn, sehe ich die Hürde nicht und es geht natürlicch auch ohne Erfolg und wenn jemand seit fünfzig Jahren kontinuierlich schreibt, dann hat er auch kein Mitleid nötig. Ein aufmuntender Kommentar wär aber trotzdem schön.

Glitsch

Hurrah, hurrah, jetzt kommt schon Buch vier des Schweizer Buchpreises und ich muß sagen, es ist das Beste, das ich von vier gelesen habe, obwohl mir der 1990 in Bülach georene Adam Schwarz bisher unbekannt war. Es ist aber schon das zweite Buch das der Schweizer geschrieben hat und “Glitsch” ist ein Parcour durch die seelischen Abgründe.

Glitsch kommt glaube ich von ausgleiten, die Spur verlassen und so geht es den Endzwanziger Leon, der Englisch studiert und mit seiner Freundin Kathrin auf eine Kreuzfahrt geht, obwohl er das eigentlich nicht will und das Geschehen dort für unsinnig hält. Er verstreitet sich auf den Schiff mit Kathrin, da hat er ohnehin einen Minderwertigkeitskompfex weil die Wahlaus, Kathrins Famile viel wohlhabender als seine ist.

Die Kabine steht plötzlich unter Wasser und die Rezeptionistin von der er ein neues Zimmer will, sagt “Das geht nicht ohne Kathrins Einverständis!”, aber die ist ja verschwunden. Also wird er in eine Mitarbeiterkabine einquartiert und dann wird er dauernd ignoriert, verfolgt und spinnt sich ein in den Gedanken, daß Kathrin ermordet wurde und er der Täter ist.

Es gibt auch eine Art Sekte, die sich über das Schiff, in dem dauern die Lokale versperrt werden, ausbreitet. Die Polizei oder der Sicherheitsdienst verfolgt ihn und einer bringt ihn weg von dem Schiff. Er kehrt aber wieder zurück, zur großen Schaumparty und da trifft er auch <kathrin und so endet das Buch.

“Dann riss der Schaum entzwei und der sah ihr Gesicht.”

Es gibt ein Nachwort von Philipp Theisohn und der erklärt uns seltsamerweise, daß der Roman noch gar nicht fertig oder vielspurig ist

Das neue Buch im neuen Jahr

Hurrah,hurrah, das neue Jahr hat kaum angefangen und schon ist mein erstes Buch erschienen.

“Die Toten lassen grüßen” mit einem Roman im Roman oder besser eine Kurzgeschichte. Hauptperson des Erzählstrangs ist Julia, die vor einem Jahr ihren Zwillingsbruder Julian verloren hat, was sie, die bei ihrer dementen Großmutter lebt, noch immer traumatisiert. Da geht sie auf eine Party und lernt da den Schriftsteller Fabian Kratky kennen, der einen dystopischen Roman namens “2035” schreibt.

Ein kleines, feines Textchen, mit dem ich mich auch auf unserer Frankreichreise beschäftigt habe, obwohl ich schon im Juli mit dem Schreiben angefangen habe. Und nun ist das Büchlein fertig und ich hätte gerne wieder eine Leserunde

Freundinnen und Freunde!

Also ein paar Leute, die das Buch lesen und ihre Meinung in die Kommentare schreiben, um herauszufinden wie viel oder wenig lakonisch ist.

Und nun kommen wir zu den Gewinnspielfragen aus der Vorschau:

  1. Auf dem Cover ist ein Friedhof zu sehen, denn dort treffen sich die Julia, die Großmutter und Fabian Kratky und der liest ihnen aus seinem Roman vor.
  2. Die Idee stammt aus dem Buch “Als wir Vögel waren”, das ich in April gelesen habe, wo es auch um lebende Tote geht und dann habe ich auch als ich einmal vom Literaturhaus gekommen bin, den ersten Satz aus Szene zwei gehört.
  3. Digitaler Demenzroman

Sich also bitte melden, wenn man das Buch lesen will, dann schicke ich es zu. Es ist nicht sehr dick, hat nur etwa über neunzig Seiten! Traut euch Leute, denn es kann ja auch sein, daß euch das Buch gefällt!

Wieder ins Kalenderglück

Nach Wien zurückgekommen, galt es die Weihnachtsdekorationen, die alten Kalender wegzuräumen

und die neuen für das Jahr 2024 aufzuhängen. Da gibt es ja immer einiges, die die Hilfsorganisationen schicken. Der Alfred hat mir diesmal die beiden Literaturkalender schon zum Geburtstag übergeben und von Anton Blitzstein habe ich auch einen “Vienna, Vienna, Vorstadt 2024” in den Regalen liegen. Dann gibts den “Augustin-Kalender” mit Bildern von “Augustin-Verkäufern” und in meinen Vorwartezimmer hängen schon ein paar immerwährende Kalender, vom “Holzbaum-Verlag”, die man lebenslang verwenden kann und da ist wieder einer dazu gekommen.

“Wien in Cartoons-Wiener Antwort auf alles”- “Oarsch!”, flucht der ältere Herrr mit Melone und dem Bierglas. Dann geht es los mit Bildern, die ich zum Teil schon in anderen “Holzbaum-Büchern” gesehen habe.

Im Jänner geht es, um die Frage, was die Wiener am liebsten tun? “Matschgen, sudern, raunzen, etcetera.”

Um Februar gibts den Kaiser Franz Joseph mit dem nackten Arsch. Im März gibt es ein Geheimnis und eine Döner-Bude. Dann gehts wieder um die Wiener-Cartoons.

“Im Rausch ist man in Wien dem Schnitzel wesensverwandt paniert & in Öl”, heißt es im Mai. Das nächste Geheimnis ist, daß der Tod gar kein Wiener ist, sondern aus St. Pölten kommt. Das “Sackerl fürs Gackerl” habe ich auch schon wo gesehen und im August geht es zum “Wiener Schaf”. Im September knallts und und dem lieben Herrn vom Cover treffen wir im Oktober wieder.

“Wozu ist der Wiener Schmäh gut?”, heißt es im November und der Dezember will wissen, wo man schon überall besoffen war?

Fein, wieder ein Kalender, der mich länger begleiten wird.

Dann gibts den Kalender der Fußmaler, der wahrscheinlich in mein Praxiszimmer kommt und die beiden von dem Bibelwerk, die ich mir von der “Buch-Wien” mitgenommen habe.

Hund 51

Jetzt kommt ein Buch, das ich eigentlich schon im Sommer in Frankreich lesen hätte können, denn der dystopische Thriller des 1972 in Paris geborenen Laurent Gaude, hätte wunderbar zum Krimilesen im Auto oder auf den Campingplatz gepasst, wo ich mich stattdessen mit dem Morden in Altausseee oder im Lainzer Tiergarten beschäftigt habe.

Leider war mir das Buch von dtv nur angekündigt und noch nicht da, als wir unsere Taschen packten und als ich zurückgekommen bin, war ein Postzettel da und das Buch zurückgeschickt. Da gab es eine Diskussion um das Buch von Amir Gudarzi, das auch kommen sollte. Das ist dann zwischen dem deutschen und dem österreichischen Buchpreislesen, gekommen und den anderen Büchern die es gab und als es gekommen ist, habe ich es 2023 nicht mehr geschafft. es fertig zu lesen.

Also das erste Buch im neuen Jahr und kann nur lobend darauf hinweisen, obwohl ich mit dem Titel eigentlich nicht viel anfangen konnte. Beim Frankfurtsurfing habe ich ein bißchen darüber gehört, was mich aber nicht beeindruckt hat, weil es mir zu gewalttätig erschien. Jetzt kann ich schreiben, es ist gewaltvoll, aber spannend.

Was ist das Buch? Literarischer Cyberpunkt kann man bei “Deutschlandkultur” lesen. Ein Genre aus den Achtzigerjahren und dann wird das Buch ein wenig zerirssen. Nun ja, den Literaturwissenschaftlern zerreißt es das Herz, wenn es um Thriller geht.

Ein dystopischer Thriller würde ich schätzen und hinzufügen, dicht an die Wirklichkeit angelehnt, wie mein “2035”. Alles was da beschrieben wird, ist irgendwie schon da und wird nur ein bißchen zugspitzt.

Es geht also um Griechenland, das es nicht mehr gibt. Das Land liegt in Schutt und Asche. 2015 war das ja so weit und wird von einer Privatfirma namens GoldTex aufgekauft und die Bewohner in ein Wunderland namens Magnapolis verschickt. Dort gibt es drei Zonen. Zone 1 ist für die Intellektuellen und Mächtigen, Zone 2 für die mit einer Ausbildung und Zone drei gehört dann den Parias. Es gibt den sauren Regen, der dort herunterströmt, während die beiden anderen Zone eine Kimkuppel haben, die sie beschützt.

Wer ist nun Hund 51? Das ist ein Hilfspolizist namens Zem Sparak, der in Zone 3 zu Hause ist. Da wird von Sklaverei gesprochen und ein Detail am Rande, Laurent Gaudes Buch ist voll von solchen ist, daß das Kühlschrankzustellungssystem kaputt ist und so die Milchflaschen aus dem Schrank quellen und schon die ganze Straße bevölkern.

Zem Sparak ist ein bewußter Grieche, hat an den dortigen Demos teilgenommen, als es die noch gab, seine Freunde wegen seiner Freundin Lena verraten, die aber ohnehin schon von der Polizei gekappert wurde und nun tröstet er sich mit Beruhigunsdrogen, die ihn in das schöne Griechenland versetzten.

Es gibt aber einen Toten auf der Zone 3. Ein Mann, der von oben bis unten aufgeschlitzt wurde und als Zem Sparak, die Daten eingibt, wird er auf Zone 2 verweisen und mit einer Polizistin namens Salina Malberg zusammengebracht. Und nun wird, immer wieder von Rückblenden unterbrochen, recherchiert und recherchiert. Es gibt in der autoritären Wunderstadt eine Wahl und da beteiligen sich der Gesundheits- und der Sicherheitschef und die versprechen den Deklassierten wahre Wunder.

Der Ermordete hatte aber ein Implantat in sich, das hinausgerissen wurde und nun wird diskutiert, ob das echt war oder nicht? Denn man konnte sich auch an einer Lotterie beteiligen, um in die Zone 2 zu kommen und die die implantiert werden wollten saßen oft Fälschungen auf.

Es wird also recherchiert und ermittelt. Salina gerät in die Fänge, der darin Beteiligten, wird gefoltert und Zem Sparak klärt alles auf, recherchiert auch seine Vergangneheit und nimmt Salna dann zu sich, um sie aufzupäppeln und offenbar ein neues Leben mit ihr zu beginnen, wenn da nur nicht die vielen Milchflaschen wären.

Ins neue Jahr

Ich bin ja eigentlich kein Silvestertyp und habe es lange nicht geschafft bis Mitternacht wach zu bleiben. Mit dem Alfred sind wir früher zum Martin gegangen, da war es auch schwierig ihn zum Heimgehen zu veranlassen.

Als ich schon bloggte waren wir öfter bei Hilde Schmölzer, der es jetzt aber nicht mehr so gut geht.

Die Ruth war ein paar Mal bei uns in Harland und einmal die Gerlinde,

Vor zwei Jahren als es ja diesen Lockdown gab und die Lokale zum zehn Uhr schloßen und man die Hälfte seiner Gäste ausladen mußte, war die Ruth bei uns. Da waren wir auf der Rudolshöhe und das ist ein Ritual, wo wir jedes Jahr am Nachmittag hingehen.

Diesmal sind wir wieder in Harland. Wir sind schon die ganze Woche da und sind allein in das neue Jahr hineingegangen. Am Balkon oder Terrasse, ein Glas Sekt und dann wars schon da, das Jahr 2024, wo es viele Wahlen geben wird und sich die einen vor dem Volksskanzler Kickl fürchten. Die anderen ihn dagegen haben wollen. Die ORF-Zwangsgebühr wird kommen, obwohl ich keinen Fernseher habe. Ansonsten habe ich meinen WGPV-Vertrag, mein Schreiben, meinen Bücher, da habe ich ja in den letzten Tagen das neue Projekt “Aus dem <leben einer Schwurblerin”, angefangen.

Mal sehen, wie es wird. Wär ja schön, wenn ich damit erfolgreich bin. Auf meine Gesundheit sollte ich auch ein bißchen achten. Da haben ja die Maßnahmen meine Kondition gekostet und jetzt habe ich mir auch noch den Magen verdorben.

Was wird es also bringen, das neue Krisenjahr? Wo nach Corona, die beiden Kriege folgten. Die Teuerung ist auch noch da und die Klimakatastrophe wird uns wohl im Sommer wachrütteln. Die ORF- Zwangsgebühr habe ich schon erwähnt. Da muß ich noch herausfinden, wie ich Einspruch erheben kann? Einen Bescbed verlangen, für alle die da vorhaben zu protetieren, wär mein Tip.

Die Teuerung ist immer noch da, die Co2- Steuer wird erhöht.Alles keine erfreulichen Aussichten. Das Medizinsystem und das der Schule ist kaputt und der WHO–Pandemievertrag soll im Mai auch kommen, wo man als Einzelner nicht viel machen kann.

Also wieder schreiben, lesen, schauen, daß ich das mit dem Radfahren wieder schaffen, die Buch-Wien wird kommen, mein Geburtstagsfest, der “Ohrenschmaus”, wo ich meine Vorschläge schon bekanntgegeben habe und ein paar Lesungen wären auch sehr schön!

Also Posit Neujahr und ich wünsche meinen Lesern diesbezüglich alles Gute!

Wie war das Jubiläumsjahr?

2023 bin ich ja in ein zwei oder dreifaches Jubiläumsjahr hineingegangen. Fünfzig Jahre Matura und fünfzig Jahre schreiben und fünfzehn Jahre “Literaturgeflüster”. Die GAV hat auch ihr fünfzigjähriges Jubiläum hinter sich gebracht und nach der Corona-Krise, die mich ja sehr beschäftigt und sehr zum Schreiben gebracht hat, war auch viel los.

Das erste Mal seit 2018 wieder live in Leipzig und da war auch noch Österreich das Gastland. Vorher waren wir bei “Literatur -und Wein” und beim Osterspaziergang der “LitGes” bin ich auch gewesen und habe ein Stückchen aus dem “Sozialen Kreditsystem” vorgebracht.

Ich bin ja sehr euphorisch in dieses Jahr hineingegangen und habe gedacht, da tut sich etwas literarisch. War da ja, wie auch jetzt die Jurysitzung des “Ohrenschmauses” und dann hat mich Franz Josepf Huainigg gebeten das Buch des “Ohrenschmaus-Stipediaten” Peter Gstöttmaier zu lektorien.

Die Texte hat zwar seine Schwester ausgesucht und zusammengestellt, so daß für mich nicht sehr viel zu tun war, was auch gut war, denn bevor wir zur “Literatur und Wein” gefahren sind, ist mein Computer abgestürzt und dann habe ich einige Monate daran labouriert und auch jetzt scheint die Stromversorgung wieder zu spinnen.

Aber was war literarisch? Die “Schule für Dichtung” hat mich aufgefordert, einen Text für Leipzig zu

schreiben, habe ich getan, aber nichts daraus geworden. Alex Hakel hat mich eingeladen meine Erinnerungen an Erika Danneberg bei einer Veranstaltung kundzutun. Das habe ich getan und es war wohl ein für Bärbl Danneberg, die es wahrscheinlich sonst tun hätte sollen und mit einer Lesung beim Volksstimmefest, wie ich es fast erwartet hatte, ist es dann wieder nichts geworden.

Aber noch sind wir nicht so weit, noch hat das Jahr mit den Gratisworkshops der Jureka Jurk begonnen, die ich eifrig mitgemacht habe und dabei meine drei Frauenidee “Bratislava Prag Budapest” gesponnen und das “Soziale Kreditsystem”, ist glaube ich auch erst 2023 erschienen.

Im Februar habe ich dann den “Ukraine-Blues” geschrieben, der aus Diskussionen mit dem lieben Andi Pianka und einem weiteren Jurenka Jurk Webinar entstanden ist.

Dann kam “Lteratur und Wein” und Leipzig und bei der “Krit Lit” habe ich diesmal für einen Ausgefallenen einspringen und ein Stück aus dem “Sozialen Kreditsystem” lesen können und auch wieder beim “Tag der Freitheit des Wortes” im Lteraturhaus, den ich ja 2001 und dann von 2003 bis 2009 organisiert habe.

Danach sind wir zwei Wochen vom Bamberg bis nach Mainz den Main abgeradelt. Damals hatte ich noch Kondition, die hat inzwischen und in Frankfurt waren wir bei einer Vorlesung des Clemens J. Setz.

Der Alfred wollte dann gleich nach Frankreich fahren, aber da war das Gstöttmaier-Buch noch fertigzustellen. So haben wir das auf den August verschoben, was auch gut war, weil wir da die Doris Kloimstein in Saint Denis d´Oleron besuchen konnten, die uns hervorragend bekochte und durch den Ort geführt hat. Einen Nachteil hatte das aber, denn da waren wir am zweiundzwanzigsten August, als die deutsche Longlist bekannt gegeben wurde, in Bordeaux und so habe ich heuer zuerst die österreichische Liste und dann erst die deutsche durchgelesen und an der Schweizer arbeite ich noch.

Es gab auch ein paar literarische Ausflüge, so waren wir beim Gerhard Jascke in Unterretzbach , bei der Eva Brenner in Ansbach beim Schiele-Fest, beim Auden-Festival waren wir auch und natürlich bei vielen anderen Veranstaltungen.

Es gab wieder ein kleineres literarisches Geburtstagsfest, die “Poet-Night” und auch eine Lesung im El Speta zu der mich der liebe Rudi eingeladen hat, der nicht zum Geburtstagsfest kommen konnte.

Mit dem Schreiben ist es auch weitergegangen. Da habe ich ja schon im Auto auf der Frankreichreise mir eifrig Notizen gemacht. Denn da war ja die Idee von dem Zwillingspaar, wo der Bruder gestorben ist und die Schwester auf einer Party einen Doppelgänger trifft. Das Buch ist jetzt fertig und wird Anfang Jänner erscheinen. Darin gibts auch einen kleinen dystopischen Roman. Dieses Thema läßt mich nach Corona nicht aus und das muß endlich aufgearbeitet werden. Die Regierung tut es ja nur im Sinn von sozialen Studien, wie man bei der nächsten Krise besser kommunizieren kann, um die Leute auf ihre Seite zu bringen und nicht, was da falsch gelaufen ist und ob die Maßnahmen alle wirklich der Virusstärke angemessen waren?

Also habe ich das beziehungsweise meine “Stalking Story-Protagonisten” Laura und Sandra in Form einem Comics tun lassen. Das muß ich noch korrigieren und fertigstellen und neue Ideen habe ich auch schon.

Denn ich will ja den Links nach Rechtsruck beschreiben. Da weiß ich noch nicht so genau, wie ich das tue. Vorläufig habe ich den Titel “Aus dem Leben einer Schwurblerin” und die fünfunddreißigjährige Architektin Agathe, die bei der Wahl 2024 in der Zelle steht und überlegt, was sie wählen soll und bei dem FPÖ- Kästchen aus dem Wahllokal flüchtet. Denn 2019 hat sie sehr euphorisch die Grünen gewählt und was ist daraus geworden? Und da muß ich aufpassen, daß nicht eine “Mathilde im Coronaland” herauskommt.

Habe aber schon einige Szenen geschrieben und Ideen für einige neue, wo die Agathe nachdem sie die Thekla Morgenstern, die Oma gegen rechts, im Votivpark getroffen hat, am Gang ihres Wohnhauses ihre demente Nachbarin Maria Mattuschek trifft, die sie nach der Wahl und ihren Liebhaber Matthes Enck fragt.

Eine zweite Idee gibt es nämlich auch die sich mit der erste verbinden läßt. Nämlich ein Buch aus meinen vorigen Figuren zu schreiben. Da hätte ich ja einmal die Fritzi Jelinek mit ihren Schreibcoaching. Ich könnte aber auch aus der Thekla Morgenstern und der Magdalena Kirchberg zwei Omas gegen rechts machen, die die Agathe beraten oder bekämpfen. Die beiden dementen Omas, die ich habe, könnten sich auch einmischen und ihren Senf dazu geben. Mal sehen wie es wird?

Dann gabs noch die “Buch-Wien”, die wieder normal gewesen ist und ein bißchen meine Kondition kostete, obwohl ich diesmal nur hingegangen und zurck mit den Öffis gefahren bin, denn 2023 darf man ab März ja wieder maskenlos Straßenbahn fahren. Das soll sich jetzt wieder ändern, denn wir haben die höchste Corona-Welle seit ever, Aber wenn man die ohne Masken- Test und Impfpflicht durchstehen kann, waren die vorigen Wellen vielleicht doch nicht so arg wie man glaubte?

Und jetzt kann ich weniger euphorisch in das neue Jahr starten, denn literarisch ist nichts mehr los. Da gibts zwar meine Schreib- und Leseplänen, meine zwei Jurytätigkeiten, wo ich die “Ohrenschmaus- Texte” schon durchgesehen habe.

Aber sonst, Sense aus. Wenn ich ins Literaturhaus gehe, stehe ich dann mit meinen Gläschen daneben und es tut sich nichts, obwohl ich schon sehr viel und sehr lang schreibe. Aber immer nur für mich allein, das will ich eigentlich nicht für 2024.

Es gab aber noch ein paar Jubiläumsartikel, die ich dieses Jahr geschrieben habe.

Also schauen wir wie es wird und jetzt gibts noch einmal Gelegenheit ein schon 2016 erschienenes Buch von mir mit einigen Lücken zu lesen.

Nämlich meinen literarischen Adventkalender von der “Nika Weihnachtsfrau”. Mals sehen weilche Kapitel es da im Blog schon gibt und die noch offenen sollen in den nächsten Jahren folgen:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Und in die “Corona-Fledermaus” kann man auch gehen, wenn man sich an die pandemischen Zeiten erinnern will.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein erfreuliches neues Jahr und hoffe noch immer noch auf den literarischen Erfolg!

Mr. Goebels Jazzband

Jetzt kommt das letzte Buch in diesem Jahr, das hundertsiebenundzwanzigste und das dritte, das für den “Schweizer Buchpreis” nominiert war und das auf mich am meisten gefreut habe.

“Mr Goebels Jazzband”, des 1987 geborenen Berner Demian Lienhard, der mir bis jetzt unbekannt war, wie mir das mit Ausnahme von Matthias Zschokke bei diesen Buchpreis überhaupt passierte.

Und Deminan Lienhard hat sich in seinen Roman mit “Charly und seinem Orchester” auseinandergesetzt, eine Jazzband, die es in dem nationalsozialistischen Berlin der Neunzehnhundertvierzigerjahre unter der Protektion von Josef Goebbels gegeben hat, um “den Briten in die Falle zu locken”.

In drei Teilen wird der Roman erzählt. Der Erste setzt sich mit dem 1906 in Brooklyn geborenen William Joyce, der der Propagandasprecher der Nationalsozialisten war und 1946 von den Briten wegen Hochverrats hingerichtet wurde.

Aber noch sind wir nicht soweit. Noch schreiben wir 1942 und da ist Joyce, der sich in Berlin “Froehlich” nennt, auf die Idee gekommen, einen Schriftsteller anzuheuern, der einen Roman über die Jazzband schreiben soll.

Die Wahl fällt, da Thomas Mann höchstwahrscheinlich dafür nicht in Frage kommt, auf den Schweizer Fritz Mahler, der als ein obskurer Typ geschildert wird, der tagelang in seinem Zimmer liegt und offenbar auf die Muse wartet.

Jetzt fährt er nach Berlin, tut dasselbe in seinem Hotelzimmer und bringt zwei drei Jahre nichts zusammen. Zwar besucht er die Jazzaufführungen, obwohl er von Musik nicht viel versteht und betrinkt sich mit Bier und billigen Schnäpsen.

Das ist schon der zweite Teil. Im Dritten kommt es zum Ende des Manuskript und dann gibt es noch zwei Anmerkungen, die die Schelmenhaftigkeit des Autors zeigt und zwar erzählt da zuerst der Herausgeber Demian Lienhard, das Ende von William Joyce.

Während es dann in das Berner Staatsarchiv geht und da schildert ein Archivar, wie er von Demian Lienhard aufgesucht wurde, der Recherchen zu seiner Familiengeschichte machen wollte und da auf ein Fragment seines Großvaters stieß, daß den Namen “Mr Goebels Jazzband” trägt, das er natürlich fertig schreiben muß.

Das ist auch gelungen, obwohl der Roman keinen wirklichen Plot und keine Spannungsbögen hat und jetzt gibt es noch zwei der Schweizer Bücher, darunter auch das des Preisträgers zu lesen.

Durchblicken, planen, schreiben

Am Mittwoch habe ich meine “Stalkingstory” fertig korrigiert und dem Alfred zum Druckereifertig machen übergeben. “Die Toten lassen grüßen”

sind schon in der Druckerei und sollen in der ersten Jännerwoche kommen.

Also bereit für etwas >Neues und da habe ich ja “Aus dem Leben einer Schwurblerin” geplant, um den von Links- nach Rechtsruck und umgekehrt zu beschreiben. Da hatte ich den Prolog oder die erste Szene, nämlich Agathe geht zur Wahl und denkt, daß sie eigentlich die Freiheitlicheen wählen könnte und stürzt aus dem Wahllokal.

Die nächste Szene wäre die vorige Wahl gewesen, wo sie die Grünen wählte um die Freiheitlichen zu verhindern und dazwischen liegt Covid, die Kriege, die Teuerung, etcetera und da sehe ich die Gefahr, daß ein neuerliches “Mathilde im Coronaland” herauskommt, denn eigentlich weiß ich nicht wirklich, wie so man ein Staatsfeind, ein Leugner oder ein Schwurbler ist, wenn man die Maßnahmen für zu übertrieben gehalten hat.

Aber gut, Notizen machen, Charakterbögen ausfüllen, den Plot erstellen und mir dabei Zeit lassen, die Handlung kommen zu lassen, habe ich gedacht und dann kam eine Einladung von Jurenka Jurk von der Romanschule, zu deren Jahresanfangwebinar ich mich schon angemeldet habe, am Abend, ein “Neujahrzauber-Webinar” zum Thema “Durchblicken, planen und schreiben” zu machen, um das alte Jahr abszuschließen und das Neue zu beginnen.

Das habe ich heute schon gemacht, nämlich die Charakterbögen ausgefüllt und auch schon zwei Szenen geschrieben. Da gibt es ja die achtunddreißigjährige Architektin Agathe Bischof, die zur Wahl geht, eigentlich die Lnken wählen will, dann aber flüchtet, sich im Votivpark wiederfindet und dort die Oma gegen Rechts, Thekla Morgenstern aus der “Pensionsschockdepression” trifft, die ihr verrät, daß sie schon wählen war, um den Volksskanzler Kickl zu verhindern.

Denn die zweite Idee war ja schon vorhandene Romanfiguren einzubeziehen und da sind wir die drei Omas gegen Rechts Thekla Morgenstern, Laura Augustin und Magdalena Kirchberg eingefallen und die demente Maria Mattuschek aus der “Magdalena Kirchberg” ist ihre Nachbarin und gibt ihr Tips.

So weit so gut. Mal sehen, wie es wird und Jurenka Jurk mit Weihnachtskugelohrringen und einem Weihnachtspullover stellte gleich ein paar kleine Aufgaben. So sollte man sich überlegen, was einem im Jahr 2023 alles gelungen ist?

Vier Bücher denke ich, das “Soziale Kreditsystem”, das “Dreimäderlhaus”, der “Ukraineblues” wurde geschrieben und sind erschienen. Die “Toten” sollen folgen” sowie die “Stalkingstory”, wow sehr viel.

Aber irgendwie trete ich ja im Kreis, weil ich es nicht nach außen schaffen und das sind wohl meine Hndernisse bei Aufgabe zwei, kein Feedback, sondern höchstens Kritik vom Uli “und ich komme und komme da nicht heraus und das wird mir bei der “Schwurblerin” höchstwahrscheinlich auch passieren. Die dritte Aufgabe war, glaube ich, die Schreibroutine und die habe ich nach fünfzig Jahre regelmäßig schreiben.

Ich schreibe immer, wenn ich Zeit habe, kenne eigentlich keine Schreibblockaden, nur stoße ich manchmal an meine Grenzen und habe schon gedacht, ich bin ausgeschrieben und schreibe nie mehr was Neues und dann kamen schon zwei neue Ideen.

Aufgabe vier war zu reflektieren welche Lektionen und Erkenntnis ich in diesem Jahr hatte? Da muß ich eigentlich passen, denn außer der Erkentnis, daß ich wohl den Rest meines Lebens für mich alleine schreibe werde, ist mir nicht gekommen, kann ich ja, wie ich glaube, schreiben, es nimmt nur leider niemand wahr.

Frage fünf war dann, was hat dir das Feedback gebracht, wenn du an einen Workshop teilgenommen hast. Da habe ich schon geschrieben, daß ich außer dem Uli auf dem Blog eigentlich kein Schreibfeedback habe. Ich habe die Webinare der Jurenka Jurk besucht und mich da eigentlich sehr engagiert und die Workshops des Writersstudios, wo ich an meiner “Stalkingstory” glaube ich, arbeitete.

Dann gings bei Jurenka Jurk zu den Zielen für das neue Jahr und das ist die “Schwurblerin” zu erarbeiten und damit aufzufallen.

Im Blog mache ich ja immer eine Vorschau, ein Gewinnspiel und lade zu einer Leserunde ein. Das ist noch nie sehr viel gekommen, wäre aber mein Ziel, daß sich die Leute mit meinen Schreiben auseinandersetzten.

Natürlich muß der Roman erst fertig werden und möglichst über dreißigtausend Wörter haben, denn ich bin ja in der letzten Zeit sehr kurz., Dann gings um die Frage wie man seine Kreativität im nächsten Jahr steigern kann?

Da bin ich ja sehr gut und nütze eigentlich alles aus, was sich mir bietet, die Webinare, die Veranstaltungen, die Schreiburlaube, aber es bleibt dabei, ich bräche den Erfolg von außen, den ich nicht habe und wenn ich mich auf dasm was ich habe konzentriere, was ich ohnehin sehr engagiert tue, bleibt was über, aber das ist wohl mein Problem und ich habe in den letzten fünfzig Jahren damit leben gelernt.

Was kann man noch verbessern, lautete die nächste Frage?Ja besser werden, meine Schwächen überwinden, was soll ich dazu sagen?

Ich glaube ja, daß man das Schreiben durch das Schreiben lernt und das Ziel wäre vielleicht ein dickerer Roman, da kommt aber erschwerend dazu, daß die Links-Rechts Aufarbeitung im Moment wahrscheinlich keiner lesen will, bekomme ich ja auf meine diesbezüglichen Leserbriefe kaum eine Antwort, weil ja ohnehin alles richtig war.

So ist es dahingegangen, bis Jurenka Jurk zu ihren Jänner-Romanplanjahrwebinaren ingeladen hat und die letzte Frage war, was hat man aus dem Neujahrszauber gelernt?

Ich wahrscheinlich nicht sehr viel, bin aber auf mein neues Projekt gespannt, in das ich noch in diesen Jahr starte.

Der graue Peter

Buch zwei des heurigen Schweizer Buchpreises “Der graue Peter” des 1954 in Bern geborenen und in Berlin lebenden Matthias Zschokke. Den einzigen Namen den ich von der Nominierteliste kannte und von dem ich schon einige Bücher gefunden, aber noch nicht gelesen habe.

Ich habe über das Buch aber beim Frankfurt-Surfing gehört und auf der “Buch-Wien” wurde das Buch auch vorgestellt. Beide habe ich mir nicht lange angehört, denn ich dachte, das ist eines der Bücher, dessen Lesen mir schwer fällt.

Jetzt habe ich es gelesen und muß schreiben, die Sprache ist schön, mit dem Inhalt hatte ich meine Schwierigkeiten, aber das Lesen ist geschafft.

Da ist also der Peter, in einem Dorf an der Französischsprachigen Grenze aufgewachsen, dann nach Berlin gegangen, wo er in der Verwaltung arbeitet und es beginnt damit, daß ihm eine Polizistin vom Unfalltod seines Sohnes erzählt.

Das ist es, würde man denken und das Buch dreht sich darum. Aber keine Spur. Der Peter geht zur Fußpflege ins Cafe, dann ins Büro zu seinen Kollegen Proscuitto und weil Nancy die Partnerstadt des Büros ist, muß er dorthin fahren und eine Rede halten und wieder zurück.

Von Nancy bis Basel erster Klasse. Aber der Zug fährt nur bis Straßburg und dann erscheint eine Frau mit einem kleinen Buben, der allein nach Basel fahren soll und vertraut ihm den Peter an.

Der reagiert zuerst unwirsch, sprechen darf er nicht mit ihm, denn so gut kann er nicht Französisch. Dann steigen die beiden aber in Mühlhausen aus, um in eine Konditorei zu gehen, obwohl der Onkel den Buben in Basel erwartet und auch, um seine Tante zu besuchen, die sie aber nicht finden. Das Gepäck haben sie bei einem Kiosk abgegeben und als sie zurückkommen, ist der geschlossen. Also gehen sie zuerst in eine 5D Show, wo sich der Junge vor Schreck anmacht und dann weil noch immer geschlossen ist, übernachten sie in einem Hotel, wo Peter, der Durchschnittsmensch, den Jungen gnz harmlos seinen Penis zeigt.

Das ist das, womit ich meine Schwierikgeiten habe. Sie verlassen das Hotel, holen das Gepäck, das ohnehin in der Apotheke deponiert war. Fahren zurück, der Onkel, den sie nicht anrufen konnte, weil Peter, wie ich kein Handy besitzt, die Nummer haben sie auch nicht, wartet aber getreulich am Perron, statt der Polizei, was sonst wohl geschehen würde.

Peter will dem Jungen seine Uhr schenken und dann stirbt er.

Das ist ein weiterer Überraschungsmoment des Buches, das den Preis nicht gewonnen hat, gut geschrieben ist, aber wohl ganz bewußt an oder über die Grenze geht, womit ich, wie schon geschrieben meine Schwierigkeiten habe.