Wieder O-Töne mit zwei interessanten Büchern, wo ich bei einem schon bei einer Lesung im Literaturhaus war. So hat die 1988 im Burgendland aufgewachsene und derzeit in Hamburg lebenden Johanna Sebauer ihr Debut “Nincshof” vorgestellt. Das heißt auf Ungarisch nichts und beschreibt ein burgenländisches Dorf an der ungarischen Grenze ein solches, wie in dem Johanna Sebauer aufgewachsen ist, wie sie der Moderatorin Daniela Strigl erklärte und in dem wird das Verschwinden geübt.

Der Bürgermeister und noch ein paar andere Typen treffen sich bei einer alten Dame und diskutieren den Plan, das Dorf zum Verschwinden zu bringen, die Hinweistafeln zu entfernen und die Radfahrer, die um den Neusiedlersee fahren wollen mit Gestank zu vertreiben.
Ein interessanter Ansatz, wie ich finde und die diesmaligen Autorinnen waren auch nicht so schnippisch, wie die vorigen und das MQ war wieder sehr voll. Unser Platz diesmal besser, so daß etwas zu sehen war.
Petra Hartlieb habe ich gesehen, am Ende Brigitta Falknerl was mich etwas wunderte, weil sich die experimentellen Autoren in der Regel ja nicht so sehr für die Mainstremliteratur interessieren, wie mir gestern auch Monika Vasik erklärte, aber vielleicht ist sie ein Fan von Teresa Präauer und die habe ich schon einmal im Literaturhaus aus ihrem “Kochen im falschen Jahrhundert” lesen gehört.

Da war es bummvoll, es gab Brötchen zu dem Wein und ich habe die ausschenkende Studentin empört, weil ich mich aus Platzgründen hinter sie stellte und den Cremant, dier diesmal am Lesepult serviert wurde, hat es im Literaturhaus erst ein paar Wochen später gegeben. Dafür war im Literaturhaus der Lesetisch schön gedeckt und ich kann jetzt raten, ob das Buch ein Roman ist, wie Daniela Strigl erwähnte.
Ich hätte es nicht dafür gehaltenm sondern eher für einen Essays übers Gastgeben und eine Reflektion über die Kocherinnerungen. Es gibt aber einen Gastgeber, eine Gastgeberin, einen Ehemann, eine Ehefrau und einen Schweizer, sowie ein paar Varianten. So kommen die Gäste außer dem Schweizer einmal nicht, sondern nur der Schweizer und beim zweiten Leseblock ist dann auch der ausgeblieben. So hat sich das Gastgeberpaar mit Cremant betrunken und schließlich offenbar statt die Quiche zu essen, sich anderwärtig zu vergnügen begonnen.
Teresa Präauer hat auch eifrig mit Cremant dem Publikum zugeprostet und es war ein interessanter Abend und spannend, ob ich das Buch lesen werde? Beziehungsweise kann ich jetzt raten, ob es auf die deutsche oder auf die öst. Buchliste kommt?












