Saisoneröffnung im Literaturhaus, in der “Gesellschaft für Literatur” hat es die schon letzte Woche gegeben und das war eine Festveranstaltung zu der man sich anmelden mußte und dann eine halbe Stunde vorher vor dem Eingang warten, bis alle Namen abgehakt waren. Die Veranstaltung fand im ersten Stock fand. Die Sitzplätze waren reserviert. Die Mitarbeiter freundlich. Ich bin da ja, glaube ich, schon bekannt und nach und nach trafen die Festgäste ein.
Die österreichische Exilbibliothek wurde 1193 gegründet, aber schon ein Jahr vorher fand eine Fotausstellung statt, wo die Portraits von ins Exil gegangenen Schriftsteller abgebildet waren.
Ein Jahr später hat Ursua Seeber die Leitung der Exilbibliothek übernommen und dann bis zu ihrer Pensionierung geleitet. Jetzt ist Veronika Zwerger die Leiterin und Ursula Seeber hätte eigentlich begrüßen sollen, war aber krankheitsmäßig verhindert. So hat Klaus Amann ihre Rede verlesen. Die Festrede hielt Rudolf Scholten, der damals Unterrichts oder Kulturminister war, in diesem Sinn hat er mir einmal die Hand gegeben, jetzt hätte ich ihn nicht mehr erkannt. Wir alle werden älter und die Kunststaatssekretärin Andrea Mayer hat dann die Ausstellung eröffnet.
Musik gab es auch, eine Dame hat Lieder von Jimmy Berg gesungen, den Kabaretisten, der auch emigrieren mußte. Eine Dame von ihren Vater erzählt, der vor einigen Jahren sein Buch über die emigrierten Schriftsteller Ursula Seeber übergeben hat.
Astrid Nischkauer und Anne Cotton haben die Ausstellung mitgestaltet und da gab es dreißig Erinnerungsstücke, denn, wie das Motto heißt “Die Erinnerung wohnt in allen Dingen” und einige diesbezügliche Veranstaltungen zu Exilbibliothe “Von Grünfeld zu Greenville” und “Fünf gute Enkel” wird es in nächster Zeit auch geben.
Mir, die ich mich in der letzten Zeit ja bevorzugt mit den Buchpreisbüchern und ihrer Beschaffung beschäftigtem war die Ausstellung zu wenig literarisch oder zu wenig bekannte Nmen, habe mich aber mit Robert Huez, der sich sich ja immer sehr freundlich mit mir unterhält, über die Österreicher auf diesen Listen diskutiert und natürlich auch über Corona, das jetzt wiederzukommen scheint und einen Bücherflohmarkt wird es in einigen Tagen im Rahmen der Literaturmeile Zieglergasse im Literaturhaus auch geben, aber da werden wir in Harland sein.
Die “Gesellschaft für Literatur” hat ein neues Programmdesign und das, größer und in Buchform, ist heute zu mir gekommen und da habe ich gesehen, daß es da schon eine Veranstaltung gibt.
Die 1977 in Salzburg geborene Anna-Elisabeth Mayer, die den “Alpha–” und den “Priessnitz-Preis” gewonnen hat, hat da ihr viertes dicht an der Wirklichkeit angelehntes Buch, wie Ursula Ebel sagte, das sich in Corona-Zeiten mit der Digitalisierung auseinandersetzt, vorgestellt und eigentlich hätte die Veranstaltung im Rahmen des “17 Wiener Seminar für Mitarbeiterinnen der Österreich Bibliotheken im Ausland” stattfinden sollen, wie das, glaube ich, auch früher schon der Fall war, dieses wurde aber abgesagt, so war es eine Saisoneröffnungsveranstaltungen. Es waren aber einige Bibliothekarinnen aus Polen und aus Rumänien da und mir ist dieVeranstaltung eher unerwartet gekommen, hatte ich doch schon gebloggt, dann noch eine sechs Uhr Stunde und wollte am Abend eigentlich lesen.
Also habe ich mir zugeredet “Du mußt nicht hingehen und vielleicht wirst du auch erst später fertig!”
Dann ist die Klientin aber nicht gekommen und ich war erstaunt, wie wenig Leute im Publikum waren.
Ursula Ebel hat moderiert und die Autorin vorgestellt, deren Buch an mir, die ich mich in den letzten Tagen ja sehr intensiv mit der deutschen und der österreichischen Liste beschäftigt habe und die österreichischen Bücherauch schon fast alle über die Netgalley bezogen habe, vollkommen vorbeigegangen ist.
Dabei ist das Thema ja sehr sehr interessant, beschäftige ich mich doch seit drei Jahren mit dem Thema Corona und beobachte voll Neugier, wie sehr das in der Literatur wiederzufinden ist und da hat Ursula Ebel die Pandemie öfter in ihrer Einleitung erwähnt, die Autorin eigentlich weniger und es geht gar nicht darum, obwohl die Zeit vorkommt, wie sie mir später erklärte, sondern darum, daß in einer Wiener Volksschule eine digitale Lernplattform eingeführt werden soll und eine Lehrerin wehrt sich dagegen, weil sie die totale Überwachung der Kinder darin befürchtet. Das und, wie das ausschaut wird gar nicht so sehr erläutert. Es gibt aber zwei Handlungsstränge und hier wird der Protagonist vom Antogonisten sehr klar unterschieden. Da gibt es also diese Martha mit ihren zwei Freundinnen und die befindet sich gerade auf einer Art Kur, als sie von ihrer Direktorin, die Information von der Einführung bekommt. Sie empört sich dagegen und schreibt an das Bildungsministerium, bekommt aber keine klare Antwrt und dort gibt es einen Anatol und ein Startup, die diese Plattform gibt es auch.
Anna-Elisabeth Mayer hat drei Szenen immer wieder vom Gespräch unterbrochen, gelesen und dann gab es noch ein Glas Wein und da hat sich der Vater ,der Autorin, der mir ja einmal ihr erstes Buch geschickt hat, weil sie mich ja damals vom “Alpha “hinausgeschmissen haben, an mich erinnert und die Autorin habe ich auch gefragt, wie weit Corona
in dem Buch eine Rolle spielt.
Also interessant, interessant und jetzt kann ich mir überlegen, ob ich das Buch anfrage, was in Bezug auf die Buchpreisbücher, die noch auf mich warten, vielleicht keine so gute Idee ist.
Der letzte Abend der Sommerlesetheaterreihe im Weinhaus Sittl war den von H. C. Artmann, übersetzten Villon Balladen gewidmet und interessanterweise hörte ich das am Morgen bei den Kulturhinweisen in Ö1 und als ich den Garten erreichte war es sehr voll und wieder einmal schwierig einen Platz zu finden.
Aber diesmal andere Leute als sonst im Publikum, außer Ottwald John und Thomas Northoff eigentlich keine Leute, die sonst zu den Veranstaltern kommen.
Dafür sind wir an einem Tisch mit einem Schauspieler und einem Kunsthistoriker gesessen, mit denen wir dann später sehr angeregt diskutierten, ob Josef Weinheber ein nationalsozialistischer Dichter war.
Conny Hannes Meyer war da und der 1951 in St. Pölten geborene Schauspieler Erwin Leder, der den Abend alleine mit Heinz Jiras an der “Kwetschn” gestaltete , gab zuerst einen Einblick über das Leben des 1431 in Paris geborenen Francois Villon, den als einen der bedeutensten Dichter des französischen Mittelalters bezeichnete, der ein sehr bewegtes Leben hatte, oft im Gefängnis saß und auch in verschiedene Raufhandel verwickelt war, aber auch viele satirische Gedichte und einige Testamente schrieb, also vielleicht ganz gut als Abschluß zu unserer Frankreichreise und meinen Frankreichleseschwerpunkt passt.
Der 1921 in Wien-Breitensee geborene H. C. Artmann hat diese Balladen 1968 übersetzt beziehungsweise in eine Wienerische Sprache übertragen. Es gibt achtundzwanzig Balladen, die von Erwin Leder von Musik begleitet, gesungen wurden und das Publikum, es war auch ein Kamermann da, sehr begeisterte.
Das betrifft nicht die Tatsache, daß ich wieder nicht beim linken Wort gelesen habe, sondern ist das Thema der heurigen Literatur am Volksstimmefest und die linke Wort Lesung wurde von Arthur West 1975, glaube ich, eingeführt, um die kritische Literatur unter das Volk zu bringen.
1989, als das sozialistische System zusammengebrochen ist und wir gerade von unserer Amerikareise zurückgekommen sind, habe ich dann als Einzelperson aus meinen “Hierarchien”, glaube ich, gelesen und ich kann mich erinnern, daß mich Peter Turrini interessiert fragte, ob das ein Roman wäre?, während Arthur West tapfer versichert hat, daß der Sozialismus nicht gestorben wäre.
“Gern!”, habe ich geantwortet, aber ohne G-Test und Maskenpflicht und ich bin auch im Programm gestanden. Alex Hartl wollte den Text vorher sehen und ich überlegte, was schicke ich hin? Daß die Kickl-Demo vielleicht nicht ganz passend wäre, habe ich schon geahnt und eigentlich wollte ich aus dem “Frühlingserwachen” lesen, habe aber dann im August 2021 gefunden, daß das nicht mehr aktuell ist. Damals habe ich gerade die “Hundert Seiten Depression” korrigiert und eine Szene hingeschickt und ein paar Tage später die Antwort bekommen, daß ich verstehen müße, daß ich das nicht da lesen kann.
“Warum oder drei Fragezeichen!”, habe ich hingemailt und dann noch ein längeres Mail geschrieben und mich auch mit Alex Hartl getroffen, der meinte, die Szene aus dem “Frühlingserwachen” könnte ich lesen, aber es gibt jetzt zwei G. also nicht.
Ich bin aber am Sonntag trotzdem hingegangen und gesehen, daß die Lesung anders geworden ist. Weniger und andere Lesung, nicht mehr die vielen, die in den letzten Jahren aufgetreten sind.
Aber vielleicht im nächsten Jahr habe ich gedacht, denn die Lesung auf dem Fest war mir ja sehr wichtig und eigentlich mein größter öffentlicher Auftritt.
Ist aber nichts daraus geworden, wieder wenige und andere Lesende und im Jänner dieses Jahres habe ich überraschenderweise ein Mail von Alex Hartl erhalten, der mich eingeladen hat, an einer Veranstaltung über Erika Danneberg mitzumachen. Da habe ich ihm dann noch einmal gesagt, daß ich gerne lesen würde und er hat geantwortet, er hätte es verstanden, aber leider leider wieder nichts.
Macht ja nichts oder schon, denn wir waren jetzt ja drei Wochen in Frankreich und sind extra so zurückgekommen, daß es sich mit dem Fest, das auch dem Alfred sehr wichtig ist, ausgeht und als ich kurz vor vier die Sigi Maron-Bühne erreichte, hat mich Alex Hartl freundlich begrüßt und mir den Programmfolder übergeben. Denn der neue Organisator, der sich die Moderation mit Barbara Urbanic teilte, macht es sehr genau. Es gibt ein Motto. Diesmal war es die “Tragik” und an Christa Wolfs Kassandra, die es jetzt vierzig Jahre gibt, wurde auch erinnert, sowie an Erwin Riess, auch ein Stammleser, der ja diesen Frühling gestorben ist.
Gelesen haben am Samstag sieben Autoren und zwei, die aus der “Kassandra” gelesen und die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge kommentiert haben.
Begonnen hat es mit Petra Piuk, die, glaube ich, früher schon gelesen hat und die hat, glaub ich, aus “Wenn rot kommt” gelesen.
Der 1979 in NÖ geborene und in Bratislava lebende Martin Just folgte mit einer spannenden Geschichte von einer Physikerin, die plötzlich alle Katzen grün und blau sieht. Eine Melodie aus dem “Schwanensee” spielt dabei auch eine Rolle.
Die 1989 in Wen geborene Mercedes Konrberger war mir bisher auch unbekannt. Sie organisiert Lesungen und brachte einen sehr spannendes Text über eine Frau, die zu einer AMS-Maßnahme verdonnert wurde.
Richard Schuberth war mir dagegen bekannt und hat auch schon früher mit mir gelesen und er brachte einen Text, der mir etwas zu brutal war, nämlich eine Szene aus einem Theaterstück, das sich sehr kritisch mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzte.
Kurto Wendt hat auch schon am Volksstimmefest gelesen und sein Text war ebenfalls sehr kritisch und beschäftigte sich mit einer Art Dystopie, nämlich mit einer Wahrsagerin, die voraussagte, daß die Welt in viereinhalb Jahren untergeht und was macht man bis dahin?
Wird man sein Leben ändern oder so weitermachen, wie bisher?, war die Frage und ob, die 1983 in Klagenfurt geborgen Elena Messner schon beim “Linken Wort” gelesen hat, weiß ich jetzt gar nicht. Ich habe sie aber vor kurzem bei dieser Literaturhausveranstaltung getroffen und sie hat aus ihren Roman “Schmerzambulanz” gelesen.
Da hat es kurz zu schütten angefangen, aber bald wieder aufgehört, so daß ich mit dem Afred den Rest des Abends beim Kuba-Stand verbracht habe, viele Bekannte darunter auch Robert Misik traf, den der Alfred auf seine 0e24TV-Diskussionen angesprochen hat und wissen wollte, was er damit erreichen will? Er will die Rechten überzeugen und zum Sozialismus führen, war in etwa seine Antwort, etwas was in Zeiten, wo sehr über den Kommunismus geschimpft und vor ihm gewarnt wird, sehr wichtig wäre und morgen geht es dann wieder mit dem Fest weiter.
Am Sonntag ist es dann beim linken Wort mit der 1985 in Wien geborenen Barbara J. Krammer weitergegangen, die mit starker Sprache einen sehr frauenbewegten Text von einer Frau, die keine Kinder will und bis vierzig braucht bis sie endlich die gewünschte Gebärmutteroperation bekommt, vortrug. Ein Text über den man sicher sehr diskutieren kann, von Erika Pavlovsky, die von mir wissen wollte, warum ich nicht gelesen habe, begeistert beurteilt wurde.
Die nächste Leserin war Barbara Eder, die auch schon am Fest gelesen hat und die jetzt in Berlin lebt und ihr Text behandelt das Radio und die Veränderungen, die es dort gegeben hat.
Dann folgte der in Berlin geborene Alexander Keppel, der den Traum eines Mannes beschreibt, der seiner Hochzeit entfliehen will, dann aber doch vom Schwiegervater aufgeweckt, sich dort hinbewegen wird.
Katharina Pressl, die 1992 in Wolfsberg geboren wurden las einen Text mit dem Titel “Tanzende Tiere”, der für das Fest geschrieben wurde und von einer Hanne mit einer Schuppenflechte handelt, die sich in Pension begibt.
Dann kam der mir bisher ebenfalls unbekannte Historiker Anton Tantler, der die Wüsten im Marchfeld beschrieb und die historischen Zusammenhänge erläuterte.
Die 1991 geborene und ebenfalls in Berlin lebende Anna Gien, die beim letzten “Bachmann-Preis” gelesen hat, beschäftigt sich in ihren Texten mit dem weiblichen Körper, las einen Ausschnitt aus ihrem Roman “Paris in Rom”, der mich der an die junge Valerie Fritsch erinnerte.
Simon Angerers Text “Die Kotmaschine” beschäftigte sich auf sehr experimenteller Weise mit den menschlichen Ausscheidungen und Maria Hofer deren zweiter Roman “Arsen” im Oktober in der Hauptbücherei vorgestellt wird, brachte, wie sie sagte, einen Nonsensenstext mit dem spannenden Namen “Wozu braucht man eine Weltraumpolizei?”
Das weiß ich eigentlich auch nicht. Das Thema für das nächste Jahr steht aber auch schon fest und wird “Farce” heißen. Ich bin gespannt und könnte schon einen diesbezüglichen Text schreiben. Jetzt wurden aber die bisherigen Anthologien verschenkt und wir sind auf die Arbeitsweltbühne zur Tina Trampler gegangen, die politische Lieder sang und wir die Ilse Kilic, den Fritz Widhalm, den Andi Pianka und die Eva Schörkhuber getroffen haben.
Dann gab es noch ein Abschlußkonzert auf der Volksstimmefestbühne mit den “Attwengers”, das die Leute sehr begeisterte und am Heimweg haben wir in der Straßenbahn Ljuba Arnautovic getroffen, die von mir wissen wollte, wann die österreichische Buchpreisliste bekanntgegeben wird?
Am Dienstag ist es so weit und jetzt hinein in den literarischen Herbst und das Fest war wieder sehr schön.
Wieder einmal “Theodor Kramer Preis für das Schreiben im Widerstand und Exil”, den Konstantin Kaiser im Jahr 2001, glaube ich, gegründet hat und der seither Jahr für Jahr vergeben wird. Zuerst haben ihn die im zweiten Weltkrieg vertriebenen Autoren bekommen. Inzwischen werden die Preisträger jünger und seit einigen Jahren findet die Veranstaltung im Pfarrsaal in Niederhollabrunn statt, das ist die Marktgemeinde, wo Theodor Kramer geboren wurde.
Da gab es früher Führungen durch das Geburtshaus, die wurden, weil die Teilnehmer, das wahrscheinlich schon kennen, inzwischen abgeschafft und einen Shuttlebus der die meist Wiener Teilnehmer hinbringt, gibt es auch.
Wir sind heuer mit dem Auto von Harland gekommen und die 1983 in Iwano-Frankiwsk geborene Tanja Maljartschuk. die 2011, der Liebe wegen nach Österreich gekommeen ist, kenne ich schon lang, habe ich doch ihr zweites bei “Residenz” erschienenes Buch “Biografie eines zufälligen Wunders”, gelesen, das sie, glaube ich, auch bei “Buch und Wein” vorstellte.
20018 hat sie den “Bachmann-Preis” bekommen. Ihr Roman über einen ukrainischen Widerstandskämpfer “Blauwal der Erinnerung” habe ich gelesen und heuer hat sie die “Klagenfurter Rede zur Literatur” gehalten und der Ukraine Krieg hat sie, glaube ich, sehr getroffen und scheint sie in ihrem Schreiben zu behindern, wie sie in Klagenfurt thematisierte.
Peter Roessler hat diesmal moderiert. Der Bürgermeister eine kurze Begrüßngsrede gehalten. Musikeinlagen gab es auch und die Laudatio auf Tanja Maljartschuk hat Annemarie Türk gehalten von der Peter Roessler behauptete, daß sie die Autorin am längste kenne.
Ich kenne sie seit 2013, also auch schon ziemlich lang und die Autorin hat sich in ihrer Rede beim Publikum und bei der Jury für den Preis bedankt und am Schluß, was ich sehr spannend fand, das sehr berührende Kramer Gedicht “Wer läutet draußen an der Tür” auf Ukrainisch gelesen.
Es war wieder sehr voll in dem Pfarrsaal, Speck und Schinkenbrote, Topfenstrudel, Weintrauben, Wein und anderes hat es gegeben und ich habe einige bekannte Gesichter gesehen. Darunter Julia Danielczyk, die mir versicherte, daß sich durch die Auflösung der Literaturabteilung der Stad Wien nichts an der Stipendkienvergabe, etcetera ändern wird.
Was die Autoren wahrscheinlich beruhigen wird und mir egal sein kann, habe ich ohnehin nie eines bekommen und reiche auch nicht mehr ein.
Es sagt aber wahrscheinlich schon einiges über den Stellungswert der Literatur in der Gesellschaft aus, wenn die jetzt in die Abteilung für Mode, Kunst und Sport eingegliedert wird.
Der “Theodor Kramer Preis” war aber diesmal sehr beeindruckend. Man konnte auch Bücher der Gesellschaft kaufen und für die Ukraine spenden und mein “Ukraine Blues” wird ja jetzt auch bald erscheinen.
So hat Daniela Strigl heute die beiden Bücher beziehungsweise die Autoren vorgestellt, die heute bei den O-Tönen lasen.
Matthias Gruber
Matthias Gruber mit seinen Debut “Die Einsamkeit der Ersten ihrer Art” und Tonio Schachinger mit seinen zweiten Roman “Echtzeitalter” und die Veranstaltung fand diesmal wieder im Freien statt.
Ljuba Arnautovic und Gabriele Kögl habe ich gesehen, später noch Birigit Birnbacher mit ihrem Kind und ich bin in der zweiten Reihe, weil der Alfred Sessel dazu gestellt hat, neben Julia Danielcyk gesessen, die ich gleich zur Auflösung des Literaturreferates befragen konnte, denn da ist heute ein Mail der GAV gekommen , das mir mitteilte, daß das die Stadt Wien plant oder bereits durchgefühhrt hat.
Petra Eckhart hat eröffnet und der erste Roman des 1984 n Wien geborenen Matthias Gruber betonte im Gespräch mit Daniela Strigl, daß sein Debut deshalb nicht autobiografisch sei, weil das Leben eines in Salzburg wohnenden Familienvaters nicht so viel hergibt. Deshalb spielt sein “Jung und Jung-Debut” auf einem Müllplatz oder handelt von einer Tochter mit einer Immunkrankheit, die mit ihrem Vater die Wohnungen verstorbener ausräumt und die Sachen dann dort deponiert.
Ein Roman, der mir nicht so besonders gefallen hat, bei dem zweiten, der bisher an mir vorbei gegangen ist, scheint das anders, denn der ist, wie Daniela Strigl erwähnte, ein lustiges Buch mit einem ernsten inhalt.
Ein Schul- oder Bildungsroman, der in einer Marianum genannten Schule, das in Wahrheit des Therseianum ist, das also doch ein autobiografischer Hinweis, Tono Schachinger besuchte, eine ehemalige oder noch heutige Nobelschule, die Anna ist dort turnen gegangen, weil die Rahlgasse keinen Turnsaal hatte.
Der Roman spielt aber in der Jetztzeit, also bin zum Ausbruch von Corona hund erinnert, wie Daniela Strigl erwähnte an den Scüler Gerber, obwohl Tonio Schachinger meinte, daß er beim Schreiben nicht daran gedacht hat, Friedrich Torberg wird aber erwhnt und Adalbert Stifters Novelle “Brigitta”, obwohl das bei den Lesestellen nicht vorkam.
Tonio Schachinger
Da kam der Protagonist, ein fünfzehnjähriger Schüler vor, der sich den Kunöchel geborchen hat und deshalb zwei Wochen liegen mß und daher einige Schularbeiten nicht machen kann, sondern Echtzeitspiele spielt. Dabei wird er von seinen Schulfreundinnen und seinen strengen Deutschlehrer besucht und später muß dann die Deutschschularbeit geschrieben werden. Da konnte man zwischen “Krambambuli” und dem “Vierten Gebot” wählen. Zumindestens wird der Tobias Moretti-Film am Vorabend gespielt. Die Mädchen verführen aber den Helden auf eine Demo zu gehen, statt sich vorzubereiten. Es kommt dann auch “Er läßt die Hand küssen” zur Schularbeit und da schreibt er, obwohl das Nichtgenügend schon prophezeit war, er einen Zweier, weil ihm die Mädchen davon schwärten. Er den Text gelesen hat und er auch nochh das Video einer Frau gesehen hat, über die sich Daniela Strigl dann erkundigte, ob sie damit gemeint wäre?
Also schreibe ich wieder, mal sehen auf welche Buchpreislisten es kommen wird und habe übrigens gerade ein Buch angefangen, das irgendwie sehr ähnlich oder auch verschieden ist, nämlich “Pardiese garden” von Elena Fischer und da geht es um eine vierzehnjährige Protagonistin, die allerdings keine Nobelschule besucht, sich aber offenbar auch sehr listig durch das Leben schlägt und natürlich kann man die Frage stellen, ob eine Nobelschule die Wirklichkeit abbildet? Sie bildet aber wahrscheinlich den Literturbetrieb ab oder deren Absolventen stehen dann auf den Shortlists, während das denen aus den Sozialwohnungen wahrscheinlich eher selten passiert.
Der 1939 geborene, dreifache Doktor, Sozialwissenschaftler, Schriftsteller, GAV-Präsident, Lesetheatergründer, Devianzforscher und vieles andere mehr Rolf Schwendter ist vor zehn Jahren gestorben. Deshalb hat oder hatte er auch in der Sittl-Sommerlesereihe heute eine Veranstaltung, die von Hanrei Wolf Käfer gestaltet und von Gerhard Ruiss, Birgit Schwaner,Andrea Pauli, Thomas Northoff, etc. gelesen wurden und es war für mich eine etwas ungewöhnliche Veranstaltung, wo ich Rolf Schwendter, den ich gut kannte, gar nicht so wiedererkannte. Hat Hahnrei Wolf Käfer in seinen Text etwas von Maßanzügen und Exellenzen und gemieteten Palais für die Lesetheaterveranstaltungen geschrieben.
Marius Schiener, Thomas Northoff, Birgit Schwaner, Andrea Pauli, Gerhard Ruiss, Hahnrei Wolf Käfer
Aber der dreifache Doktor war ein sehr ungewöhnlicher Mann, übergewichtig, viel essend, immer eine blaue Hose, Marxist, Altachtundsechziger, kein Telefonbesitzer oder nur in der Nacht erreichbar, kein Computer, keine Schreibmaschine, sondern alles handgeschrieben. Kochbuchschreiber, Lyriker, beim Volksstimmefest hat er immer als letzter gelesen und das Lesetheater hat er mit Brigitte Guttenbrunner, die ich im “Arbeitskreis schreibender Frauen” kennenlernte, deren Text “Hände falten” hieß er, glaube ich, sehr beeindruckend war, die beim Bachmannpreis einmal gelesen habe und von der ich schon lange nichts mehr hörte, Evelyn Holloway und Hansjörg Liebscher gegründet.
Marius Schiener, Thomas Northoff, Birgit Schwaner, Andrea Pauli, Gerhard Ruiss, Hahnrei Wolf Käfer
Ein paar seiner Bücher habe ich in meinen Regalen, da gibt es die “Drizzling fifties”, die “Katertotenlieder, Rolf Schwendter ar auch ein großer Katzenfan, die “Unmöglichkeit zu telefonieren” aus denen auch, sowie aus dem “Psalter” und dem “Blues auf dem Weg zum Wahnsinn” gelesen wurde. Dann haben auch Gerhard Ruiss, Thomas Northoff und Birgit Scwaner Texte über ihn geschrieben und weil Rolf Schwendter sehr unkonventionell und spontan war, wurde die Veranstaltung auch nicht geprobt, wie angesagt wurde, was auch zu bemerken war.
Es wurden die Texte oft im Chor gelesen und es ist gut an Rolf Schwendter erinnert zu werden und ich habe ja auch einige Texte über ihn geschrieben.
Rolf Schwendter wiederlesen wurde auch aufgefordert und das ist eine gute Idee und deshalb ist es gut, daß das Lesetheater sich seinem Gründer immer wieder erinnert und da habe ich ihn ja in vielenVeranstaltungengehört. Er hat auch Marathonveranstaltungen veranstatet, so kann ich mich an einen Nestroy Abend erinnern, wo er, glaube ich, den Helden in “Freiheit im Krähwinkel” darstellte, die “Poet Nights” hat er veranstaltet und mich auch einige Male lesen lassen und einige Bekannten habe ich im Pelikan Stüberl, wo die Veranstaltung wetterbedingt stattfand, auch getroffen.
Und das in der Oval-Halle, obwohl es nicht geregnet hat, nur den ganzen Tag eher trüb und zehn Tagen Regen angesagt. Einen guten Platz bekommen und gleich ein paar Bekannte getroffen. Den Karl, seine Anna, die Ruth und dann noch zwei maskierte Frauen, denn heute wurde durchgegeben, daß die Corona-Zahlen wieder steigen und eine Herbstwelle zu erwarten sei, wenn es schon keine im Sommer gegeben hat.
Die Petra Eckart im japanischen Look hätte ich zu Beginn für Milena Michiko Flasar gehalten, aber erst kam der Debutant, der 1992 in Rohrbach geborene Fabian Wakolbinger mit seinem “Kaiser der Obdachlosen”, bei “Milena” erschienen und, wie der moderierende Florian Baranyi erwähnte, das erste Mal vor sechshundert Leuten vorgestellt wurde.
Fabian Wakolbinger
Ein origineller Roman, wie bei “Milena” angekündigt steht, denn in einer mittelgroßen österreichischen Stadt wählen die Obdachlosen einen Kaiser und planen mit ihm die Rebellion, beziehungsweise fordern sie ihre Rechte zurück und eine Kirche und dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang mit dem Ordnungshüter, dem Polizisten Leopold.
Es gab drei oder vier Textstellen und ein Gespräch, das durch den Roman führte und am Schluß großen Applaus. Eine eigene unverwechselbare Stimme, die den Lesern, die Kultur Japans näherbringt und Halbzeit gab es bei den O-Tönen auch und für uns, da wir dann doch nach Frankreich fahren nur noch einen einzigen Abend, wo es wieder spannend wird, ob er im Freien oder wieder in der Halle stattfindet.
Eigentlich habe ich heute zu Hause bleiben und in der Badewannde den Hans Pleschinksi weiterlesen wollen. Die Sommerlesereihe im Cafe Prückl st ja schon zu Ende und am Rathausplatz zum Filmfestival wollte ich nicht gehen.
Dann habe ich in der Früh Ö1 gehört, kann ich ja noch, das Radio ist ja angemeldet, daß es in der Buchhandlung “tempo nuevo” eine Buchvorstellung des Romans des baskischen Autors Kirmen Uribe Urbieta “Das Vorleben der Delfine” in dem es um eine ungarische Freiheitskämpferin geht, gibt und ich habe, weil das alles für mich sehr unbekannt war, mich entschlossen hinzugehen. Es hätte am Abend in Ö1 zwar auch ein Konzert gegeben und das Architekturfilmfestival im MQ in dem ich früher mit meiner Hauptschulkollegin Christa U. wurde auch eröffnet.
Also bin ich nach meinen Stunden und dem Korrigieen meiner “Toten” in die Taborstraße hinmarschiert und habe mir überlegt in welcher Buchhandlung ich landen werde, denn in der Taborstraße, in der früher dieIris lebte, gibt es ja zwei und in beiden war ich schon und, daß der Roman von Stefan Kutzenberger aus dem Spanischen übersetzt wurde, hatte ich schon herausgefunden und Stefan Kutzenberger, der ja auch Autor ist, habe ich auch schon bei einigen Lesungen gehört.
Die Buchhandlung “tempo nuevo” war sehr voll. Gekannt habe ich niemanden. Es war auch recht heiß und es war eine Lesung oder ein Gespräch in vier Sprachen, denn, daß es außer im deutschsprachigen Raum keine Wasserglaslesungen, sondern Buchpräsentationen gibt, hat Stefan Kutzenberger gleich erklärt und auch, daß er einmal in New York bei einer langen Nacht der Literatur als österreichischer Repräsentant eingeladen war und da den 1970 geborenen baskischen Autor kennenlernte und sich bald in seinen Roman verliebte und den seinen Verlag, das ist inzwischen der “Berlin Verlag”, vorschlag.
“Nur wenn Sie ihn übersetzen!”, war die Antwort.
“Das kann ich nicht!”, antwortete Stefan Kutzenberger. Dann vergaß er auf das Probekapitel, hat es doch gekonnt und die Lesung oder die Buchpräsentation begann mit einem Gespräch auf Englisch. Dann las Kirmen Uribe eine Seite auf Baskisch, wie das Buch geschrieben und dann von ihm auf Spanisch übersetzt wurde und von dort hat es dann Stefan Kutzenberger übersetzt und es geht darin, um die ungarische Pazifistin Rosika Schwimmer, die 1877 in Budapest geboren wurde und 1948 in New York gestorben ist.
1920 ist sie von Wien aus dorthin emigiriert und diese Stellen wurden dann auf Deutsch gelesen, bzw. die, wo sie die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragte, aber nicht bekommen hat, weil sie nicht im Krieg auf Leute schießen wollte.
Das Buch besteht aus drei Teilen und wenn man fragtm was die Pazifistin mit Delphinen zu tun hat, kann man auf die erste Seite verweisen, wo es um Lamias geht, die sich in Delphine verwandeln und am Schluß gab es noch ein Gedicht zu hören, wo es auch darum geht und Kirmen Uribe erwähnte noch, daß es in dem vierteiligen Buch auch um seine Familiegeschichte und die Geschichte der Migration geht und auf die ungarische Pazifistin ist er gekommen, als die 167 Schachteln Nachlaß in einer New Yorker Biblkiothek bearbeitete.
Da gab es schon Kapitel zu einem Roman oder Biografie, der aber nie veröffentlicht wurde und Kirmen Uribe hat zu schreiben angefangen.
Interessant, interessant, was es alles gibt und was man vielleicht versäumt, wenn man nicht mehr Ö1 hört. Aber wenn man diese Zwangsgebühr sowieso zahlen muß, kann ich mir die Verweigerung noch überlegen.
2013 habe ich glaube ich meine damalige Sommerfrische, damals waren es noch keine Wochenenden mit einer Art selbstgemachtenStadtschreiberstipendium verbracht, da bin ich glaube ich zum ersten Mal zur Seedosen-Zelle aufgebrochen und habe mir beim Thalia auch St. Pöltens Bücher angeschaut. Eine Bücherei gibt es in St. Pölten auch, da habe ich mir, glaube ich, einmal ausrangierte zwei Bcher um dreißig Cent oder so gekauft und nach Traisen ins Center und zum Viehofner See bin ich auch öfter gefahren und nach Herzogenburg und bis nach Traisen, aber jetzt bin ich fast siebzig und habe auch zwei Jahre Corona-Lockdown ,hinter mir, wo ich ja weil keine Masken und keinen Test und auch keine Schwierigkeiten mit der Polizei haben wollte, mehr oder weniger zu Hause geblieben bin, was an der Konditon und den Abwehrkräften zehrt, wie ich dem Herrn Gesundheitsminister mahnend ans Herz legen kann, daß das auch nicht so gut für die Gesundheit ist.
Das heißt, so ganz stimmt das nicht, denn 2020 war das im Gegsatz zu 2021 mit den 3Gs auch im Gastgarten, war das ganz locker und so bin ich öfter am Montag bei der Seedose gewesen, habe einen Spritzer getrunken und an meinem “Karierten Notizbuch”
geschrieben.
Jetzt schaffe ich das nicht mehr, auch weil der Alfred am Montag oft schon zu Mittag nach Wien fahren will, aber um von den Wochenendensommerfrischen doch etwas zu haben, habe ich mir am Dienstag immer erst eine elf Uhr Stunde eingetragen und es trotzdem nur einmal geschafft, erst am Dienstag nach Wien zu kommen. Gab es doch im Juli am Montag auch immer ein Wiener literarisches Programm. Gut, die Sittl-Sommerreihe werde ich bis zweimal auslassen, weil mich Theaterstücke aus dem neunzehnten Jahrhundertz nicht so interessieren, imJuli gab es aber auch Lesungen im Cafe Prückl und als ich vor drei Wochen am Samstag früher zum Markt gefahren bin, weil ich zum Friseur gehen wollte, habe ich beim “Schubert” ein Cordula Simon-Buch um einen Euro gekauft und da eine Einladung in den Steingöttersaal zu einer Lesung von Alina Lindermuth gefunden, die von der Stadtbücherei St. Pölten veranstaltet wurde und da habe ich die Bibliothekarin im April im Stadtmuseum kennengelernt” und sehr nett mit ihr geplaudert, als wir zu der Diskussion nach dieser Sternlesung zum “Tag des Buches” gegangen sind.
Alina Lindermuth? Keine Ahnung, aber macht ja nichts, denn es ist ja sehr spannend immer wieder neue Autoren kennenzulernen und da war Erstens interessant, daß es sich bei der Lesungj aus dem Buch “Fremde Federn” zu der ersten Veranstaltung einer Radtour handelt, die bis nach Bregenz führen soll.
“Hat jemand mit Radtouren Erfahrung?” fragte die Biblioothekarin Theresia Radl nach der Lesung. Habe ich, denn wir sind ja 20007 als die Ruth mit ihrem Verlag “Die Donau hinunter” in Pension gegangen sind, mit ihr von Ybbs nach Regensburg gefahren und in Vilshofen aus dem “Donaubuch” gelesen. Die ganze Tour ging von Wien nach Bamberg und 2017 zum Siebziger sind wir mit der Ruth um den Bodensee gefahren, später dann noch um den Neusiedlersee und eine Radtour von Ulm nach Regensburg und jetzt eine von Bamberg bis Mainz habe ich mit dem Alfred auch gemacht.
Alina Lindermuth
Das Buch, das zweite der 1992 in Kärnten Geborenen handelt aber von etas ganz anderes. Es handelt von einem Tom, der bei seiner Großmutter einzieht, die stürzt dann und er muß zwei vierundzwanzig Stunden Betreuerinnen engagieren. Interessant, interessant, meine Julia ist ja auch zu ihrer Großmutter eingezogen, nachdem die dement wurde und die Bibliothekarin fragte auch nach der Lesung, wieso ein männlicher Protagonist, da die Pflege oder die Carearbeit, wie das jetzt heißt, immer noch weiblich ist, ob man jetzt gendert oder nicht?
Die Autorin gab auch eine Antwort. Ich hätte gesagt, weil die Enkeltochter die Pflege wahrscheinlich selber übernommen hätte und die Autorin, die sehr viel über das Buch und ihr Schreiben erzählte, sie scheint sehr viel vorzuplotten und eine Art Schneeflockenmethode zu verwenden, las sich dann durch das Buch. De Bibliothekarin fragte nach den Pflege- und Raderfahrungen des Publikums und ein kleines Buffet und Gesprächen gab es auch.
Jetzt hätte ich fast zu erwähnen vergessen, daß ich ja heute, das zweite Mal in diesem Sommer in Richtung Traisenpark und um den See gefahren bin. Eigentlich wollte ich beim “Hager” frühstücken, weil kein frisches Brot im Haus. Aber dann hätte ich nicht in der Badewanne lesen können und da habe ich wegen meiner langen Liste auch einen ziemlichen Streß. Dann war noch ein Stück Kuchen da. Also damit in die Wanne und dreißig Seiten im Pleschinski lesen und dann ist mir noch eingefallen, daß ich wieder zum McDonalds gehen könnte, weil das billiger ist und bei dem beim Traisenpark war ich zwar 2020 zum Schulschluß, hatte aber den Eindruck, daß die kein Geld nehmen, also war ich seither nicht mehr dort. Vorher schon und jetzt wieder auf einen Toast, einen Cappuchino und einen Orangensaft, was jetzt auch schon über sechs Euro kostete.
Dann auf den Aussichtstum und zur Seedose und da war ich fündig. Zwar keine wirklich tollen Bücher aber doch sehr interessante, zwei Corona- Bücher im Eigenverlag erschienen und dann eines über den Sommer von vier Frauen über vierzig und eines über den wunderbaren Wortschatz, auch im Eigenverlag, glaube ich, erschienen und am Samstag kann ich noch anmerken, ist bei dem vom Bootshaus, offenbar ein alter Mann oder eine alte Frau gestorben, die viele schöne “Donauland-Bücher” mit schönen Umschlägen aus den fünfziger oder sechziger Jahren hinterlassen haben.
Jetzt muß ich das alles noch lesen und als ich beim Büchertisch im Steingöttersaal nachschaute, wo das Lindermuth- Buch erschienen ist, las ich “k&S” und da habe ich die Neuerscheinungen, weil ich da ja fast alles gelesen habe und da bei den Verlagsfrauen schon bekannt war, ,dann hat mir die Dr. Brunner die Bücher geschickt. Jetzt gibt es da aber eine neue Frau und die hat auf mein hzweimaliges Anfragen nicht reagiert. Macht ja nichts habe ich gedacht, lese ich jetzt ohnehin sehr langsam und wenn ich im August mit dem Buchpreislesen soanfange, werde ich sowie in diesem Jahr nicht mehr fertig. Jetzt habe ich es ein drittes Mal versucht. Mal sehen, ob es klappt und eine schöne Radreise wünsche ich der Frau Lindermuth auch, wär spannend, wenn sie darüber bloggen, twittern oder facebooken oder ihre Ei ndrücke auf Instagram stellen würde, so daß man die Reise nachlesen könnte.