Fiston Mwanza Mulijas und Paul-Henry Campells Dichterloh

Heute bin ich zurechtgekommen, mir zumindestens einen Teil des Filmes über Marina Zwetajewa anzusehen, wo mit schlecht lesbaren Untertiteln auf Russisch Gedichte deklamiert wurden.

Dann ging es in den Keller und Michael Hammerschmid stellte den 1982 in Boston geborenen und in Frankreich bzw. in Wien lebenden Paul-Henri Campell vor, dessen Gedichtband “innere organe” litaneiartig die Haut, die Leber, etcetera in dem Mittelpunkt stellt, nach Istanbul führte und Reaktorgedichte gab es auch.

Dann wurde es performanistisch, denn der 1981 in Lumbumbashi geborene und seit 2009 in Graz lebende Fiston Mwanza Mulija, den ich schon öfter hörte habe und sein “Tram 83”” gelesen habe, stellte sein zweisprachiges “Ritter-Buch”-“Kasala für meinen Kakju”/ “Kasala pour mon Kaku mit dem Musiker Patrick Dunst vor und rief seine Kasals, das ist, glaube ich, eine afrikanische Gedichtform, wo es auch über den Körper oder das Gebären der Mütter ging, durch den Raum.

Im anschließenden Gespräch ging es um die Frage der Kolonalisierung und, wie es dem im Kongo Geborenen mit der Herrschaftsprache Französich geht, in der er schreibt.

Es ging dann um Geister und Götter, die viele Namen tragen können und Michael Hammerschmid, sowie das Publikum waren begeistert und es gab jubelnden Applaus und am Montag gibt es noch einen Dichterloh-Abend, wo E. A. Richter auftreten wird und ich gespannt bin, ob ich es schaffen werde, hinzugehen?

Hans Flesch-Brunningens neuaufgelegte Bücher

Nach einem sehr intensiven Tag, wo ich das erste Mal nach drei Jahren wieder ins AKH gekommen bin, jetzt braucht man keine Maske, mehr, aber einen Termin wenn man hineinwill, bin ich am Abend wieder in die “Gesellschaft für Literatur” gekommen, wo Evelyne Polt-Heinzl von der ich schon länger nichts mehr gehört hbe und ich auch sehr verändert fand und Wolfgang Straub, die zwei bei “Atelier” wiederaufgelgte Bücher von Hans Flesch-Brunnigen oder Johannes Evangelista Luitpold Flesch Edler von Brunnigen, der von 1895-1981 lebte und in Bad Ischlgestorben ist, vorstellten.

Ein Name, den ich schon gehört habe, viel mehr aber nicht. So saugte ich begierig die Einleitung von Manfred Müller auf, der kurz den Lebenslauf des Autors vorstellte, der literarisch eher im Hintergrund gestanden ist, nach England emigiere, dann auch auf Englisich und mit dem Pseudonym Vincent Brun schrieb und seine Bücher in unterschiedlichen Stilen veröffentlichte und als er wieder nach Wien gekommen ist, an der Seite von Hilde Spiel gestanden ist.

Zwei Bücher haben die Literaturwissenschaftler wiederaufgelegt, “Perlen und schwarze Tränen”, eine Art Ullysses Roman, denn Flesch-Brunningen war mit James Joyce befreundet und so spaziert einer einen Tag lang durch London und sucht dort eine Frau und “Maskerade”, das auf Englisch geschrieben und von Andreas Pechmann übersetzt wurde und zuerst in England und in den USA verlegt wurde, ein Unterhaltungsroman oder einer, der sich mit dem Antifaschismus in Rom beschäftigt.

Es gab lange Beschreibungen über Flesch-Brunningens Leben und die Entstehungsgeschichte der Bücher und dann zwei Lesestellen und am Schluß noch einen “Americano”, der damals in Rom getrunken wurde, Wermuth mit Wasser, jetzt mit Aperol vermischt und viele Gespräche mit der Frau Schmidt-Dengler, die ja eine eifrige Literaturbesucherin ist, habe ich mich unterhalten und dem Herrn Pauer, den ich seit langen wieder gesehen habe. Die Henrike Blum war da und noch viele andere und ein interessanter Abend und jetzt bin ich natürlich gespannt, ob die Bücher einmal zu mir kommen werden. Aber ich lese weniger und langsamer, als früher, werde es also höchstwahrscheinlich nicht schaffen.

Verschiedene Lesarten einer Bibliothekarin

Nach meiner sechs Uhr Stunde ins Literaturhaus gehetzt und gerade noch zu Daniel Terkls Einleitung zurecht gekommen, der Peter Marius Huemers “Bibliothekarin” erschienen bei “Septime” vorstellte.

Das dritte oder vierte Buch des 1991 in Haag am Hausruck Geborenen, der auch Blogger ist und einen Literaturpodcast hat, wurde, was mich überraschte, von dem Grazer Autor Stefan Schmitzer vorgestellt, der gleich zu Beginn verschiedene Lesharten vorstellte.

Man kann das Buch als eine Dystopie ,lesen und ich würde nachdem was ich gehört habe, das tun und denke inzwischen, daß man eine Studie darüber machen könnte, welche Dystopie-Konzepte während der Lockdowns und der Pandemie entstanden sind, ohne das Wort Corona zu erwähnen.

Man kann die unverläßliche Erzählerin entdecken und verschiedene philopsphische und experimentelle Lesarben gibt es wohl auch. Zumindest kann man das aus Stefan Schmitzers Vorstellung herauslesen und es geht um eine Bibliothekarin, die in einer finsteren Welt einer Abteilung F23 lebt und von dort offenbar einen Ausbruch versucht, beziebungsweise, die Welt mit verschiedenen Botschaften zu vernetzen beginnt.

Vorher ist sie in einer anderen Abteilung geboren worden und dort auch zu Schule gegangen. Jetzt lebt sie im Dunklen.Ist ganz allein und muß alte Bücher katalogisieren.

Dann wirds etwas kompliziert. Denn im Programm steht, sie darf die Bücher nicht lesen. Tut es offenbar aber doch und, wie es ausgeht hat der junge Autor auch nicht verraten. Nur gemeint, daß er fünfhundert Seiten gebraucht hätte, um das Ganze aufzulösen. Es also irgendwann gelassen hat und hat jetzt drei Stellen vorgelesen.

Von den Plätzen war eigentlich nur die dritte Reihe besetzt und das waren offenbar Freunde oder Freundinnen des Autors. Eine Frau im roten Kleid hat fotografiert und alle sind dann mit Weißweingläsern im Kreis gestanden und haben angestoßen. Der Autor und Stefan Schmitzere dann auch mit mir und eine Frau, die offenbar nicht zum Kreis der Eingeweihten gehört hat, hat mich angesprochen und von mir wissen wollte, ob ich das erste Mal im Literauhaus war?

Das war ich natürlich nicht und komme auch am Freitag wieder, um dann das erste Mal seit 2009 wieder offiziell zu lesen.

Inoffziell und ohne Honor habe ich das dann 2016 getan und als ich meine Flyer auflegen wollte, habe ich gesehen, daß da schon ein dicker Stoß gelegen ist und bei den Bücherschränken bin ich auch fündig geworden. Bin ich ja irgendwie auch eine Bibliothekarin oder eine Literaturbesessene, die sich mit Bücherbergen und Bücherauflesen beschäftigt und dort drei Bücher von Alfred Komarek gefunden.

Dichterloh zwischen Aufzeichnung, Rebellion und Nuancierung

Von den letzten zwei intensiven Literaturwochen zurückgekommen, geht es in der “AS” gleich mit dem Dichterloh-Lyrikfestival” kuratiert von Michael Hammerschmid

lustig weiter.

Das heißt, das hat schon am zweiten Mai begonnen, wo ich mit meiner Praxis beschäftigt war und ich also Emine Sevgi Özdamar, Valerie Rouzeau und Anja Zag Golub versäumte.

Aber dieses Woche ist es ruhiger oder differenzierter und so bin ich nach meiner letzten Stunde wieder in die Schönlaterngasse marschiert und da gleich gesehen, daß ich das Filmportrait, das immer vor den Abenden gezeigt wird, über Marina Zwetajewa versäumte.

Dafür trat später, die 1948 in der CSR geborene Ilma Rakusa, auf, die sich wie sie sagte, fünfzig Jahre lang mit ihrer Übersetzung befasste und ihr “Droschl-Band” “Kein Tag ohne”, wurde während der Pandemie geschrieben.

In einer Zeit, wo man das Haus nicht verlassen durfte, jeden Tag bis zum 20. 2. 22 ein Gedicht, weil das eine schöne magische Zahl war, die sich mit den Krisen beschäftigten und sich da mit ihren Idolen Friederike Mayröcker, Ilse Aichinger, Clemens j. Setz und Sherji Zahadan unterhielt.

Also Selbstgespräche und Träume und viel Gartenarbeit, viel gelesen und so sind in der Pandemie sehr schöne Gedichte entstanden, obwohl Lyrik, wie sie im Gespräch betonte nicht sehr viel verändern kann, man kann aber versuchen ein kleines Steinchen zum Rollen bringen und dann kam der slowenische Dichter Tone Skrjanec, 1953 geboren mit seinen Gedichtband “Haut”, der von Marjeta Wakounig übersetzt wurde.

Der ist Soziologe,sowie Festivaldirektor und beschäftigte sich in seinen Gedichten, die von Michael Hammerschmid auf Deutsch gelesen wurden mit dem Körper und den inneren oder äußeren Begegnungen, die man macht oder die überfordern können.

Schöne Gedichte und viel literarisches Publikum.

Kurt Neumann habe ich gesehen, Monika Vasik .und noch andere Dichter und Dichterinnen. Ein paar Veranstaltungen mit anderen lyrischen Talenten wird es noch geben. Mal sehen, was ich davon noch erwische und ob es mir gelingen wird, den Film zu sehen?

Kritische Literaturtage in der Brunnenpassage

Die kritischen Literaturtage, wo die linken und engagierten Kleinverlage ihre Bücher ausstellen und Lesungen veranstalten, gibt es schon einige Jahre. Einmal war da da im Gewerkschaftshaus an der Donau, sonst inl der Brunnenpassage, wo es ein Kulturcenter mitten im Brunnenmarkt gibt. Ulli Fuchs ist die Organisatorin und leider kann ich, weil ich ja keinen Verlag habe, dort nicht lesen, obwohl ich immer wieder anfrage und mich noch immer ärgere, daß ich vor vier Jahren, die “Unsichtbare Frau” zu Hause gelassen habe, denn da war ja die Geschichte mit dem Ibizza-Video und alle sind zum Ballhausplatz gelaufen, um dort zu demonstrieren und da hätte ich, wahrscheinlich den wenig Übergebliebenen vorlesen können.

Eine versäumte Gelegenheit und heuer ist es auch sehr schwierig, denn ein paar Meter daneben, nämlich in der Grundsteingasse fand am Freitag, wo die KritLit eröffnet wurde, die Vollverammlung zu fünfzig Jahre GAV statt. Also sehr viel Literatur nebeneinander, denn die KritLit speist sich ja mit linken Autoren, die alle in der GAV sind und so habe ich heuer, nicht nur die Auftaktveranstaltung in der ÖGB-Fachbuchhandlung, weil ich da in der Rasumovskygasse war, versäumt, sondern auch die ersten Lesungspunkte und bin erst zur IG feminstischer Autoren zurechtgekommen, wo Doro Pointner aund Gerlinde Hacker und noch andere Frauen ihre feministische Texte vorstellten, die sich natürlich um die schwarze blaue Regierung in NÖ und die wenig frauenfreundlichen Bedingungen, die dort gestellt werden, drehten.

Da gibt es ja auch eine Ausschreibung, wo ich einen Text schreiben und einreichen könnte, was ich ja früher immer tat und nie gewonnen habe. Also lasse ich es vielleicht und dann kam Eva Schörkhuber die ja auch GAV-Mitglied ist und die ich vom Volksstimmefest kenne und stellte mit einer anderen Frau eine Collage aus dem “PS 8” vor in dem es über das Übersetzen geht.

Das “Verlagshaus Hernals”, wo die “5er Edition”, erschienen ist, folgte wo Alfred Woschitz einen Roman über den Tod eines Kärtner Malers, dem im 2. Weltkrieg eine Bombe getroffen hat, vorstellte und Monika Grill ihre kritischen Gedichte las.

Christl Greller habe ich am “lex liszt-Stand”gesehen, wo sie mir einge Bücher empfahl und ich habe dann Gerald Grassl von der “Edition Tarantl” um Herbert Steiners “Karl Marx in Wien” angeschnorrt und dann hat mich Helmut Steiner angesprochen und mir erklärt, daß er mich von der Galerie in Krems kenne, wo wir früher öfter waren. Er hat seine sechs Bücher ausgestellt und mir freundlicherweise sein “Whnviertel” übergeben. Also lesen, lesen, lesen. Aber dieses Wocheende gibt es noch sehr viel anderes zu tun, so daß ich, wie in Leipzig nicht sehr viel dazu kommen werde.

Am Samstag bin ich über den Flohmarkt in der Neubaugasse nach elf wieder in die Brunnenpassage marschiert und da den Beginn des “Tarantel-Verlags” und der “Literatur der Arbeitswelt” versäumt. Das heißt, wahrscheinlich Gerald Grassl, Christian Schreibmüller und seine Slams, der gerade die Probleme, die man während einer Lesung haben kann,vortrug, habe ich noch gehört.

Dann kam Paul Peter Wiplinger, der ein Buch über seinen Heimatort “Haslach” geschrieben hat und dann kam der Verlag “Guthmann-Peterson” mit Susi Harringer, die sich mit dem “feministischen Vegitarismus” beschäftigen und wieder von den Standlern unterbrochen wurde, die ihre Waren und Geräte in die Garagen vor denen die Bänke aufgestellt waren, verräumen wollten. Das gab einige Unterbrechungen und dann hätte der “Madelbaum-Verlag” beziehungsweise Barbara Eder kommen sollen, die kam aber nicht, sondern Ulli Fuchs, die erklärte, die Lesung fällt auf, weil sich Barbara Eder verspätet hat und ich hatte wieder ein deja vue, wie vor vier Jahren.

Ulli Fuchs kündigte noch an, daß stattdessen die Kinderbuchausstellung gefilmt und vorgestellt werden sollte, was der Kameramann aber nicht wollte und ich packte meine zwei Bücher und die Flyer zum “Tag der Freiheit des Wortes”, die ja am Freitag stattfindet und wo ich wieder lesen werde und übergab zuerst Helmut Steiner, die “Flora Faun” und lud ihm zur Lesung ein.

Dann plauderte ich lange mit Erika Parovsky, der ich wieder erklärte, daß ich da nicht lesen darf, trank inzwischen ein Glas Wein und sah dann die Ulli Fuchs, übergab ihr “Das soziale Kreditsystem” und die Einladung und schlug vor, daß ich doch lesen könne, wenn etwas ausfällt und antwortete fein, kündigte mich gleich an und es gab sogar, was ich nicht erwartet hätte, Honorar dafür.

© Ulli Fuchs

Sehr gut, wenn ich auch etwas behindert war, weil ich die letzten Tage ziemlich heiser war. Es ist aber gut gegangen, ich habe den Anfang gelesen, was ich noch nie getan habe, sondern bisher nur die “1984-Szenen” daraus im “Werkl”, beim Osterspaziergang und bei der “Poet Night” las und dann habe ich noch, was ich sehr interessant fand mit der Ulli Fuchs darüber diskutiert, wieso es keine Corona kritischen Texte gäbe, was ja leider klar ist, weil die bisher als rechts und in die Schwurbler Ecke eingeordnet wurden. Ulli Fuchs meinte aber, daß, wenn einmal Gras über die Sache gewachsen ist und auch die Linken die Sache aufgearbeitet haben wollen, die, wie die Schwammerln aus dem Boden spriessen werden. Das werde ich zwar vielleicht nicht mehr erleben, fange aber schon damit an.

Dann kam die “Parasitenpresse”, daß heißt Astrid Nischkauer und Adrian Kasnitz, die eigene Texte, beziehungsweise Übersetzungen aus dem Lettischen lasen und dann noch Ditha Brickwell mit ihren “Engeltreiber”, aus dem ich sie glaube ich schon in der “AS” lesen gehrt habe.

Dann wäre es eigentlich aus gewesen oder doch nicht so ganz, denn der letzte Programmpunkt zu dem Ulli Fuchs auch deutlich aufgerufen hat, war die Stationenlesung zu “50 Jahre GAV”, zu der ich auch aufgebrochen bin.

Am Sonntag gab es wieder Terminkollisionen, hatte doch die Ruth ihr fünftes Privatissium über H. J. Franke so angesetzt, daß möglichst viele GAV-Kollegen, die aus den Bundesländern angereist kamen, daran teilnehmen konnten und hat dabei offenbar die KRitLit übersehen, die es ja noch am Sonntag ab zwölf gab und da hat die GAV-Kollegin Mechthild Podzeit-Lütjen, die ich noch von der “Frauen lese Frauengruppe” kenne, die eine sehr poetische Sprach hat, mit ihren neuen Gedichtband begonnen und dann kam eine Überraschung, denn ein Corona kritischer Band aus dem “Promedia Verlag” und, stimmt da gab es schon etwas und die “Pandemischen Zeiten”, auch und es hat auch die Donnerstagsddemo gegeben, die von den Linken initiert wurden und eine Demo, die Hannes Hofbauer, initiert hatte. Es wurde Andreas Urbans “Schwerer Verlauf” vorgestellt, ein sehr theoretischer Band an dem sich eine theoretische Diskussion knüpfte, was die Pandemie mit dem Kapitalismus, ecetera zu tun hat. Ich gehe das ja eher praktisch an, aber stimmt, es gibt schon Linke, die die Pandemie auch kritisch betrachten, auch wenn man da eher an die eher an die Rechten denkt.

Dann wurde es wieder experiemtell oder doch noch nicht so ganz, denn die “Edition fabrik.transit” bzw. Eleonore Weber, auch eine GAV-Kollegin, stellte zwei Jugendbücher von Rosemarie Poikarov und Laura Nussbaumer und dann noch den Gedichtband von Nikolaus Scheibner” über “Die Ethik der künstlichen Intelligenz” vor, der ja mit seiner “Edition zeitzoo” selber Verleger ist und zwei Stunden später an die Reihe kam.

© Ulli Fuchs

Dazwischen hatten sich die Reihe mit einer Menge junger Frauen gefüllt, eine Trainerin vom “Writersstudio” war auch dabei, leider habe ich die Ankündigung versäumt, weil ich mir einen Kaffee holen wollte und mich auch ein bißchen mit Helmut Steiner unterhalten habe, so daß ich nicht genau mitbekommen habe,was “mischen/litrobona” eigentlich ist. Es las aber eine junge Frau eine Geschichte über einen älteren Herrn, der einen Autobus verpasste oder den richtigen nicht gleich fand und deshalb in Panik geriet und eine andere, dazwischen habe ich mir dann den Kaffe geholt, auf den ich etwas warten mußte, von einer Dreiecksgeschichte zwischen einem Mann und zwei Frauen.

Dann folgte noch einmal Nikolaus Scheibner und stellte Michaela Hinterleitner, Brigitte Sasshofer und Rudolf Stueger vor und da kam auch der liebe Andi Pianka mit dem ich ja gerade über die GAV diskutierte, um Michael hinterleinter zu hören, mit der er befreundet ist oder die er sehr mag, aber die ist ja auch, wie viele andere Autoren GAV-Mitglied. Man sieht, man kommt ihr nicht aus, ist sie ja die größte österreichische Schriftstellervereinigung, die derzeit schon über siebenhunder Mitglieder hat und da die Ausstellung in der “Kunsttankstelle” noch bis acht geöffnet hatte, bin ich anschließend hingegangen, weil die Ruth dort den Büchertisch bewachte und mich bei ihr erkundigen wollte, wie die gestrige Stationenleseung, die sie moderierte und ihr Privatissimum war ?

Das war jetzt eine sehr sehr intensive literarische Woche, die ich von Leipzig zurückgekommen, hatte, zuerst die Festrede im Rathaus, dann die GAV-Feiern und die KritLit.

Eigentlich wollte ich noch ein Webinar der Jurenka Jurk über das Zeitmanagements machen, aber leider ist meine Anmeldung offenbar verloren gegangen, weil ich derzeit massive Computerprobleme habe und daher von meinen zu Alfreds Computer hinüber switschen muß. Mein Zeitmanagement ist aber, wie man sieht, ohnehin sehr gut, obwohl ich diese Woche weder zum Schreiben noch viel zum Lesen gekommen bin.

Anna Baars Festrede auf Dorothea Zeemann

Die Reihe “Autorinnen feiern Autorinnen” gibt es schon zehn Jahre lang. Kaum zu glauben. Die hat Julia Danielcyck eingeführt, als sie Literaturreferentin der Stadt Wien wurde und da einmal Marlene Streeruwitz eingeladen um über Ebener von Eschenbach zu reden und jetzt war Anna Baar an der Reihe, die ihr Wissen über die 1909 und 1993 verstorbene Dorothea Zeemann den literarisch Interessieren mitzuteilen.

Doroathea Zeemann eine inzwischen Vergessene, wie die meisten Frauen, die da im Rathaus gewürdigt wurden oder doch nicht ganz “Jungfrau und Reptil” kennen wahrscheinlich die meisten und daß sie Heimito von Doderers Geliebte war wahrscheinlich auch und ich habe mir das Buch einmal vor Jahrzehnten gekauft und wahrscheinlich auch gelesen, was eine gute Idee war, denn jetzt ist das Buch vergriffen. Es gibt nur mehr eines, den Kriminalroman “Uriel” und natürlich auch das Büchlein mit der Festrede der 1993 in Zagreb geborenen Anna Baar, deren “Nil” ich gelesen habe und die hat sich offenbar sehr genau mit dem Werk der Autorin auseinandergesetzt und Julia Danielcyck, die einleitete, hat auch viele Paralellen bei den beiden Autorinnen gefunden und die 1993 scheint auch sehr freizügig gewesen sein, sich aber mehr als Krankenschwester als als Autorin verstanden haben und Anna Baar listete genau die Bücher auf, die man inzwischen nur mehr antiquarisch oder in den Bücherschränken bekommen kann.

Es gab auch Ausschnitte aus einem Radiofeature und aus einem Film zu hören, wo die Autorin sagte, daß sie eigentlich nicht sterben will.

Sie hat es inzwischen getan und wir haben uns an die Autorin erinnert, die offenbar relativ unbekaüber das Leben Dorotheannt zu sein scheint. Nachher gab es wieder Wein und was zu knabbern und ich habe mich mit der Angela unterhalten.

Cornelius Hell gesehen, den ich fragte warum er nicht in Leipzig war? , den ich fragte warum er nicht in Leipzig war? , den ich fragte warum er nicht in Leipzig war? L, den ich fragte warum er nicht in Leipzig war? Susanne Ayoub war da und richtig in “Jungfrau und Reptil” geht es um den Literaturbetrieb und um die Spaltung zwischen den Konsavativen und den Linken und da sind wir schon bei der GAV, die ja morgen ihr fünzigjähriges Bestehen feiern wird.

Leipziger Buchmesse mit dem Gastland Österreich

Da der Alfred Freunde hat, bei denen wir schlafen können, sind wir seit den späten Neunzigneunzehnhunderterjahre ziemlich regelmäßig zur Buchmesse nach Leipzig gefahren.

Gastland-Motto: MEA OIS WIA MIA

In Frankfurt waren wir nur zweimal 2000 und 2002, aber in Leipzig ziemlich regemäßig und seit 2009 blogge ich darüber Wir waren meistens dort. Einmal oder zweimal, habe ich die Veranstaltung so weit man konnte gestreamt, weil der Alfred mit dem Karli unterwegs war oder arbeiten mußte.

Seit 2015 lasse ich mich akkreditieren und das war ich schon 2019, als ich mir den Knöchel gebrochen habe und 2020 war alles auch bereit und geplant, als Corona kam und die Messe abgesagt wurde. Zwar nicht so ganz.

“Leipzig liest”, hat es glaube ich immer gegeben und die Verleihung des Leipziger Buchpreises, den ich auch seit 2020 lese und seltsamerweise gab es seither keine richtige Messe, obwohl das in Frankfurt immer möglich war.

Nur ein “Leipzig liest trotzdem”, obwohl die Messe auf später verlegt worden war, wo man schon einiges in Freien machen konnte.

So auch heuer. Keine Messe im März, wie früher üblich, sondern Ende April. Im nächsten Jahr soll es wieder im März stattfinden und heuer alles wieder normal. Keine Masken, keine Tests, denn Corona ist ja jetzt vorbei.

IG Autorinnen und Autoren

Es gibt nur wenigstens in Österreich noch Aufarbeitungsschwierigkeiten, weil der Kanzler lieber stattdessen Autotage veranstaltet oder nach Afrika reist und außerdem gibt es noch etwas Besonderes, nämlich den Schwerpunkt Österreich, denn Österreich ist Gastland. Das hätte, soviel ich weiß, schon früher sein sollen, Corona hat es, glaube ich, verschoben.

Aber Katja Gasser, die Programmleiterin, arbeitet schon mindestens ein Jahr am Gastlandauftritt. Da gab es schon im Vorjahr Pressekonferenzen. Das Motto, das von Thomas Stangl kreiert wurde, heißt “mehr ois wia mia”.

Ein Motto mit dem ich Anfangs Schwierigkeiten habe, weil ich es eher für Chinesisch, als für Österreichisch halte und eine Zeitlang auch nicht richtig verstanden habe.

Der Sinn ist wahrscheinlich aufzufallen und die Sachsen und die Berliner, etcetera, fragen zu lassen “Was heißt denn das?” und die Aufmerksamkeit ist da, weil es ja im Unterschied zu den meisten anderen Gastländer keine Übersetzungen gibt, weil ja die gleiche Sprache, aber “mea ois wia mia” und da wurden eine Reihe von Autoren einzuladen.

Eröffnung

Die Größeren, mich natürlich nicht. Aber der GAV-Vorstand ist nach Leipzig gefahren und steht jetzt am IG-Stand, um jeden, der es hören will, zu erklären, was die GAV, ist und daß sie nächsten Woche in Wien ihr fünfzigjähriges Jubiläum feiert und wir sind wieder am Mittwoch losgefahren, wo es am Vormittag eine Pressekonferenz gab, die ich versäumte. Die Eröffnung im Gewandhaus auch, weil wir erst nach vier am Schmetterlinsweg angekommen sind und ich auch keine Einladung dazu hatte, aber am Donnerstagmorgen losgefahren, um rechtzeitig zu der Eröffnung, um zwlf zurechtzukommen.

Die Straßenbahnen waren voll wie immer. Am Hauptbahnhof stand einer mit einem Mikrophon und erklärte den Besuchern, wie sie zur Messe kommen und irgendwo haben wir die Ruth, die Erika Kronabitter, die Ilse Kilic, den Jopa, etc stehen, aber nicht eisteigen sehen und ich bin schon nach zehn in der Halle vier angekommen, wo der Österreichstand ein neues Design hatte. Sonst hat es ja das berühmte Österreich Cafe gegeben, jetzt einen von Architketen designten Pavillon. Am IG-Stand gab es eine PEN und eine GAV-Ecke und bei der GAV liefen die Portraits der GAV-Mitglieder, die man einmal an Jörg Piringer schicken konnte.

Meines hat die Erika Kronabitter aufgenommen und ich habe es zum ersten Mal gesehen.

Als ich den ÖsterreichBereich erreichte, hat gerade Robert Prosser performte, den ich, weil so viele Leute, gar nicht gesehen habe. Erst beim Robert Seethaler habe ich mich langsam angenähert. Vorher ein paar Leute begrüßt. Manfred Müller zum Beispiel. Die Cordula Simon ist an mir vorbeigerast. Dann kam die Anna Marwan und dann war es schon dreiviertel zwölf und die Leute mußten die ersten zwei Reihen für die VIPs frei machen.

Ich habe dann den letzten Freien in der dritten bekommen und wurde von einer Dame angesprochen, die mich sonst immer auf der Buch-Wien gesehen hat. Am Nachmittag passierte mir das bei einer Andere noch einmal, interessant. Aber erst trat der Bundespräsident auf und winkte in das Publikum. Die Staatssekretärin Mayer und Doron Rabinovici ,der die Eröffnungsrede hielt. Benedikt Föger, der Hauptverbandspräsident eröffnete, freute sich und erklärte dem Messedirektor, daß Österreich ohnehin immer Gastland ist und auch im nächsten Jahr wieder kommen wird.

Nachher gab es Wein, leider nur Weißen und Brezeln, die es hier bei den Preisverleihungen gibt.

Dort wo das Cafe war, wurde abgeriegelt und VIPs konnten, glaube ich, auch Brötchen essen. Die anderen sich das die “Manuskripte”, die ich jetzt nicht mehr bekomme und die “Lichtungen”, als Gastlandgeschenk mitnehmen.

Ich habe zwei Brezeln gegessen und dann noch eine Crepe mit Banane, Nutella und Eierkikör und habe den Kaffee auf einer anderen Bühne getrunken, wo Margret Kreidl ihr neues Buch präsentierte, Anna Silber, die ich einmal im Literaturhaus versäumt habe, folgte. Ihr Buch heißt “Das Meer von unten”, ist bei “Picus” erschienen und die Frau, die moderierte, forderte alle auf, den Stand zu besuchen.

“Der Bundespräsident hat das schon getan!”, erklärte sie stolz und ich fragte “Hat er das Buch gekauft?”, was sie verneinte.

Vielleicht hat das Gastland es ihm geschenkt oder er hat keine Zeit zu lesen und ich keine mehr darüber nachzudenken, denn ich mußte hinunter in die Glashalle, wo ja der “Leipziger-Buchpreis” vergeben wurde und da fange ich demnächst das siebente Buch, das ich mir auch nach Leihzig mitgenommen habe, zu lesen an und habe erstaunlicherweise einen Platz in der zweiten Reihe bekommen. Gleich hiner den VIPs, also alles sehr gut gesehen und war dann auch sehr gespannt, wer gewinnen wird? Es gibt da ja die Abteilung Sachbuch, Übersetzung und Belletristik.

Nicht alle Hallen waren voll.

Die Bücher und die Jury wurden kurz vorgestellt und dann fing es gleich mit dem Übersetzerbuch an, das Johanna Schwering mit den “Cousinen” gewonnen hat. Das Buch liegt bei mir noch im Badezimmer, werde es also lesen. Bei der Sachbuchschiene wird mir das wahrscheinlich nicht gelingen. Denn ich habe “Regina Scheers buch über Hertha Gordon-Walcher nicht bekommen. Es aber nach der Vorstellung sehr interessant gefunden und der Belletristik-Sieger ist das Buch, das ich als Erstes als E-pub gelesen habe, nämlich Dincer Gücyeters “Deutschlandsmärchen “, der sich sehr darüber freute. Zuerst seine Frau oder Freundin und dann die vier anderen Belletristik-Mitbewerber auf die Bühne rief, die ihn alle gratuieren mußten.

Dann gab es Sekt und Brezeln und ich wußte nicht recht, wie das jetzt mit dem üblichen Österreich Empfang um fünf ist? Ob es den jetzt gab oder nicht? Habe mich aber auf jedenfall dort mit dem Alfred verabredet. Er war nicht, aber Tanja Malajartschuk hat zuerst gelesen. Später Karin Peschka. Da waren Plätze zu bekommen und der erste Messetag ist vorüber und ich habe außer der Glashalle und dem Österreichstand nicht viel gesehen. Aber viele Bekannte getroffen und mich mit ihnen unterhalten, was auch sehr erfreulich ist.

Den Freitag habe ich dann zum größten Teil in der Halle fünf verbracht und da zuerst den “Arco-Verleger” Christoph Haacker getroffen, den ich das letzte Mal kurz vor den Maßnahmen im Literaturhaus traf und dort auf die neuen Ulrich Becher Bücher aufmerksam machte.

Bei den “Unabhängigen Verlagen” hat zuerst Karin Peschka gelesen, die ich aber schon gehört habe, so daß ich weiter durch die Halle schlenderte und erst zum Gespräch mit Andrej Blatnik über seinen “Platz der Befreiung” wieder zu den “Unabhängigen” kam.

Nach dem Mittagessen bei einem Fischstand im Freien, Knoblauchgarnelen, gings zu der Verleihung des “Kurt Wolff-Preises” an den “Alexander-” und an den “ELIF-Verlag”es”, das ist der, von Dincer Gücyeter, der am Donnerstag den “Leipziger Buchpreis” gewonnen hat und sich wieder sehr darüber freute.

Es gab Sekt und Orangensaft und dann gings gleich zum “Wagenbach-Verlag”, der auf seinen relativ kleinen Stand ein kleines Bloggertreffen, mit Soletti, Apfel- und Traubensaft veranstaltete. Katharina Mevissen hat aus “Mutters Stimmbruch” gelesen und man konnte sich aussuchen, ob man dieses Buch, das die Meisten aber schon gelesen hatten oder ein anderes wollte und da habe ich mir endlich Milena Michiko Flasars “Ich nannte ihn Krawatte” ausgesucht, weil sie mich damals, als sie ihn gewonnen hat, beim “Alpha” nicht hineingelassen haben.

Lukas Cejpek, Markus Köhle und Mieze Medusa ,habe ich in dieser Halle, die auch einige Österreich-Stände hatte gesehen und mir ist überhaupt aufgefallen, daß sich die Messe verkleinert hat und auch die großen Verlage relativ kleine Stände hatten. Die Blogger-Lounge und das Literatur-Cafe habe ich nicht gefunden, aber vielleicht sind die in andere Hallen gewechselt und das blaue Sofa scheint es auch nicht mehr zu geben oder es hat jetzt einen anderen Namen und es gibt auch kein gedrucktes Programm, so daß ich davon noch nichts mitbekommen habe.

Um fünf habe ich dann den Alfred wieder im Österreich-Cafe getroffen, der sich über den Außenminister ärgerte, der mit den Hauptverbandmenschen am Nebentisch saß und später herumgeführt wurde und ich habe mich zu der Ruth und dem Jopa in die GAV-Ecke gesetzt. Der ging dann zu einer Abendveranstaltung wo die Ilse Kilic als Nichte der Wiener Gruppe fungierte und wir haben Klaus Kastberger beim Hauptbahnhof gesehen und hatten dann Schwierigkeiten mit der Rückfahrt, weil alles voll und die Bahn wegen eines Konzertes auch nicht weitergekommen ist.

Am Samstag bin ich wieder allein auf die Buchmesse gefahren und mich gleich dorthin gesetzt, wo früher das blaue Sofa war. Jetzt ist es grau und heißt anders und um elf ist Arno Geiger “mit seinem süßen”glücklichen Geheimnis” oder seiner Papiermüllsammelleidenschaft aufgetreten.

Vorher habe ich mit einer Dame aus Linz unterhalten, die ich schon am Donnerstag am Österreichstand getroffen habe. Danach kam Eugen Ruge, der nach dem “Metropol” und der DDR-Aufarbeitung, jetzt einen Roman über den Untergang von Pompej geschrieben hat.

Dann wollte ich etwas essen und bin bei der Kärnten-Fremdenverkehrwerbung gelandet, die Kasnudeln angeboten haben.

Christian Buckard im Ariowitschhaus über Egon Erwin Kisch

Danach Halle fünf und habe mich am Schweizer Stand wieder mit einer anderen Dame lange unterhalten, während wir auf Peter Stamm gewartet haben. Dann kam Sascha Filipenko dessen “Kremulator” ich ja schon gelesen hatte. Interessant war, daß Shelly Kupferberg moderierte, die ich schon auf der “Buch Wien” mit ihrem “Isidor” hörte.

Dann war es halb vier und ich bin zum Österreich-Pavillon gegangen, wo die Ruth “Dienst” hatte, um ihr zu sagen, daß es nichts mit der geplanten Veranstaltung in der “Deutschen Bibliothek” wird, weil alles ausgebucht.

Dafür haben wir eine Ersatzerstaltung über Egon Erich Kishs Biografie gefunden, die allerdings schon um sechs begann.

Also wurde nichts mit dem Treffen. Ich habe mir vorher beim Österreich Cafe noch ein Glas Wein und einen Kaffee gekauft, dafür sehr lange gewartet und acht Euro fünfhzig für das Glas Zweigelt bezahlt. Dann den Alfred und die Ute bei der Station Leibnitzstraße getroffen und die Veranstaltung war sehr interessant, denn ich habe schon sehr viel über den rasenden Reporter gelesen und danach hat der Alfred eine versteckte Bierstube gefunden, weil die Ruth eigentlich mit der Ute ein Glas Wein trinken hatte wollen. Dann war es ihr aber zu weit. Dafür ist der Andreas gekommen und wir haben uns auch sehr angeregt mit einem Musiker, der das Meer seiner dänischen Heitmat vermißte und einem Architekten unterhalten.

Am Sonntag bin ich dann an den Cosplayers vorbei mit ihren Reifröcken und Totenköpfen wieder zu den “Unabhängigen” gegangen.

Da war zuersst Anna Bolava aus Prag mit ihren Kräutersammelroman “Der Duft der Dunkelheit” daran, der im “Mitteldeutschen Verlag” erschienen ist. Dann folgte Sebastian Guggolz, erklärte die Verlagsstategie und stellte dann den dritten Roman vonTarjei Vesaas, “Der Keim” vor und betonte, was das für ein großartiger Autor war, den er wiederentdeckt hat.

Cliff’s Brauwerk Leipzig

Dann kam der “Arco-Verleger” Christoph Haacker mit dem Roman “Das Lügenlabrinth” des 1938 in den Niederlanden geborenen Paul Binnerts, der damit seine Familiengeschichte aufarbeitete und sich wunderte, daß ich in dem Buch eine Widmung “Fürs Literaturgeflüster” haben wollte, das hat einmal die FALKNER so gemacht und dann habe ich das beigehalten, obwohl ich mir ja eigentlich keine Bücher signieren lasse.

Chava Rosenfarbs “Durch die Kontinente” habe ich schon gestern im jüdischen Zentrum gesehen, das die Ute dann kaufte.

Dann wars halb eins, also etwas essen und richtig, Espresso hat bei der Bar der “Unabhängigen” gegen eine Spende gegeben und ich hatte die Qual der Wahl, einen Wurstsalat im Österreich-Cafe mit einem Glas Weinoder wieder in den Hof zu den Knoblauchschrimps. Dann hatte ich aber schon am Donnerstag einen Pommes frites- Stand gesehen und habe mich in der langen Schlange angestellt. Als ich schon fast vorn war, habe ich gesehen, daß die meisten Leute leere Tüten in den Händen hielten und sah dann auch das Schild “Bitte an der Kassa vorher zahlen!”

Also zuerst einHotdog, wie ich das früher öfter machte, dann einen frischgepressten Orangensaft und wieder zweimal angestellt. Die Babytüte um fünf Euro habe ich dann auf den Faulletauls verzert, wo am Donnerstag der Preis vergeben wurde.

Jetzt lagen die Bücher zur Ansicht auf, die meisten Leute haben aber eher was gegessen oder Kaffee getrunken. Dann Halle zwei, wo ich eigentlich noch nicht wirklich war und ein bißchen durchgeschlendert. In der “Bücherbar” einen Kaffee gekauft, den ich aber dort nicht trinken konnte, wenn ich mich nicht auf den Boden setzen wollte. Also zu einem “Fachbuch-Forum”, wo ein Herr gerade den Kalender erklärte, dann ein bißchen herumgeschlendert.

Es gab viel Werbung fürs Organspenden, das ist in Deutschland etwas anders, als in Österreich, wo du ja wiederrufen mußt, wenn du das nicht willst und dann wieder nach Österreich.

Die Ruth war aber nicht mehr da, der GAV-Stand schon abgeräumt, nur der Gerhard Ruiss stand noch am Infostand, also habe ich mir vorher die Lesung am Ukraine-Stand von Sofia Andruchowytsch angehört, die ein bißchen was erzählte, wie es den Frauen in der Ukraine geht und dann zur “Österreich-Bühne”, wo gerade Carolina Schuitti dran war.

Franzobel folgte mit “Einsteins Hirn”, das Buch werde ich, wenn es auf die “BuchpreisListen” kommt lesen. Thomas Sautner “Alte Männer” habe ich schon in Göttweig gehört. Er hat das Gleiche gelesen und Erika Fischer folgte mit Suzie Wong, die ich von der Wien Biblilthek kenne und mich über ihren chinesischen Namen wunderte.

Jetzt wurde des Geheimnis gelüftet. Sie hatte einen koreanischen Großvater, der sogar ein Held war, dann aber in Nordkorea verschwunden ist und dann war es aus.

Leipzig 2023 ist gone. Im nächsten Jahr wird Holland das Gastland sein. Da gab es schon Infomaterial und ich bin dann ein bichen herumgeschlendert um zu schauen, ob die Verlage was zurückgelassen haben, was sie nicht mitnehmen wollten.

Diesen Tip hat mir einmal Andrea Stift auf der “Buch-Wien” gegeben und ich bin auch fündig geworden und habe wieder einen schweren Sack in den Schmeetterlingsweg geschleppt und morgen am ersten Mai, gehts dann statt zur Parade zurück nach Wien und es war wieder sehr schön. Ich habe interessante Gespräche geführt und viele bekannte Autoren getroffen und jetzt bin ich sehr erschöpft.

Interessantes von “Haymon” in der “Gesellschaft”

Am letzten Donnerstag ist ja mein Computer eingegangen, was mich in größeres Schwierigkeiten brachte, denn kein Bloggen über die “Literatur und Wein” und auch kein Abrechnen am Montag, da wir ja am Mittwoch nach Leipzig fahren werden und da hatte ich den Montag und den Dienstag voller Stunden, so daß ich die “Gesellschaft” eigentlich stramen wollte, aber dann ist es sich doch ausgegangen, hinzugehen, weil ich ja den Debutpreisblogger Fabian Neidhardt, dessen ersten Romanich gelesen habe, persönlich kennenlernen wollte und sein neuer Roman “Nur ein paar Nächte” ist auch besonders interessant.

Geht es da ja um einen Vater, der seine Tochter Mira oder Miriam erzieht, die Beziehung zu seiner Mutter und die Trennung von Mias Mutter, die eigentlich kein Kind wollte und es deshalb von ihm alleine aufziehen läßt.

Daran schloß sich die Diskussion an, was eine Rabenmutter ist, wieso es keine Rabenväter gibt und ob Frauen unbedingt Kinder haben müssen oder alle Frauen eines wollen?

Ich wollte eines und die Tochter Mira, die alleine oder mit einem Freund nach Hamburg zu ihrer Mutter fährt, hat auch ein Geheimnis, nämich das Down Syndrom und das hat Fabian Neidhart eigentlich in seinem Buch versteckt.

Da bezweifle ich zwar, ob die Down-Kinder wirklich alle allein nach Hamburg fahren können? Verweise aber auf den “Ohrenschmaus”, der ja auch einer für Menschen mit der Trisomie einundzwanzig ist und auf meine “Mimi” und auf Ludwig Lahers “Einleben”, das ja auch einmal in der “Gesellschaft” vorgestellt wurde und das zweite Buch war vielleicht noch interessanter.

Auf jeden Fall aber radikaler, denn in Anna Herzigs Buch, die mit ihren Kind und ihrem Hund in der “Gesellschaft” war “Zwölf Grad unter Null”, da geht es um ein Schuldengesetz, das wie mir die Autorin sagte, bereits existiert, nämlich, das alle Frauen alles Geld, das sie jemals von Männern bekommen haben, zurückzahlen müssen oder an den Pranger gestellt werden und da ist eine Frau endlich schwanger geworden und nun will der Verlobte das Geld für die Kinderwunsch-Behandlung zurückhaben.

Da habe ich gleich an die Pandemie gedacht, denn da habe ich mich ja vor drei Jahren auch gefragt, wie man einen dystopischen Roman darüber schreiben kann?

Vielleicht auf diese Art und Weise, habe ich gedacht und Anna Herzig nach der Pandmie und ihrer Einstellung dazu gefragt und während ich auf sie gewartet habe, habe ich mir das infomaterial über “mea ois wia mia” das in der “Gesellschaft” auflag, sozusagen als kleinen Schwerpunkt-Vorgeschmack zusammengeklaubt und mich auch mit Nicole Kiefer und, ich glaube, Ines Scholz über die “Schreibart “Austria” unterhalten, die auch in der “Gesellschaft” auflag, das neue Heft und dann habe ich das dann auch bekommen, das ich bei dem Preisausschreiben gewinnen hätte können, wenn meine Mails nicht zurückgekommen werden.

Und jetzt auf nach Leiüpzig, wo ich Fabian Neidhardt wieder treffen könnte und auch die Leute von der “Gesellschaft” und wahrscheinlich noch viele andere Österreicher.

Ich bin gespannt und habe am Montag in der “Gesellschaft” wieder zwei sehr interessante Bücher kennengelernt, die ich lesen könnte, wenn ich die Zeit dazu hätte.

Literatur und Wein in Göttweig und Krems, Bilderbuchkino und Bücherflashmob in St. Pölten

Lorenz Langenegger
Stefan Gmünder, Liao Yiwu, Übersetzerin, Christoph Mauz

Ab Donnerstag fand in Krems und Göttweig wieder das sogenannte internationale Literaturfestival “Literatur und Wein” statt, das vor über zwanzig Jahren von Sylvia Treudl initiert wurde und seit einigen Jahren sind wir dabei.

Der Alfred hat es entdeckt und Karten dafür gekauft, einmal war ich mit einem Gipsbein dort, 2020 und 2021 ist das Festival dann Pandemie bedingt ausgefallen.

Anna Kim

Im Vorjahr waren wir wieder dabei und auch heuer sind wir am Donnerstagabend nach Krems ins Literaturhaus gefahren. Zwar habe ich nicht den gewünschten Gratiseintritt bekommen und für den Samstagabend im Brunnensaal gab es für die lange Lesenacht auch keine Karten mehr und am Donnertstag war es im Nö-Literaturhaus auch besonders interessant, nämlich der chinesische Dissident Liao Yiwu von dem ich schon ein Buch gelesen habe, der seit 2011 in Berlin lebt und trotzdem kein Deutsch spricht, weil ihm das Schreiben wichtiger ist.

Etwas was in Zeiten wie diesen, wo man die Kinder zwingen will, in der Pause Deutsch zu sprechen, besonders interessant war und interessant war auch, daß Liao Yiwu auch schon ein Buch über Wuhan geschrieben hat, wo ich mich auf das Lesen freue und da hat Stefan Gmünder, der das Gespräch moderierte, den Autor gefragt, ob man die chinesischen Zuständie, das soziale Kreditsystem nicht auch in Europa einführen könnte?

Juri Andruchowytsch

“Ja!”, hat er geantwortet.

“Wenn Putin oder ein anderer Diktau die Macht übernimmt!”

Ich fürchte aber, die Einführung hat schon stattgefunden und interessant war auch, daß Liao Yiwu mehrmals Orwell “1984” dabei erwähnte.

Dann ging es nach Harland und ich nicht ans Bloggen, weil mein Computer Donnerstagmittag eingebrochen ist, so daß ich den Beitrag erst ein paar Tage später nachholen konnte und am Freitagabend gab es dann die erste “Lange Lesenacht”, wofür wir Karten bekommen haben und da begann es mit Lorenz Langenegger, von dem ich schon einige Bücher gelesen habe, ihn öfter in der “AS” aber auch bei der “Literatur und Wein” gesehen habe und sein neues Buch “Was man jetzt noch tun kann” scheint sowohl ungewöhnlich als auch etwas skurill zu sein, hat doch der Protagonist, dessen Vater gestorben ist und dessen Firma er übernehmen soll, plötzlich eine Frau in seinem Ohr.

Anna Kim, deren “Geschichte eines Kindes” ich ja schon beim letzten deutschen Buchpreisbloggen gelesen habe, folgte und dann kam Juri Andruchowytsch und las aus seiner “Radionacht”, das ja schon im Wiener Badezimmer liegt.

In der Pause gab es wieder Wein zu goustieren und den wunderbaren Blick von der Terrasse auf das Land.

Judith Hermann
Thomas Sautner

Judith Hermann folgte und las aus ihrer Poetikvorlesung, die sich seltsamerweise mit einer Begegnung mit einem Psychiatier beschäftigte. Da habe ich nicht ganz verstanden was das mit ihrem Schreiben zu tun hat und sollte vielleicht das ganze Buch lesen, habe aber wahrscheinlich keine Zeit dafür.

Dann folgte Musik von “Wiener Blond”, die ich schon einmal im Kremser Literaturhaus hörte. Das sind Verena Doublier und Sebastian Radon, die ihre modernen Wienerlieder vorstellten und mir gut gefallen haben. Dazwischen kam noch Thomas Sautner von dem ich auch schon was gelesen habe und der sich in seinem neuen Buch mit “Zwei alten Männern” beschäftigte.

Der Samstag war dann sehr rund. Denn für den Vormittag hatte ich zwei Karten, konnte mich also für die Lyrik oder für das Transflair mit Juri Andruchowytsch entscheiden, die zweite Karte aber nicht zurückgeben, habe dabei meinen treuen Kommentierer Manfred Lagler-Regall getroffen und mich mit ihm unterhalten. Dann wanderte ich in die Altstadt hinein, habe mir Fisch und Chips beim “Nordsee” geholt, eine Jacke und ein Shirt gekauft und bin dann in die Nachmittagslyrik gegangen, wo die Kroatin Nada Topic Gedichte über ihren Vater und ihre Schwester las.

Sternlesen in St. Pölten

Ferdinand Schmatz wieder sein “Strand der verse lauf” vorstellte und Roul Schrott aus seiner “Inventur des Sommers” las und dann ist es ins Karikaturmuseum gegangen, weil es dort eine Ausstellung über den Kinderbuchautor und Illustrator Erwin Moser mit einem sogenannten Bilderbuchkino gab, wo ich mich mit dem Alfred, der Anna und der kleinen Lia traf und da war es interessant zu sehen, wie konzentriert da die Kinder eine Stunde aus den Bücher von “Kiri”, “Koko” und und und zuhören konnte und richtig am Sonntag war ja der Welttag des Buches, der diesmal fast an mir vorbei gegangen wäre, wenn ich nicht vor ein paar Tagen von der Sternlesung der Marlen Schachinger im Radio gehört hätte, die einen Bücherflashmaob am Rathausplatz in St. Pölten veranstaltete und dort zum Welttag Bücher an die Interessierten verschenkte, um das Lesen zu fördern.

Eine Aktion für mich könnte man so sagen oder Gottseidank, daß wir keine Karten für den Brunnensaal bekommen haben. Denn Milena Michikos Flasars “Oben Erde, unten Himmel” habe ich ja schon gehört und gelesen und auch das Buch der letzten österreichischen Buchpreisträgerin Verena Rossbacher. Roul Schrott schon bei der Lyrik-Lesung hörte, also eigentlich nur Peter Stamms und Arno Geigers neue Bücher versäumt und dafür in der Stadtbibliothek eine Diskussion über die Bedeutung des Lesens gehört, das GAV Mitglied Heinz Kröpfl kennengelernt und seine Bücher, wie die von Hans Augustin, Renate Aichinger und einige der Marlen Schachinger bekommen.

Also sehr intesiv und man sieht, es gibt nicht nur die “Literatur und Wein”, wo man ordentlich Eintritt zahlen muß, was sich wahrscheinlich nicht alle leisten könnten oder wollen, die Literatur von unten, die die Bücher unter die Leute bringen und für das Lesen begeistern will und die Kinderlesung im Karikaturmuseum, die zwar wahrscheinlich auch nur Mittelschichtkinder anlockte, aber sehr beeindruckend war und am Sonntag ging es wieder zur Sektmatinee nach Krems, wo Birigt Birnbacher und Christoph Mauz Texte zum Thema Kindheit lasen und Christoph Stradner dazu auf dem Cello spielte.

Leicht chaotischer Franz Schuh Abend

Als ich mir nach Ostern die Veranstaltungsprogramme durchgesehen habe, bin ich auf den doppelten Franz Schuh Abend in der “Alte Schmiede” gestoßen. Am Mittwoch und am Donnerstag und begann schon um sechs, wo ich eine Stunde hatte. Also ins Literaturhaus flüchten, wo es die übliche sieben Uhr Veranstaltung gab und einen Franz Schuh Abend hat es schon im vorigen Jahr gegeben. Das war kurz nach dem Wegfall der Maskenpflicht und es war sehr voll.

Franz Koglmann hat die Musik gemacht und dann fiel die fünf Uhr Stunde aus und ich konnte los in die Musikbibbliothek in die Bartensteingasse. Denn da ist die Veranstaltung habe ich im Programm gelesen und heute morgen wurde die Veranstaltung auch im “Leporello” vorgestellt.

Dann ging ich nach einen hektischen Tag, viele Stunden, viele Anrufe und Terminverschiebungen, wo ich erst um vier zum Essen kam in die Barteinsteingasse, weil ich das im Programm so angekündgt stehen sah, wo ich schon lange nicht war und nichts, die Tür verschlossen, und keiner der hineinwollte.

Also doch in die “Alte Schmiede” und wenn da auch nichts ist, ins Literaturhaus und in der “Alten Schmiede” war auch was, als ich um halb sieben hingekommen bin und natürlich sehr voll, so daß ich mir den livestream, den es ja eigentlich sonst nicht gibt, im Schmiedesaal ansehen konnte und die Bartensteingasse mit Franz Koglmann kommt erst morgen an die Reihe.

Da bin ich aber in Krems und so habe ich wahrscheinlich die Einleitung von Walter Famler versäumt und konnte gerade Thomas Macho hören der in seinem Vortrag zum Thema “Hegel lacht” etwas über Totenköpfen erzählte.

Dann kam Franz Josef Czernin und sprach über den Realisimus. Richtig, ich würde ja den Philosophen und “Wespennest-Mitbegründer” Franz Schuhs auch al eher realistischen Autor einordnen. Franz Josef Czernin ist das eher nicht so sehr und der letzte Referent vor der Pause war der Organisator Bernhard Kraller, der über Franz Schuhs Kriegstexte referierte. Da gab es einmal einen über Israel und vor einem Jahr einen über den Angriffskrieg zur Ukraine und da ging es mir ähnlich wie bei dem zweiten Leipziger Buchpreis-Sachbuch, das ich gerade ausgelesen habe. Die Linken außer die KPÖ vielleicht sind für Waffenlieferungen, die sogenannten Schwurbler sind die, die den Frieden wollen und wenn man “Waffenlieferung stoppen!”, postet dann wird das als “magisch” gedeutet.

Unrealistisch? Ja, natürlich, den Krieg wird das nicht beenden. Aber die Waffen vielleicht oder sicher töten und dann kam eine Pause, wo ich ein paar Prominente, wie den Peter Rosei sah. Die Meisten waren ja im Keller unten und herausfand, welches Klo man benützen konnte und dann kam Agnes Palmsiano und sang begleitet von Andreas Teufel Wienerlieder mit Franz Schuh Texten.

Etwas ungewöhnlich, wie die Sängerin sagte, die ich schon einmal bei einen WGPV-Treffen in einem Heurigen hörte, wie die Sängerin einleitete und am Schluß diskutierte Konrad Paul Liessmann mit Franz Schuh über Hegel, Nietzsche, Canetti und noch viel mehr.

“Ich bin kein Philosoph!”, betonte der 1947 Geborene und kam von Hunderste ins Tausenste und morgen geht es, wie schon erwähnt, in der Bartensteingasse mit Franz Schuh gelesen und vertont, weiter und man kann auch, wenn man das nicht hören will und nicht nach Krems zur “Liiteratur und Wein” fahren will, auch ins Konzerthaus zu Agnes Palmisamo gehen, die herzlich dazu einlud. Aber da winkte Walter Famler programgemäß ab.