Hommage auf Wislawa Szymborska

Eine musikalisch literarische Hommage auf die polnische Nobelpreisträgerin von 1996, die heuer ihre hundertsten Geburtstag hätte.

In der “Gesellschaft für Literatur” angekündigt, im Polnischen Institut am Gestade veranstaltet und drei Frauen, Alix Dudel, Celina Muza und Michaela von Pilsach am Cello, haben da Texte und Musik zu Ehren der 2012 verstorbenen Lyrikerin, die in Polen zur Nationalliteratur zählt und auf Deutsch von Karl Dedecius übersetzt wurde, vorgetragen.

Ich bin ein bißchen zu spät gekommen und habe in der ersten Reihe Platz gefunden und der Veranstaltungssaal im ersten Stock war sehr voll und ich muß gestehen, daß ich nicht viel von der alten Dame gelesen habe.

Helene 2Hofmann, die ich wieder getroffen habe“, aber schon. Sie ist ein Fan von ihr, hat sie mir gesagt und war auch die Einzige im Publikum die ich gekannt habe. Das Gesellschafts-Publikum” ist nicht gekommen. Auch Manfred Müller nicht. Wahrscheinlich, die polnische Gemeinde und nachher gabs Brot und Wein und Helene Hofmann hat mich auf das Sommerfest der Buchhandlung “Orlando” aufmerksam gemacht zu dem wir, als der Wein getrunken und das Brot gegessen war, aufgebrochen sind.

Die Buchhandlung “Orlando” befindet sich in der Lichtensteinstraße und das Veranstaltungsprogramm, das es wahrscheinlich gegeben hat, war vorbei, als wir die Buchhandlung erreichten.

Also noch ein bßchen Wein getrunken und ein Liptauerbrot gegessen und mich am Büchertisch umgesehen, bzw. Rotraud Schöberl gefragt, ob sie “Empusion”, das Buch, der anderen polnischen Nobelpreisträgerin schon gelesen hat, weil ich gern die Expertenmeinung über die “Zauberberg- Parodie” oder was auch immer wissen will.

Hatte sie nicht. Dafür ein paar Leseproben gefunden und ein Heftchen in dem Margit Schreiners Festrede über Caroline Pichler enthalten ist und als ich am Heimweg schaute, ob ich den Alfred– beim Schleifgassen-Fest finden kann, hat mich Armin Baumgartner angesprochen und mir geesagt, daß er ein Foto von mir bei dem fünfzig Jahre GAV-Festival aufgenommen hat.

Ankommen in Wissenschaft und Kunst

Die Exilbibliothek im Literaturhaus beheimatet, feiert ihr dreißigjähriges Bestehen. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Veranstaltungen und so wurde heute in Zusammenarbeit mit der Uni Wien, die “Kunst des Ankommens” vorgestellt. Da bin ich wieder ein bißchen zu spät gekommen, so daß mich ein voller Saal und eine Musikdarbietung erwartete, bis die Soziologen Ana Miljic und Michael Parzer ans Podium gekommen sind und das Projekt erklärten.

Das Ankommen in Österreich von Migranten und Flüchtlingen in Fotografie, Musik und Literatur dargestellt und das Ganze dann noch wissenschaftlich begleitet und in Diskussionsrunden bearbeitet.

Spannend, spannend, als da die Musikerin Irina Karamarkovi mit einer Handgtasche auf die Bühne kam und erklärte, daß sich darin dreißig Sprachen befänden, die man sich ziehen konnte. Dann hat sie auf türkisch, bulgarisch, jiddisch, hebräisch und so weiter und so fort A cappbella losgesungen und großen Aplaus geerntet und die Autoren Hamed Abbound, Anna Baar und Mascha Dabic auch mit Flucht, Migration und anderen Hntergrund haben gemeinsam eine Geschichte geschrieben, die von Mascha Dabic und nvorgetragen wurde, weil sich Anna Baar, no na, derzeit in Klagenfurt befindet.

Ein Fotografierteam gab es auch, das von Christina Werner vorgestellt wurde. Orwa Alshoufi improvisierte dazu und dann präsentierten die Soziologen die Diskussionsrunden, die vor allem, glaube ich, von ukrainischen Flüchtlingen geführt wurden, die erklärten, was Flucht für die bedeute.

Die befanden sich auch im Publikum und Mascha Dabic hat mich freundlich begrüßt, mit mir angestoßen und mich gefragt, wie es mir geht?

“Gut!”, war die Antwort, denn ich bereite mich ja auf mein fünzehnjähriges Blogjubiläum vor und habe den neuen Roman begonnen. Mal sehen, wie lang er wird und natürlich habe ich auch die Frage, wann ich in der Literatur oder in deren Betrieb angekommen sein werde?

Ich fürchte nie, ist die Antwort, was eigentlich sehr schade ist, wenn man fünfzig Jahre daneben steht und Astrid Nischkauer, die, wie ich vorige Woche erfahren habe, zwischen Bücherbergen und in Wien lebt, war wieder da, Barbara Zwiefelhofer und auch sonst war es, wie schon erwähnt, sehr voll mit Leuten, die ich noch nie im Literaturhaus gesehen habe und einige offenbar ukrainische Kinder liefen fröhlich und auch ein bißchen wild herum.

Textvorstellungen in der “AS”

Paul Peter Wiplinger hat mich auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht, wo er seine Gedichte von 2021-2022 vorstellt und ich habe es geschafft an diesem Montag keine sechs Uhr Stunde zu haben, also pünktlich zu sein.

Im Literaturhaus wurde zwar wieder Ruth Weiss Biografien vorgestellt, aber das kan ich, wenn ich will steamen, also “Textvorstellungen” neu.2

Seit Kurt Neumann nicht mehr Leiter des “Literarischen Quartiers ist, gbt es da zweima im Jahr Veranstaltungen, glaube ich, wo sechs neue Bücher vorgestellt werden.

Ich werde da vielleicht keinen Termin mehr bekommen und Benedikt Pühretmayr, sowie Markus Köhle haben moderiert.

Von den sechs Angekündigten hat Ilsabella Breier krankheitsbedingt abgesagt, also hat es mit DavidBröderbauers ugtopischen Roman “Die halbe Welt” angefangen und da habe ich ja heute auch eine Szene meines neuen digitalen Demezromans geschrieben und das Vorwort lautet “An der Wirklichkeit angelehnt…” und dann kam Luis Stabauer, der unetwegte, der wieder einen Roman über den Februar 1934 geschrieben hat und ihn dann nach Uruquai verlegte. Dann folgte schon der 1939 geborene Peter Paul mit seinen euen Gedichtband, die zwei erstenhabe ich gelesen und war voll begeistert.

Dann gabs eine Pause und dann folgte die 1985 gebnorene und mir bisher unbekannte Julia D. Krammer mit ihrem Roman, der den Titel “Den Körper schreiben die Gedichte” trägt, wo es um die Mühl -oder eine andere Kommune und den sexuellen Mißbrauch geht.

Dann folgten wieder tatsächliche Gedichte nämlich Christian Futschers, “Froschkonzert” das ein Gedicht hat, das den Titel “Lockdown”, trägt wo einer alle erwürgt und alle lachten, als ob das lustig wäre?

Ist es nicht und natürlich ein Abwehrmechanismus, wie die Psychologin schon weiß und dann beim Wein und Salzstangerl auch mit Mieze Medusa und anderen diskutierten.

Christl Greller war da und meinte, wo ich wäre ist Liiteratur! Andere sehen das anders, ist aber so und sogar Kurt Neumann ist auf mich zugekommen und hat sich mit mir unterhalten.

Ich habe mit Peter Paul Wiplinger, wie er es wünschte, angestoßen. Einem Parrer aus Linz mein “Soziales Kreditsystem” verkauft und ein paar Gläser Wein getrunken.

War eine schöne Vernastaltung über die ich natürlich blogge, denn das tue ich schon fast seit fünfzehn Jahre und freue mich sehr über meinen Jahrestag und wer mch gefragt hat, wie es mir geht, dem habe ich geantwortet, daß ich gerade dabei bin, einen neuen Roman zu beginnen. Mal sehen wie es wird? Ich bin sehr optimistisch und freue mich über interessierte Leser.

Ernst Jandl-Preis an Anja Utler

Mara-Daria Cojocaru
Yevgeniy Breyger

Der “Ernst Jandl-Preis” für Lyrik wird seit 2001 zweijährlich in Neuberg an der Mürz verliehen, weil dort, glaube ich, Ernst Jandl und Friederike Mayröcker öfter on der Nähe Sommerfrische machten.

Thomas Kling, Felix Philipp Ingold, Michael Donhauser, Paul Wühr, Ferdinand Schmatz, Peter Waterhouse, Elke Erb, Franz Josef Czernin, Monika Rinck, Oswald Egger und zuletzt Brigitta Falkner haben ihn bekommen.

Da waren wir im Vorjahr dort und ich habe meinen Schlüßel verloren und als ich am Dienstag in der “Alten Schmiede” war, habe ich dort den Flyer gefunden, daß ihn heuer Anja Utler bekommen wird. Corona bedingt hat sich das wahrscheinlich etwas verschoben und eigentlich wollte ich am Samstag, weil ich ja jetzt mit dem “Ukraine Blues” fertiggeworden bin und auch schon Pläne und Vorarbeiten für was Neues habe, die Fenster putzen, weil das zu meinen Schreibrutalen zählt, das dazwischen zu schieben. Dann käme die Recherchephase, aber ich habe schon ein paar Entwürfe und weil es sich ausgegangen wäre wenigstens am Samstag dorthin zu fahren, wo die experimentellen Lesungen waren und am Abend der Preis verliehen wurde, sind wir am Morgen von Wien aus dorthin und haben gleich Margret Kreidl die am >Nachmittag aufgetreten ist, im Festsaal der Gemeinde getroffen.

Mara Genschel
Birgit Kempker

Die Studenten sind wieder mit Thomas Eder angereist und Paul Jandl hat die Vormittagslesungen eingeleitet, die mit dem aus der Ukraine stammenden Yevgenij Breyger begonnen hat, der in seinem Gedicht Putins Tod vermutete, weil im Staatsfernsehen “Schwanensee” gespielt wurde. Dann folgte die mir ebenfalls bisher unbekannte Maria-Daria Cojocaro mit Tiergedichten und Mara Genschel, die glaube ich im Vorjahr in Klagenfurt ,gelesen hat, performte ihren Text wo es um tiefe Fische ging, auf exzellente Art, die alle zum Lachen brachte.

Experimentelle Lyrik kann also sehr unterhaltsam sein. Birigt Kempker hat auch einmal beim “Bachmann-Preis” gelesen und ist mit ihren Text damals auf den Inde gekommen. Diesmal war ihr Text zahmer und die aus Polen stammende Dagmara Kraus habe ich auch schon einmal gehört, wie auch Ulf Stolterfoht.

Dagmara Kraus
Ulf Stolterfoht

Dann ging es zum ehemaligen “Holzer” essen und am Nachmittag moderierte Ferdinand Schmatz fünf Lyriker, weil Sirka Elspaß deren Debutband ich gelesen habe, abgesagt hatte. Es begann mit einer Gruppenperformance. Katia Sophia Ditzler ließ das Publikum im Kreis gehen und umhüllte sie, glaube ich, auch etwas und Paul Henry Campells “Haut” und “Lebergedichte” habe ich schon beim Dichterloh-Festival” gehört. Dann kam, wie schon erwähnt Margret Kreidl, die in ihren Text “Mehr Frauen als Antworten” gleich die aktuelle Politik einbezog.

Rosa Pock folgte und begann glaube ich mit einem Jandl-Gedicht und erzählte etwas über ihre Schreibbiografie oder, wie sie als Linkshändlerin und Legasthenikerin dazu kam. Sonja von Brocke war die letzte Leserin.

Dann gabs wieder eine Pause, wo wir nicht recht wußten, wie wir sie verbringen sollten, bis es in die Pillhoferhalle zur Preisverleihung ging.

Margret Kreidl
Rosa Pock

Da gabs vorher wieder Wein und Brötchen. Dann eröffnete der Bürgermeister und Robert Stocker vom Ministerium und stellte die 1973 in Schwandorf geborene und in Leipzig lebende Anja Utler vor, die ich schon ein paar Mal in Wien gehört habe. Thomas Poiss hielt die Laudatio und Anja Utler bezog sich in ihrer Dankesrede wieder auf Ernst Jandl und seinen “Schützengraben” und kam dann zu ihrem bei der “Edition Korrespondenzen” erschienenen Gedicht “Es beginnt der Tag” den sie mit einer Musikerin gemeinsam performte und dann gabs wieder ein paar Goodies und am Sonntag, wenn wir mit der Lia die Donau hinunterfahren werden, gibt es noch eine Veranstaltung mit Anja Utler und jetzt bin ich sehr gespannt, wer in zwei Jahren den Preis gewinnen wird?

Ich tippe da auf Margret Kreidl. Paul Jandl, Thomas Poiss,Ferdinand Schmatz, Monika Rinck und Hanna Engelmeier waren oder sind jedenfalls in der Jury.

Robert Stocker, Anja Utler

Schamrock-Salon der Dichterinnen

Das ist ja eine Veranstaltung, die Augusta Laar, die Gründerin des Schamrocksfestivals, seit einigen Jahren im Literaturhaus präsentiert, wo immer einige Autorinnen die Texte anderer vorstellen, beziehungsweise mit eigenen Texten darauf antworten.

Eine interessante Veranstaltung für literarisch Interessierte, wie mich, die sich ja seit Jahren mit der Literatur beschäftigt auch wenn das einige nicht für qualitätsvoll halten und diesmal stellten nach der Präsentation von Augusta Laar zu ihren Festival Petra Ganglbauer, Gerlinde Hacker, Alexandra Bernhard, Astrid Nischkauer und Monika Vasik fünf Wiener Dichterinnen, wie es hieß vor, obwohl ich einige gar nicht dafür gehalten habe.

Jeanne Ebner über die Petra Ganglbauer ,im Rathaus ja einmal eine Festrede hielt wurde beispielsweise in Sidney, Australien geboren und ist 2004 in Wien gestorben und da hat sie ganz in meiner Nähe, nämlich beim Mittersteig gelebt. Die 1958 in Graz geborene Petra Ganglbauer,“Veza Canetti-Preisträgerin” und ehemalige GAV-Präsidentin begann ihre Vorstellung damit, daß die meisten Leute Jeannie Ebner, gar nicht kannte oder wenn nicht sehr viel über sie wußten.

Da kann ich gleich wieder meinen literarischen Senf verstreuen. Denn irgendwo habe ich in der Bibliothek meiner Eltern “Die Wildnis früher Sommer” gefunden und da gibt es, glaube ich, ein Zitat “Die Liebe ist des Weibes ganzes Wesen, der Mann hat zwischendurch zu tun”, das ich, glaube ich, einen meinen Texten, mit dem ich mich noch um ein Stipendium bewarb, voranstellte und dann habe ich einmal mit Jeanne Ebner in der “Gesellschaft für Literatur” gesprochen , wo sie mir erzählte, daß sie sich vor den Insaßen des Mttersteigs fürchte und deshalb immer mit dem Taxi nach Hause fahre und einmal habe ich mit der Bezirksrätin Steininger eine Führung durch das literarische Margareten gemacht , da waren wir in der Zentagasse und in dem kleinen Park in der Nähe des Mitterteigs, der eigentlich ein Durchgang ist, ist Jeannie Ebner gesessen und hat eine Zigarette in der Hand gehalten. Sie war, wie Petra Ganglbauer referierte, mit Thomas Bernhard befreundet, der sich dann in “Holzfällen”, das, glaube ich, 1984 erschienen ist, lustig gemacht. Da kann ich mich noch erinnern, wie sich in der Teeküche in der II HNO-Sprachambulanz Dr. Biegenzahn, der einen anderen Protagonisten daraus kantte, darüber unterhielt.

Eine interessante fast vergessene Autorin, die Jeannie Ebner und die 1920 in Graz geborene und 2009 in Wien verstorbene Doris Mühringer bin ich schon vorige Woche im Literaruhaus beim Ilse Tielsch Abend begegnet und vorher glaube ich auch durch die Zeitschrift “Literatur in Österreich”.

Sie wurde vorige Woche und auch heute von Gerlinde Hacker von den feministischen Autorinnen, die sie vorstellte, in eine Reihe mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Christine Lavant, etcetera, gestellt. So habe ich das bisher eigentlich nicht gesehen. Die Gedichte, die Gerlinde Hacker vorstellte, haben mich aber sehr beeindruckt und spannend auch, daß sie dann mit ihren Zitaten mit den eigenen Gedichten antworte und eine Kiste worauf “Nicht vergessen” stand und sie dann Christan Loidls Dissertation über sie herauszog hat es auch gegeben.

Die dritte im Bunde war die mir bisher unbekannte Alexandra Bernhard und die stellte auch eine mir bisher unbekannte Autorin vor und die, Gabriele von Baumberg, war, glaube ich eine echte Wiener Autorin, dort 1766 geboren und in Linz 1839 verstorben, eine Zeitgenossin Goethes und Schuberts und der hat auch ein Gedicht von ihr vertont.

Dann gabs eine Pause, wo ich mich mit Petra Ganglbauer unterhielt und das mit den Wiener Dichterinnen bezweifelte, denn Rose Ausländer und Trude Krakauer waren das doch nicht?

Rose Ausländer wurde 1901 in Czernowitz geboren und der Name TrudeKrakauer war mir zwar irgendwie bekannt, ich hätte sie aber für eine Deutsche gehalten.

War sie nicht, wie mir Augusta Laar gleich kontete, denn sie ist in die gleiche Schule ins Albert-Gymnasium, wie die 1989 geborene Astrid Nischkauer gegangen, die ich ich ja regelmmäßig im Literaturhaus, in der “Alten Schmiede”, etcetera sehe und die auch als Übersetzerin tätig ist und Trude Krakauer wure 1902 in Wien geboren und mußte 1938 nach Bogota emgirieren, wo sie auch starb und nie mehr nach Wien zurückkam.

Sieglinde Bolbecher bzw. die “Kramer- Gesellschaft” hat sie entdeckt und daher kenne ich wahrscheinlich ihren Namen und dann kam die 1960 in Wien geborene Monika Vasik, die ich auch oft bei Literaturveranstaltungen sehe und erklärte, daß sie zeigen wollte, warum sie Rose Ausländer für eine Wiener Autorin hält.

Gehörte Czernowitz, als sie geboren wurde, ja zur K und K Monarchie. Sie hat auch einige Zeit in Wien gelebt. Gestorben ist sie dann im “Nelly Sachs-Heim” in Deutschland und da hat sie in ihren letzten <lebensjahren ihr Bett oder Zimmer nicht mehr verlassen. Das habe ich gewußt, weil ich einmal eine Rose Ausländer-Ausstellung besuchte, die mich sehr beeindruckte, wo das erwähnte wurde und “Blinder Sommer”, den Lyrikband, der, wie Monika Vasik sagte, in einem Wiener Verlag erschienen ist, habe ich auch gelesen.

Eine sehr interessante Veranstaltung, wie es diese Woche überhaupt viele interessante Veranstaltungen gegeben hat, die mein literarisches Wissen aufgefrischt hat und es in der nächsten Zeit auch noch einige geben wird. Der “Jandl-Peis” wird vergeben und das “Bachmann-Lesen” findet auch nächste Woche statt.

Literarische Annäherung an Ruth Weiss

Eine literarische Annäherung an die 1928 in Berlin geborene Ruth Weiss, die mit ihren Eltern 1938 in die USA emgierierte und dort ab den Fünfzigerjahren die Jazz Poetry erfunden hat. Ide Hintze hat sie mit seiner “Schule für Dichtung” nach Wien gebracht. Von daher kenne ich, glbaue ich, ihren Namen, Christa Stippinger hat in ihrer “Editon Exil” vier Bücher von ihr herausgebracht. Zwei davon habe ich in meinen Regalen, aber noch nicht gelesen und jetzt die von Thomas Antovic konzeptierte Veranstaltung in der “AS”, die ich gerade noch erreichen konnte.

Das heißt Angelika Reitzers Einleitung habe ich versäumt, als ich den Keller erreichte, hat gerade Ann Cotton mit Gitarre Begleitung ihre Annäherung an die Jazz Poetin vorgebracht. Dann erst hat, glaube ich, Alexandra Millner eröffnet und den 1980 geborenen Thomas Antovic vorgestellt, der eine Biografie über sie geschrieben hat, die Anfang des nächsten Jahres erscheinen wird. Er hat die 2020 Verstorbene noch kennenglernt, denn sie ist in ihren späten Jahren wieder öfter nach Wien gekommen und sich mit ihr befreundet und jetzt die Biografie und das Veranstaltungskonzept.

Alexandra Millner hat nach ihrer Einleitung ein Gespräch mit ihm über die Autorin geführt. Dann hat er ein Kapitel aus seiner Biografie gelesen, wo sie in den fünfhziger Jahren in New Orleans war und da nackt im Regen tanzte.

Sie ist mit ihrer Perfermonce aber nicht so berühmt geworden wie Alain Ginsberg und Jack Kerouac, die Beatpeoten und da erkundigte sich Alexandra Millner, ob das eine Gender-oder andere Frage ist?

Natürlich denke ich, die Männer drängen sich immer in den Vordergrund. Den Frauen ist das nicht so wichtig. Es gab aber Tonspuren der Autorin, die ihre Gedichte performte und die Annäherungen kamen außer von der 1982 in den USA geborenen Ann Cotton, die den “Priessnitz-Preis und wahrscheinlich auch andere bekommen hat, von dem 1968 geborenen Thomas Raab, Achtung, das ist nicht der Krimiautor mit dem “Metzger” sondern ein eher experimenteller Literaturwissenschafter, der seinen Text im Liegen performte und dazu Schmatzgeräusche von sich gab.

Die Annäherung an die Autorin habe ich nicht ganz verstanden und auch die nicht, die, der 1979 geborenen Lilly Jäckel, aber die zitierte ein Gedicht der Autorin, das aus einem der Bücher stammt, das ich noch lesen muß, wenn ich es in meinen Regalen finde und jetzt kann ich, wenn ich die Bücherschränke in der Stiftgasse besuche, die von der “Edition Exil” gespeist werden, auf die Suche der anderen Bücher machen.

Wieder Lese.Auslese ohne Bowle

Und diesmal ist höre und staune nicht Corona und die diesbezügliche Maskenpflicht und 2G Verordnung schuld daran, sondern das Kindergartensommerfest in Harland und da wollte die kleine Lia Oma und Opa dabei haben, also sind wir nach meiner elf Uhr Stunde und einem Mittgessen im Schani Garten des “Haas Beisl”, wo es sehr heiß war, nach Harland gefahren.

Dort habe ich zuerst meine Füße in den Pool von Annas Garten, jetzt darf man das noch, obwohl ich während der Fahrt in Ö1 mehrmals die Forderung hörte, daß man private Pools doch endlich verbieten soll, gesteckt und bin dann mit der La, ihren Puppenwagen und dem Alfred in den Kindergarten gegangen, wo die Erzieherin die Kleine schon erwartete und dann in ein Schmetterlingskostüm steckte.

“Die kleinen Schauspieler haben sich sehr viel Mühe gegeben, seien Sie also leise und gehen Sie mit den kleineren Kinder hinaus!”, sagte sie später und die kleine Lia fing am Schluß der Performance zu weinen an, weil sich ein Kind auf ihren Platz setzte.

Dann ging es in den Garten zu Saft, Kuchen, Aufstriche, Salate, etcetera, all das, was die Eltern mitbrachten, die Anna hat glaube ich Erdbeeren und <melorenstückchen mitgebracht. Nach sechs räumten die Eltern und die Pädagogen ab und ich bin noch schnell zur Radlerschenke geradelt, weil ich nicht ganz sicher war, ob ich noch in die “Gesellschaft” streamen kann und die Lese.Auslese ist ja eine Veranstaltung, wo Katja Gasser und Cornelius Hell zweimal im Jahr ihre Lieblingsneuerscheinungen vorstellen, die ich mir in den letzten Jahren immer gerne gebe. Wahrscheinlich ist es der Punsch und die Bowle die mich dazu verlocken, denn die Bücher kann ich ja ohne Anleitung lesen.

Die Bowle und den Punsch aber auch selber machen und diesmal war es der Kaiserspritzer in der Schenke und dann bin ich im Stream gerade zu recht gekommen als Robert Prossers “Verschwinden in Lawinen” voergestellt wurde und der 1983 in Alpach geborene von dem ich schon einige Bücher gelesen habe, hätte nächste Wpche in Klagenfurt lesen sollen, wird er aber nicht, wie ich im Mittagsjournal hörte und das Buch ist, wie Katja Gasser schwärmte ein Provinzroman, wo einer, der eigentlich Schauspieler werden will und sich in einem Tiroler Bergdorf als Kellner wiederfindet und dort in ein Lawinenunglück hineinkommt.

Mal sehen, ob das Buch mal zu mir kommt. Das nächste vorgestellte Buch war der vierte Roman der 1981 in Zilina geborenen Susanne Gregor von der ich auch schon einige Bücher gelesen haben “Wir werden fliegen” wo Personen vorkommen, die wir schon vom “Letzten roten Jahr” kennen.

Dann kam noch ein Provinzroman, kein populärer Realismus wie Katja Gasser bei Robert Prosser energisch feststellte Romina Pleschkos zweiter Roman” “Offene Gewässer” das ist bei K & S” erscheinen. Ich habe es angefragt, weil ich ja die Literaturbücher bei “K”& S” immer anfrage, aber diesmal scheint die Zusendung nicht zu klappen, also werde ich das Buch wahrscheinlich nicht kennenlernen und dann folgte Anna Marwans “Verpuppt”, das habe ich auch angefragt und nicht bekommen, aber Anna Marwan ist die letzte “Bachmann-Peisträgerin”, eine der vorletzten ist Tanja Maljartschuk und da habe ich gerade erfahren, daß sie diesmal den “Kramer-Preis” bekommen wird.

Am ersten September wird der in Niederhollabrunn vergeben. Aber da werden wir, wenn es diesmal klappt, in Frankreich sein und dort die Doris Kloimstein treffen, weil das der Alfred, weil ja in Pension gerne will.

Ich bin das ja nicht wirklich. Das heißt eigentlich schon. Habe aber noch den WGPV-Vertrag.

Dann ging es in der “Gesellschaft” mit der slowenischen Literatur weiter, das ja heuer Gastland in Frankfurt ist und da wurde ein Gedichtband von Tomaz Salamun “Steine aus dem Himmel” vorgestellt, die man nicht auf den Kopf bekommen sollte, wie Cornelius Hell sagte. Tomaz Salamun, der 2014 gestorben ist, ist aber ein berühmter Dicher von dem es schon einige Bände in Deutsch gibt. Das vorgestellte ist eine Auswahl aus fünfundzwanzig Gedichtbänden, so daß man sich im Sommer am Strand oder auch in der Badewanne gut in sein Werk einlesen kann.

Dann folgte noch einmal großartige slowenische Literatur aber auch eine österreichische Stimme, nämlich Cvetka Lipus “Weggehen für Anfänger”, die 1966 in Eisenkappel geborenen wurde, in Salburg lebt, auf Slowenisch schreibt und schon eine berühmte Lyrikerin ist, obwohl ich von ihr noch nichts gehört habe.

Katja Gasser las, weil die Veranstaltung schon sehr fortgeschritten war, das Gedicht “Wie sich verabschieden” vor und dann ging es zur Bowle, die ich, wie schon erwähnt, diesmal versäumte und auch den gesellschaftlichen Klatsch. Aber da stehe ich mit meinen Glas ohnehin meistens erlebendaneben, gehöre ich ja nicht zur Szene und den Kinderpunsch, beziehungsweise, die Zitronenlimonade habe ich schon gehabt.

Die anderen Bücher wie Dzevad Karahasan “Einübung ins Schweben”,, der wie ich erst vor kurzem erfahren habe, in Mai während unserer Radreises verstorben ist, Eva Vieznaviecs “Was suchst du Wolf”, vor der ich auch nicht gehört habe und Klemens Renoldner “Geschichte zweier Angeklagter” habe ich versäumt.

Man kann aber nicht alles haben und alles lesen und ich habe, wie meinen Lesern bekannt sein sollte, ohnehin ein endlos Leseliste, denn wenn wir jetzt bis zehnten September nach Frankreich fahren, versäume ich Zeit zum Buchpreislesen, denn dann ist ja schon die österreichische Liste bekannt , wenn wir zurückkommen. Kann aber vielleicht doch ein paar der Franhzosen lesen und vielleicht den Tellkamp, Juri Andruchwytschs “Radionacht”, Liau Yiwus “Wuhan” die ja auch auf meiner Backlist warten und die ich für sehr interessant halte.

Zwei neue Bücher über die Zwischenkriegszeit

Wieder “Wien-Reihe” in der “Alten Schmiede” und ich bin wegen einer Terminverschiebung hingekommen. Habe ich die “Wien-Reihe”, als sie noch “Literatur im MuSA” hieß, sehr gern verfolgt, weil hier immer die “Wien Stipendiaten” und Preisträger vorgestellt werden. Man weiß, wer ein Stipendium kommt und sich auch in die Texte einhören kann und diesmal war es wirkich interessant, obwohl ich das gar nicht vermutet hätte, stelten doch die die 1970 geborene Tanja Paar und der 1981 geborene Paul Ferstl ihre jeweiligen Works on Progess vor, mit denen sie das “Canetti-Stipendium” bekommen habe.. Das geht über drei Jahre, so daß längere Projekte fertig gestellt werden können und beide Bücher beschäftigen sich mit der Zwischenkriegszeit.

Tana Paar habe ich, glaube ich, schon einmal bei den “O Tönen” gehört, sie hat zwei Bücher geschrieben, die “Unzertrennlichen” und die “Zitternde Welt” und ihr neues Projekt trägt den Titel “Der Scheitel der Frau” spielt im Jahr 1928 am kleinen Semmering.

Dort haben die Reichen und auch weniger Reichen ihre Sommerfrische verbriacht und Tanja Paars Großvater war dort Bahnhofvorstand und die Großmutter mit einer orthodoxen Jüdin befreundet. Darüber dreht sich das Buch von dem es offenbar nur das Kapitel gibt, das Tanja Paar gelesen hat. Sie hat sich dazu einen Bleistift mitgenommen und einiges angestrichen, was sie noch verändern will, beispielsweise zwei Namen, verraten daß in ihren Büchern immer eine Narbe vorkommt und, daß sie erst in der Recherchephase ist und das Buch von 1928 bis 1938 spielen soll und der mir bis jetzt eher unbekannte Paull Ferstl, der auch schon ein paar Bücher geschrieben hat, hat seinen Roman “Rostrot” im Februar 1934 in der Steiermark angesiedelt und da werden nach dem Februaraufstand zwei Buben von der Polizei festgenommen und gefoltert.

Intereressant, interessant, die Beschäftigung mit der Zeit vor hundert Jahren, wo man ja die Paralellen zur Jetztzeit ziehen könnte. Haben wir doch jetzt auch eine Verarmung und eine Inflation und die Schwarzen hetzen gegen die Roten, weil sich Andreas Babler, der neue SP- Chef Marxist genannt hat und das dann gleich wieder zurückgenommen hat.

Julia Danielcyk fragte nach den sprachlichen Vorbildern.Tanja Paar nannte Hermynia zur Mühlen und Vicki Baum. Paul Ferstl glaube ich noch Jura Soyfer, aber eigentlich hat er sich eher mit der Fantasy und der Science Fiction beschäftigt und ich würde die Bücher gerne lesen. Mal sehen, wann sie erscheinen werden.

Steinunn Sigurdardottirs Gletscher, Wasser, Staub

Islandabend im Literaturhaus. Denn die 1950 in Reykjavik geborene Steinunn Sigurdardottir, die ausgezeichnet Deutsch spricht und glaube ich, auch in Kreuzberg lebt, wurde von Daniel Terkl bzw. Verena Stauffer eingeladen ihren Gedichtband “Nachtdämmern”, der bei “Dörlemann” erschienen und von Kristof Magnusson, der glaube ich schon einmal auf der deutschen Buchpreisliste stand, in dem es um das Gletschersterben und die Klimaveränderungen geht, vorzustellen und das war sehr sehr interessant, obwohl ich trotzdem Island-Schwerpunkt den es einmal in Frankfurt gab, noch nie etwas von einer Steinunn Sigurdardottir gehört habe oder mich nicht während meines damaligen Streamings erinnern kann.

Daniel Terkl war gerade bei seiner Einleitung, als ich das Liiteraturhaus sehr spät nach meiner sechs Uhr Stunde erreichte und dann ist die Autorin aufgestanden und hat in ihrem guten Deutsch einige ihrer Gedichte gelesen in denen es um sieben Frauen, die Natur und die schon erwähnten Gletscher ging. Dann kam die Reaktion der 1978 geborenen Verena Stauffer von der ich “Orchis” und “Ousia”gelesen habe, mit ihrer Reaktion darauf.

Sie saß in der ersten Reihe im Publikum und hat ebenfalls mit Naturgedichten, wie zum Beispiels eines über “Eisblumen” darauf geantwortet.

Musikstücke von Steinunn Sigurdardottirs Ehemann gab es auch und dann gab es ein ausführliches Gespräch zwischen Verena Stauffer und Steinunn Sigurdardottir, die mit ihrem Schreiben, ihrer Beziehung zu ihrem Ehemann begannen und dann zu der Klimaveränderung, dem Schmelzen der Gletscher die die Siebzigjährige, die in ganz Island an verschiedenen Orten gelebt hat, hautnah erlebten, übergingen.

Ein sehr berührendes Buch und ein sehr berührender Abend. Mit einer Mutter einer Schulkollegin der Anna habe ich mich ein bißchen unterhalten und ihr erzählt, daß ich auf den Corona-Demos war, was sie nicht glauben konnte und ein paar Gläser Wein getrunken. Astrid Nischkauer war da und zu meiner Überraschung Kurt Neumann der mit offenen Armen auf die Autorin zuging und sie freudig umarmte.

Ein Abend bei den Grünen

Ich bin, wie kürzlich geschrieben, keine Grüne, obwohl mir diese Partei immer sehr sympathisch war und das vielleicht in Teilen auch noch ist, weil ich sie immer für links und fortschrittlich gehalten habe und Umweltschutz ist ja ein wichtiges Anliegen. Ich habe sie ein paarmal gewählt, nicht sehr oft, bin immer wieder von der KPÖ dorthin zurückgegangen und 2019 das letzte Mal.

Dan kam Coronar und für mich war das eigentlich keine Frage, daß ich mich da mit den Grünen bei den Demos wiederfinde, weil da ja sehr enegisch mit Polizeigewalt, Erpressungsmethoden und Angstmache über die Freiheitsrechte drübergefahren wurde, was wie sich jetzt ja, wenn man es sehen will herausgestellt hat überzogen und unnötig war.

Aber die Grünen waren und sind ja in der Regierung und der erste Gesundheitsminister Rudi Anschober war und ist mir vielleicht noch sehr sympathisch.Ich war da mit ihm im September 2020 während der Wien Wahl auch bei einer Veranstaltung. Der Alfred hat sich ja in dieser Zeit, wo er in Pension gegangen ist, sehr für den Wahlkampf engagiert und hat, wenn man ihn gelassen hat, fast täglich Wahlzettel verteilt.

Gelassen hat man ihn nicht immer, weil da die Grünen schon mit Maske und diesem Schild, das damals noch erlaubt war, im Freien aufgetreten sind. Dann haben sie sich aber dem Druck und der Dränge angeschlossen, für die Impfpflicht gestimmt, was vor allem den Alfred teilweise sehr depressiv und verzweifelt machte.

Mch nicht so sehr, denn ich habe mir ja, glaube ich, schon in der Wahlzelle, weil ich ja den Kanzler oder Minister Kickl verhindern wollte, das werde ich bereuren, gedacht. Daß das dann so sehr passierte und, daß sie so schnell umkippten, habe ich nicht erwartet, obwohl mir der Vizekanzler Werner Kogler immer noch recht sympathisch ist. Ein lockerer Typ, der sich beim McDonald`s beim Hamburgeressen erwischen ließ, warum eigentlich nicht, ich gehe auch öfter dorthin und zwei Tage vor Einfünhrung der Maskenpflicht in einem Supermarkt ohne gefilmt wurde.

Er geht auch in das Wirtshaus in das sich der Alfred immer die Fußballspiele anschaut und hat ihn dort schon zum Bier eingeladen und im März 2022 in der Omikronhochzeit und der der geltenden Impfpflicht hat es eine “Werner-Tour” gegeben, wo der Alfred hingehen wollte.

Damals mußte man sich dafür testen lassen, was sein Pech oder auch Glück war, weil er sich ein paar Tage vorher den Virus holte und daher danach gesesen, so daß er weiter ins Wirtshaus gehen konnte und jetzt in Vorwahlkampfzeiten, wie man munkeln könnte, gab es das wieder.

Eine “Werner- Tour”, wo man seine Fragen an den Vizekanzler stellen konnte und ich denke die Grünen muüssen auch aufpassen, daß sie bei der nächsten Wahl nicht zu viele, nämlich die unzufriedenen Wähler verlieren. Deshalb reden sie auch mit dem Alfred und ich dachte, gehe ich hin, höre mir ihre Meinung an und verabschiede mich dann wahrscheinlich oder drücke meinen Unmut aus.

Die Veranstaltung gibt es in Wien, Graz, Linz, eine Österreich-Tour also und in Wien fand sie im Völkerkundemuseum statt,, wo zuerst der glaube ich, eher viel redende Werner zwanzig Minuten mit Wecker geredet hat und die Erfolge der Grünen erklärte.

Der Alfred meint, sie setzen sich zuwenig bei der ÖVp durch und haben sich zusehr angepasst. Dann konnte man Fragen stellen und die betrafen dann auch die Teuerung. Eine Frau erklärte, wie schwer es sich in Zeiten, wie diesen leben läßt. Ein Herr drückte seine Grün-Begeisterung in etwas deftigeren Worten aus und wurde von der Moderatorin prompt ermahnt oder zurückgepfiffen und das ist auch etwas, wo sich meine Einstellung gegenüber der Grünen in letzter Zeit geändert hat, hört man doch vom deutschen Uli ,oder auf deutschen Blogs ständig sie wären eine Verbotspartei, was ich zuerst nicht so ernst genommen habe.

Aber dann wird diskutiert, ob man nicht Konzerte verbieten soll, weil es da Übergriffe gegen Frauen gab? Da denke ich, der der dort nicht hingehen will, soll zu Hause bleiben und die Frauen besuchen vielleicht einen Selbstverteidigungskurzs oder nehmen einen Pfefferspray mit und, daß die Grünen auch für die Waffenlieferungen in die Ukraine sind und der Herr Bundespräsident angeblich, die,die das nicht wollen “Staatsfeinde oder Kollaborateure” nannte. Aber vielleicht hat er damit nicht Leute wie mich, sondern die Rechten gemeint.

Ein Video, wo Werner Kogler von “Schwurblern und Staatsfeinden!” spricht und dabei offenbar die meint, die auf den Demos waren, habe ich auch öfter gesehen und ob man jetzt das Rauchen auf Spielplätzen verbieten muß oderLeuten das Auto wegnehmen wenn sie zu schnell fahren, ist eigentlich auch nicht meine und dann fällt mir auch gleich der Berg von Plastikmüll ein, die die ständige Testpflicht und das Essen aus dem Restaurant holen, während der Lockdowns erzeugte.

Es gab auch Forderungen sich mehr für die Bildung einzusetzen, was ja ein hehres Ziel ist und was man von den Klimaklebern hält, wurde auch gefragt. Ein Herr hat sich beschwert, daß er nicht zu Wort kam und die Moderatorin hat sich streng an die Quote gehalten und die Frauen aufgeforderzt auch was zu sagen oder die eher vorgezogen.

Die Unzufriedenheit bezüglich der Impfpflicht hat sich am Schuß auch gezeigt und da hat Werner Kogler behauptet, daß es ohne ihn eine allgemeine Ausgangsperre gegeben hätte. So hat man wenigstens spazieren gehen dürfen. Leute aber drei Jahre vom Spazierengehen abzuhalten und sie stattdessen mit Chips und Bier wahrscheinlich depressiv werdend vor den Fernseher zu zwingen, hätte vielleicht mehr Tote durchHerzinfrarkt oder Selbstmorde, als an Corona Gestorbene erzeugt?

Dann ging es in den Garten, der sehr schön ist, das Wetter war es auch. Es gab Getränke und Brötchen und diesmal waren auch welche mit Schinken dabei und Gespräche.

Da habe ich ja Werner Kogler meinen Unmut im kleinen Kreis ausdrücken, beziehungsweise ihn korrigieren wollen, als er von den Schreckfotos von Bergamo sprach, denn die waren, hat sich herausgestellt, zumindestens teilweise nicht ganz richtig, älter oder von anderen Orten stammend, etcetera.

Das haben zwei Herren gehört, die mich dann angesprochen und von mir eine Virusdefinition haben wollte, beziehungsweise mir erklärten, wie wichtig die Maskenpficht in der Straßenbahn war.

Für mich nicht, denn ich bin ja drei jahre zu Fuß gegangen und das hat, vor allem im letzten Jahr, meine Kondiotion wieder etwas gestärkt und die Logik, die der Wiener Weg hatte, wenn man in Innsbruck in den Zug stieg, sich an der Stadtgrenze, die Maske aufsetzte und sie dann im Theater oder bei der “Buch Wien” wieder abnahm, muß mr auch einer erst erklären!

Ich habe meinen Unmut dann doch an den Vizekanzler, der ihn angehört hat, anbringen können und mich auch mit seiner Pressesprecherin, die sehr geduldig war, länger unterhalten.

Ein interessanter Abend also in jeder Weise. Ein schöner Garten, Weißwein mit Saft gemischt, roten hat es keinen gegeben. Ein paar Brötchen und ein schönes Stimmungsbild und jetzt hinein in den Sommer und abwarten, wie es mit der SPÖ, der ÖVP, den Klimazielen und auch der Neuwahl weitergeht? Und weil die beiden Regierungsparteien die Koalition wahrscheinich nicht beenden wollen, wird das wohl noch ein Jahr dauern, bis wir herausfinden, wie es politisch weitergeht.