
Den “Anton Wildgans-Preis” genannt nach dem österreichischen Dichter Anton Wildgans 1881-1932 “Ich bin ein Kind der Stadt”, gibt es gesponsert von der österreichischen Industriellenvereinigung seit 1963lang und er soll an Autoren gehen, die schon über ein Werk aufweisen können und von denen noch eines zu erwarten ist, sprich nicht viel älter als sechzig sein, soll.
In meinen “Lore und Lena” habe ich ihn den Paul , wo Josef Haslinger mein Vorbild war, bekommen lassen. Irgendwann habe ich, initiert von Barbara Neuwirth, die der Jury angehört, die Einladungen dazu bekommen und bin bis auf das Mal, wo meine Homoöriden ausgebrochen sind, regelmäßig hingegangen und diesmal hat ihn der 1968 in Kärntnen geborene und in Tirol lebende Christoph W. Bauer, bekommen, der mir glaube ich, 2011 auf der “Buch Wien” von Gerlinde Tamerl vom “Haymom “Verlag vorgestellt wurde. Dann habe ich ein paar seiner Bücher “in der “Morava-Abverkaufskiste” gefunden und gelesen und bei “Buch und Wein” sehe ich ihn auch regelmäßig und diesmal ist der Alfred mitgekommen und wir sind gleich am Eingang an Barbara Neuwirth, Manfred Müller von der Gesellschaft und Marianne Gruber, die auch der Jury angehört, vorbeimarschiert bzw. habe ich ihnen zugewinkt.


Christoph Neumayer von der Industriellenvereinigung hat begrüßt und auf die Familie Wildgans, die regelmäßig eingeladen wird, hingewiesen. Sabine Gruber, Andrea Grill, ehemalige Preisträgerinnen waren da und Christoph W. Bauer hat seinenHund mitgebracht, der immer eifrig bellte, wenn es etwas lauter war. So nach dem Damensaxophonquartett, da wieder spielte und Marianne Gruber hat die Laudatiogehalten, dabei auf den ersten Lyrikband und den ersten Roman hingewiesen, die Verbindungen zu den Griechen erwähnt und Christoph W. Bauer hat sich dann als großer Leser erwiesen und betont, daß er dadurch das Schreiben erlernt hat, beklagt, wieviel Leute, das nicht mehr können und die Frage thematisiert, die auch für mich wichtig ist, ob man auch ohne Anerkennung schreiben kann?
Man kann, lieber Christoph W. Bauer, ich tue es schon seit fünfzig Jahren, wenn es einer wichtig ist, tut man es, obwohl es anders natürlich besser wäre und erwähnte am Schluß seiner Rede, daß man lesen lesen, lesen soll.
Das tue ich auch, mehr als die meisten Anwesenden wahrscheinlich und habe höchstwahrscheinlich auch mehr geschrieben und wenn man auf seine Leseliste ,schaut, dann sieht man daß etwa dreißig Buchpreisbücher darauf stehen, die der österreichischen und der deutschen Liste, da sind die bücher schon gekommen. Die Schweizer Nominierten wurden heute bekanntgegeben und interessant dabei, daß ich davon nur den autor Matthias Zschokke kenne. Habe aber die Bücher angefragt und drei davon wurden mir schon zugesagt und im Haus der Industrie gab es einen Büchertisch mit Christoph W. Bauers Werke, worauf der Generalsekretär noch extra hinwies.
Dann gabs Wein, Sekt, Brötchen und die berühmten Petit Four sund Renate Hödl-Bernscherer, die Assistentin des Generalsekretärs, die die Veranstaltung organisert und demnächst in Pension gehen wird, hat mir drei Dekorosen zum Abschied übergeben und ich ihr die “Flora Faun”, wo es ja auch um das Lesen geht und jetzt kann man spekulieren wer den Preis das nächste Jahr bekommen wird und da ist mir Daniel Wisser eingefallen, dessen neues Buch demnächst präsentiert werden wird.

