Sechzehnter literarischer Lenz

So lange gibt es das Literaturfestival des Centropes, wo Stephan Teichgräber, interessante tschechische, slowakische, ungarische und Wiener Autoren vorstellt, schon, ich war aber nicht bei jeden dabei.

Habe aber von Stephan Teichgräber, den ich wahrscheinlich über die Szene Margareten oder schon länger kenne, irgendwann die Einladung bekommen und bin dann vor Corona ein paarmal hingegangen, dann klappte es wegen der TestMasken– oder anderer Pflichten nicht mehr.

Im Vorjahr war ich wieder da und heuer kurz vor unserer Radreise den Main entlang, wo wir das Centrope wahrscheinlich verlassen und ich muß sagen, es war sehr interessant.

Jelena Semjonowa-Herzog, die Mitorganiorin, hat mich als ich das Arche-Theater erreichte, freundlich begrüßt. Cornelia Stahl hat mir zugerufen und mir das gedruckte Programm übergeben. Im Theatersaal habe ich mich mit Dine Petrik unterhalten und Stephan Teichgräber hat genau erklärt, was der Centrope ist und, daß es sich für die Österreicher lohnen würde, Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch zu lernen oder wenigstens ein paar Worte davon zu verstehen.

Dann kam der 1990 in Mähren geborene Lukas Ondercanin mit seinem noch nicht auf Deutsch erschienen Roman “Die Utopie in Lenins Garten”. Die auf Deutsch gelesenen Stellen wurde von Stephan Teichgräber übersetzt und da geht es um dreihundert Slowaken, die vor hundert Jahren nach Kirgisien auseanderten, um dort das Paradies zu finden und enttäuscht wurden.

Dann folgte und das war interessant, die 1972 in Indien geborene Sarita Jenamani ,und da ist vom Centrope nicht viel zu entdecken. Sie lebt aber seit ihrem Studium in Wien, ist oder war die Generalsekretärin des PENS und so hat sie Jelna Semjonowa-Herzog, die den Österreich Teil auswählte, sie und ihre Gedichte vorgestellt.

Dann ging es mit dem 1959 in Budapest geborenen Andras Petöcz weiter oder er kam nach Wien und stellte sein “funny poem” “Ein Gott in Wien ” vor, wo der oder der Autor selber hungrig oder müde in der Wiener U Bahn saß und der vorgestellte Band “Der gealterte Gott” beschäftigte sich, was ich erstaunlich frisch und originell fand, mit der Erschöpfung, der Traurigkeit und anderen Gefühlen.

Dann gings wieder nach Wien oder nach Mürzzuschlag. Denn dort wurde Harald Darer von dem ich schon was gelesen habe und der mich auch erkannte, geboren und der stellte mit “Mongo” wieder ein sehr interessantes Buch vor, geht es da doch um ein Kind mit Downsyndrom oder um die Schangerschaft der Schwester eines solches, die sich Sorgen macht, daß es ihrem Kind auch so gehen könnte.

Dann hätte einen Tschechin mit einem gar nicht teschechin klingenden Namen, nämlich, die 1988 geborene Klara Goldstein kommen und ihre Gedichte vorstellen sollen. Sie war aber erkrankt, so wurden ihre Gedichte aus den Bänden “Falkenfrau”, das inzwischen schon vergriffen ist und “Die Regen von Maiernigg”, nur von den Schauspielern gelesen.

Foto: FaceBook

Nachher gab es wieder und diesmal etwas verrutschte Brötchen. Ich habe mir ein Glas Wein dazu gekauft und mich mit Harald Darer und Cornelia Strahl sehr intensiv unterhalten.

Am Mittwoch ist es dann mit Julian Schutting, der sehr verkühlt war und seinem “Zersplitterten Erinnern” weitergegangen . Dann kam Stanislav Biler aus Brünn mit seinem Roman “Destruktion”, wo es um die Flucht aus der Stadt aufs Land ging und da plötzlich in niederösterreichischen Dialekt gelesen wurde.

Danielas Chanas “Neun seltsame Frauen” kannte ich schon, habe ich die Geschichte von der Küchenhilfe mit dem roten Lippenstift sowohl in der “AS” gehört, als auch das Buch gelesen.

Der Ungar Pal Zavada, der historische Tomae schreibt, schickte im Jahr 1937 einen Adam Apfelbaum mit dem lieben Gott und dem Teufel nach Berlin und die 1966 in Frankreich geborene Nathalie Rouanet, die ich als Anne Air von Slam B kenne hatte drei Miniaturen in denen es um Sex und Liebe und einen afghanischen Flüchtling ging.

Dann wurde die Pause mit den Brötchen vorgelegt, da die 1999 geborene Nicol Hochholczerova erst angereist kam und in “Dieses Zmmer läßt sich nicht aufessen” einen sehr spritzigen Roman vorstellte, in dem es auch um Peter Esterhazy ging, der geheiratet werden sollte.

Das war es dann, ein etwas anderes Festival, weil die Wiener Autoren aus Frankreich oder Indien kamen, was mich auf die Idee brachte, mich mit meiner in Entstunhg befindendlichen Drei Frauen Geschichte “Bratislava-Prag-Budapest” für das nächste oder übernächste Jahr zu bewerben und jetzt geht es los in einen vielleicht verregneten Urlaub, wo ich das nächste Festival nämlich “Rund um die burg” das übermorgen beginnt, versäumen werde.

Die grässliche Bescherung in der Via Merulana

Jetzt kommt eine Art Krimi aus den “Wagenbach-Verlag”.

“Die grässliche Bescherung in der Via Merulana” des Carlo Emilio Gadda, der 1893 in Mailand geboren wurde und 1973 in Rom verstorben ist.

Ein Buch, das in den Fünfzigerjahren von Toni Kienlechner übersetzt wurde, in den Sechzigerjahren auf Deutsch erschien und jetzt und das finde ich gut, in der gleichen Übersetzung wiederaufgelegt wurde.

Ein interessantes Buch, das in das faschistische Mussolini Rom der Neunzehnzwanzigerjahre führt und kein klassischer Krimi mit Plot und Spannungsstufen, sondern eher eine Schilderung Roms, seiner Menschen und gesellschaftlichen Zustände dieser Zeit, schildert, die in einer drastischen Sprache geschrieben nicht immer leicht zu lesen und zu verstehen ist und politisch korrekt ist da wahrscheinlich auch nicht sehr viel, aber so war es damals und ist es vielleicht auch noch heute.

Alberto Moravia hat dieses Rom auch beschrieben und ein paar seiner Bücher habe ich auch gelesen und jetzt hinein in die Via Merulana, wo an einem Tag in zwei Häusern Entsetzliches geschieht.

In dem einen wird Schmuck gestohlen in dem anderen die Signora Liliana, die mit einer Nichte dort lebt, ermordet und die, da kommen wir gleich hinein in die Gesellschaftskritik oder das persönliche Unglück, ist kinderlos.

Deshalb holt sie sich immer Nichten mit denen sie das Kinderglück nachvollziehen kann, einen verdächtigen Doktor, der die Leiche, die drastisch beschrieben ist, findet, gibt es auch und einen Kommissar und dann wird nach den Tätern gesucht.

Die Nichten und Näherinnen werden verhört, junge Mädchen, die von ihren Verlobten Schmuck geschekt bekommen und in Kassetten versteckt haben, die sie aus Kästen holen, wo es verdächtig stinkt.

Denn damals war die Unterschicht sehr arm und ungebildet. Die Mädchen wurden ausgebeutet, die Burschen haben sich ihr Glück vielleicht zusammengestohlen und die Mittelschichtfrauen waren vielleicht auch nicht so glücklich und das faschistische Rom, das man, wie in der Einleitung von Anna Vollmer lernen kann, vielleicht noch wiederfinden kann, war auch nicht so ohne und daher lesenswert sich in das Buch einzulesen, wenn es wahrscheinlich auch kein wirklicher Krimi ist, sondern derb und brutal die gesellschaftlichen Zustände schildert.

“Ein reiches Gesellschaftsbild der Stadt Rom zur Zeit Mussolinis, ein intellektuelles und sprachliches Feuerwerk – üppig, barock, ausschweifend. Mit diesem Buch hat sich Carlo Emilio Gadda in die Reihe der grossen modernen Romanautoren von Weltrang geschrieben. In der Übersetzung von Toni Kienlechner, die kongenial zu nennen keine Übertreibung ist.”, steht am Buchrücken.

Zwei poetische Tagebücher

Jetzt ist es sich doch ausgegangen zum fünften “Dichterloh-Abend” zu gehen, wo Ludwig Hartinger und E.A.Richter ihre letzten Gedichtbände vorstellten, die eigentlich verdichtete Tagebücher waren und auf der einen Seite die Beschäftigung mit der Natur, auf der anderen die Lockdownzeiten im eigenen Zimmer beschrieben.

Interessant, interessant, zuerst den 1952 in Saalfelden am steinernen Meer geborenen und jetzt wieder dort lebenden Übersetzer und Lektor des “Otto Müller Verlages” Ludwig Hartinger kennenzulernen, der offenbar Karin Peschka ins Publikum brachte und auch den Rudi, der neben mir gesessen ist, aber vielleicht ist der wegen den 1941 geborenen E. A. Richter gekommen, der einmal auf meinen Blog gestoßen ist und auch bei meinen Geburtstagfest gelesen hat.

Zwei interessante Dichter also und Ludwig Hartinger hat schon drei solche Tagebücher herausgebracht, das letzte vorgestellte heißt “leerzeichen” und da war vor allem das Gespräch interessant, denn der 1952 geborene, der sich auch als “Wortschmuggler” betrachtet, hat wirklich eine sehr poetische Sprache. Glatt und geschliffen, wie aus dem Lyriklexikon, könnte man so sagen und seine Gedichtzeilen scheinen beim Gehen entstanden zu sein. Das “Ich” und das autobiografische Erleben schaltet er dabei vollkommen aus.

Das ist zwar etwas, was ich nicht ganz nachvollziehen kann und auch nicht wirklich glaube. Der Dichter hat aber darauf bestanden und auch betont, daß in Trakls-Texten das Wort “Ich” nicht vorkommt, bei ihm offenbar schon, wie Michael Hammerschmid einwarf und E. A. Richters “Fernausdehnung” ist ab dem Dezember 2020 entstanden und offenbar der Pandemie geschuldet oder während Corona-Zeiten entstanden, etwas was mich ja auch sehr interessiert.

Da sitzt einer dichtend zu Hause und beschäftigt sich dabei mit Worten wie “Angstnoträume”, “Polizeierscheinungen” und “Querdenkereien”.

Dann ist er in eine Austellung gegangen und hat in acht Kapiteln aus acht Bildern einen Text geschrieben.

Die “Seestadt”, wo er wohnt, kommt vor und im Gespräch erwähnte er seine Beziehungen zu Leuten, die in fernen Kontinenten wohnen und daß es Personen gibt, denen er jeden Tag ein Mail schreibt.

So konnte man die pandemischen Zeiten offenbar auch benützen und seine Erfahrungen in und außerhalb der Lockdowns machen.

Sehr interessant dieses Lyrikfestival, von dem ich drei unterschiedliche Abende mitbekommen habe und mich trotz des gefüllten Büchertisches in nächster Zeit mit anderen, als mit lyrischen Texten bescäftigen, nämlich Ulirike Draesners dicken Roman, das ich auf meine Radfahrt mitnehmen werde.

Wochenende mit Doris Kloimstein und Ruth Aspöck

Die letzten Wochen waren ja sehr intensiv, so ist am zwanzigsten April mein Computer eingebrochen und seither blogge ich auf dem von Alfred und kann nicht in meine Texte hinein, kann meine Bücher nicht einordnen, keine Rechnungen schreiben und auch das Buch mit Peter Gstöttmaiers Texten mit denen ich mich ja beschäftigen soll, nicht lektorieren.

So stapeln sich am Harlander Schreibtisch schon Bücherberge und die Leipzig-Mitbringseln und am Donnerstag nach dem mein Computer nicht mehr ging, sind wir nach Krems zur “Literatur und Wein” gefahren.

Dann hat mir der Alfred seinen Computer zum Bloggen überlassen. Ich habe abgerechnet und wir sind nach Leipzig gefahren, wo es, da ja Österreich Gastland war, sehr intensiv zuging.

Zum Lesen bin ich in den letzten drei Wochen daher nicht viel gekommen, habe da gerade nur Angela Steidels “Aufklärung” ausgelesen und jetzt Carlo Emilio “Die grässliche Bescherung in der der Via Merulana”.

Vom Leipzip zurückgekehrt am ersten Mai habe ich dann einen Tag durchgearbeitet. Am dritten Mai gab es die “Dichterin feiert Dichterin Lesung” im Rathaus.

Dann begannen schon die Feiern zu “Fünfzig Jahren GAV” und die “Krit Lit”, wo ich sogar ein Stückchen aus meinen “Sozialen Kreditsystem” lesen konnte, gab es auch.

Dazwischen habe ich meinen Computer zurückbekommen, der gerade zwei oder drei Tage gehalten hat, bis er wieder seinen Geist aufgab. Jetzt soll ich einen Neuen bekommen und in der letzten Woche ist es wieder mit dem ganz normalen Literaturprogramm sprich “Alte Schmiede” mit dem Dichterloh-Festival”, der “Gesellschaft für Literatur” und dem Literaturhaus weitergegangen und da habe ich am Freitag nach dreizehn Jahren wieder beim “Tag der Freiheit des Wortes” den ich acht Jahre lang organisiert habe, gelesen.

Deshalb sind wir nach drei Wochen erst wieder am Samstag Vormittag nach Harland gefahren, dort die Anna und die Lia besucht, die gleich das Muttertagsgedicht, das sie im Kindergarten lernte, vorgesungen hat. Ich bin mit dem Rad auf den Markt gefahren, um dort Doris Kloimstein zu treffen, wie wir das ja regelmäßig tun, wenn wir am Wochenende in Harland sind.

Diesmal aber schon länger nicht, denn zu Ostern war sie nicht da oder ist es sich nicht ausgegangen. So habe ich ihr das “Flasar-Buch”, das ich ihr versprochen habe, erst jetzt geben können, sowie die Leseprobe von “Putin im Wartezimmer” und meine zwei letzten Bücher, die sie schon lange haben wollte. Und da beim Käsekrainer und Prosecco waren wir von der FPÖ “unzigelt, das heißt von vier Aktivisten in den blauen Jacken, die Bier tranken und “bärenstarke Gummibärchen” und “Heimat-Taler” zum Muttertag austeilten, die ich gleich fragen konnte, wie es jetzt mit der Covid-Aufarbeitung, die ja die schwarz-blaue NÖ-Regierung versprochen hat, ist?

“Leider schwierig!”, haben die mir geantwortet, denn da gibt es ja den Widerstand dagegen, habe ich mir aber ohnehin nicht wirklich erwartet, stattdessen für die kleine Lia ein “Muttertags-Ischler” gekauft, das sie ihrer Mama mit Gesang oder auch ohne überreichen konnte und dann nach Harland zurückgefahren.

Im Bücherschrank beim Bootshaus, wo ich jetzt immer Station mache, gab es eine Menge Kinderbücher und die kleine Lia ist dann auch gekommen, hat die Schokolade-Lade ausgeräumt und die alten Spielsachen von der Anna, die in der Küche von Alfred Großmutter lagern und ich war etwas blockiert und gehandicapt, weil eigentlich wollte ich ja mein Nachwort für das Gstöttmeier-Buch schreiben und als mir der Alfred den Ordner dann geöffnet hat, hatte ich keine Texte und keine Unterlagen und bin also mit der “Via Merulana” in die Badewanne gegangen.

Dort habe ich das Buch Sonntag früh ausgelesen, dann noch einmal die Anna und die Lia besucht, den “Muttertags-Muffin” von der Anna hatte ich schon zum Frühstück mit einem Glas Sekt Orange gegessen und dann sind wir nach Wien gefahren, denn der Alfred hatte Karten für die Kammerspiele, wo es die “Drei Groschenoper” gab, besorgt und die Ruth dazu eingeladen, weil die uns, um den Silvester auch ins Theater eingeladen hat.

Also ein intensives Wochenende mit meinen zwei literarischen Freundinnen, von der Doris Kloimstein, die ja ein engagiertes Pen-Mitglied ist zu der Ruth, die sich im GAV-Vorstand engagiert und die “Drei Groschenoper” ist auch ein Stück, das eigentlich genau in Zeiten wie diesen, wo man immer hört, daß sich die Leute die Butter auf das Brot nicht mehr leisten können, während vor einer Woche in London Millionen für die Krönung des Kings Charles, der mit einer goldenen Kutsche und einer großen Krone angefahren gab, ausgegeben wurden, denn in der Bettleroper geht es auch, um eine Krönung. Zwar um die der Queen Viktoria. Aber eine Dame mit rosa Kleid und rosa Hut, die freundlich in die szene winkte, ist da plöthzlich aufgetaucht und das Publikum schrie “Schau die Königin!”, war natürlich keine echte und eine Krönung hat auch nicht stattgefunden.

Aber ein sehr literarisches Wochenende mit meinen zwei literarischen Freundinnen und Wegbegleiterinnen. Jetzt erwarten mich noch drei intensive Praxistage und ein Literaturfestival Dann geht es zwei Wochen lang mit den Rad den Main entlang oder hinunter. Danach habe ich hoffentlich meinen neuen Computer und kann weiter meine Texte schreiben und meine Bücher fertig machen.

Aufklärung

Jetzt kommt Buch drei der Belletristikliste des Leipziger Buchpreises, ein Buch das nicht gewonnen hat, obwohl es, weil es in der Stadt Leipzig spielt, eigentlich gut gepasst hatte.

“Aufklärung” von Angela Steidele, die sich mit Luise Gottsched, der Gattin von Johann Christoph Gottsched, des großen Sprachforschers beschäftigt. Ein Buch, das im achtzehnten Jahrhundert spielt, also gut zu dem ersten Sachbuch “Christoph Martin Wieland” passt und das historische Verständnis vertiefen kann.

Erzählt wird das ganze von Dorothea Bach, der ältesten Tochter von Johann Sebastian, dem Thomaskantor und beginnt damit, daß die sich ärgert, daß Johann Christoph Gottsched, die Biografie seiner Frau falsch beschrieben hat.

Also erzählt sie selbst, auf sechshundert Seiten tut sie das und das, wie ist ein bißchen schwer zu verstehen, denn Dorothea Bach springt direkt in ihren Alltag.

Es beginnt im Zimmermannschen Cafe, wo sie die “Gottschedin” kennenlernte und die berühmte “Kaffeekantate” aufgeführt wird und da werden die Liedtexte zitiert und spannend ist auch der heutie Ton mit dem Angela Steidele ins achtzehnte Jahrhundert springt, werden da doch die Frauen Mme Gottschedin oder Jungfer Bachin genannt.

Man sieht, so geht es auch mit dem Gendern und offenbar war man schon im achtzehnten Jahrhundert so weit und spannend finde ich auch, daß es dabei einen Herrn Gugl gibt.

Bachs erste Frau ist gestorben, er ist mit Anna Magdalena, einer Sängerin, die nicht viel älter als Dorothea ist, die unverheiratet blieb, verheiratet und Dorothea ist eine Allroundfrau. Sie kocht, singt, macht Pfefferkuchen, pflanzt Kartoffeln. Kümmert sich um ihre jüngere Geschwister, ist auch bei Geburten dabei und dient der Mme Gottschedin, die offenbar einige Werke ihres Gatten mitgeschrieben hat, als Sekretärin und auf diese Art und Weise erzählt sie sich durch den Alltag des achtzehnten Jahrhunderts und da geht es auch um die Frage, ob Frauen studieren dürfen?

Es gibt die “vernünftigen Tadlerinnen” und dann den siebenjährigen Krieg und den König Friedrich, der die Leipziger in Bedrängnis bringt.

Vater Bach erblindet zuerst und stirbt später, was die Familie, um ihre Wohnung und ihre Einnahmen bringt und wir begegnen den großen Lessing und dem jungen Goethe, die in einen sehr kritischen Licht gesehen werden.

Wir steigen auch in die Musikwelt Bachs ein und lernen die Romane kennen, die damals geschrieben wurden.

Die Mme Zieglerin und Caroline Neuber, die berühmte Theaterindentantin und wenn man sich in dieser Zeit nicht gut auskennt, tut man sich beim Lesen etwas schwer oder läßt sich einfach in die Erzählung hineinfallen. Liest sich durch die damalige Speisekarte und durch die Aufklärer dieser Zeit, staunt über die gelehrten, emanzipierten Frauen, die es damals gab, obwohl das wahrscheinlich nur einer bestimmten Schicht vorbehalten war. Waren die meisten Frauen damals doch eher analphabetische Dienstmädchen oder Ehegattinnen, die im Kindbett starben.

Ich finde es aber spannend nach dem Wieland-Buch mich in die Welt Bachs, Gottscheds, Lessings, etcetera, einzulesen und fand den modernen Ton, den Angela Steidele, die schon öfter Biografien geschrieben hat, verwendet hat, spannend, obwohl höchstwahrscheinlich nicht alles genauso war, weil Angela Steidele ja den Blick des einundzwanzigsten Jahrhunderts in ihre Erzählung mischt.

Weil ich das Buch in Leipzig zu lesen angefangen habe, hätte ich es mir als Gewinnerbuch gewünscht und bin gespannt, was ich noch alles über diese Zeit lesen werde, während ich derzeit mit meiner Bücherliste weitermache und da stehen jetzt einige dicke Bücher auf der Liste und weil die Zeit in der ich es gelesen habe, veranstaltungstechnisch recht intensiv war, habe ich eineinhalb Wochen zum Lesen gebraucht.

Die “Freiheit des Wortes” ist “nicht genug”

Ruth Aspöck
Monika Gentner
Daniel Terkl

Der Tag zur “Freiheit des Wortes” zum Gedenken der Bücherverbrennung, die die Nazis am 10 Mai 1933 in Berlin veranstalteten, wurde von Josef Haslinger in der GAV eingeführt.

Das war damals eine Massenlesung im Hörsaal 1, des NIGs, an die fünfundzwanzig Autoren, die Größen der damaligen Zeit, haben da ihre Stimme gegen Rassismus erhoben und Gerhard Kofler, der Josef Haslinger als Generalsekretär folgte, hat die Veranstaltung still und heimlich ausklingen lassen wollen.

Das war auf einer Vollversammlung am Mondsee vielleicht oder an einen anderen Ort. Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, nur, daß ich mich, weil mir die Lesung wichtig war und ich ja gerne lese, gemeldet habe, die Veranstaltung weiter zu organisieren.

Da hatte ich dann nicht mehr die ganz Großen, wie Robert Schindel, etcetera, bekommen. Ilse Kilic hat mir, glaube ich, auch abgesagt, weil ihr die Veranstaltung zu politisch war, was ich gar nicht so verstanden habe und Konstatin Kaiser hat sich aufgeregt und gemeint, daß das nur eine Veranstaltung für Exil Autoren sein könne.

2002 habe ich gelglaubt, daß Konstantin Kaiser sie organisieren würde. Hat er aber nicht. So hat es Rolf Schwendter ins Literaturhaus verlegt, wo ich dann von 2003 bis 2009 organisierte und da eigentlich ein Stammlesepublikum hatte.

2001 habe ich die Veranstaltung noch im NIG, im Hörsaal 1, abgehalten. Das hat aber nicht so ganz geklappt, weil da vorher eine Vorlesung drinnen war und man warten mußte, bis sie fertig war.

Hans Augustin
Gerhard Altmann
Renate Aichinger

Dann habe ich aber Schwierigkeiten mit dem Literaturhaus bekommen. De haben mir im Programm herumgestrichen und als die GAV sagte, man dürfe nur mehr eine Veranstaltung machen, habe ich mich dann für die “Mittleren” entschieden, die ich bis 2012 im Amerlinghaus veranstaltete, weil sie mich das im Lteraturhaus ja nicht machen ließen.

2010 ihat es dann die Petra Ganglbauer, im alten AKH glaube ich, organisert und mich zum Lesen eingeladen. Später hat es dann die Ilse Kilic organisiert und seit vier Jahren, glaube ich, die Monika Gentner.

Ich habe seither nicht mehr dort gelesen, war aber ein paar Mal im Publikum. Es gab auch immer ein Thema, das letzte Jahr war das glaube ich “Wir” und da hat mir Dietmar Füssel mschon vorher gesagt, daß er glaubt daß er ausgebuht wird, weil er ja Corona kritisch ist.

Das war dann auch so und heuer habe ich mich wieder gemeldet und wurde auch eingeladen. Das Thema war “nicht genug”. Ein sehr Algemeines, wo man ja alles unterbringen kann und ich habe mich gefragt was lese ich?

Kritische Texte habe ich ja genug, weil ich mich seit drei Jahren fast ausschließlich mit dem Corona- Thema beschäftige, das mir sehr am Herzen liegt und da habe ich eine oder sogar mehre “1984- Szenen” aus dem “Sozialen Kreditsystem” schon drei Mal gelesen.

Christoph Janacz
Janko Ferk
Sabine Dengscherz

Im September im “Werkl”, dann bei der “Poet-Night” und beim Osterspaziergang ebenso. Die Ruth hat mir aber geraten, etwas anderes zu lesen.

“Denn das kennen die Leute schon!”

So habe ich an das “Zitroneneis mit oder ohne Prosecco” aus dem “Corona-Texte Buch” oder aus dem “Die Uhren haben ihre Zeit verloren” gedacht. Als ich das aber am Montag vorbereiten wollte, habe ich gesehen, der Text ist auch zu lange und ich habe auch gefürchtet, daß er vielleicht nicht gut ankommt.

“Der Sommer in Wien” war auch nicht kürzer. Also bin ich beim “Sozialen Kreditsystem” geblieben, wo ich auch auf “Krit Lit” am Samstag den Beginn gelesen habe.

Monika Gentner hat zehn Kollegen zur Lesung und dem Thema eingeladen und die Ruth, die auch gelesen hat, hat zuerst ein paar Worte zum Tag der Bücherverbrennung erwähnt und dann das “Nicht genug” aus dem Leben einer Mutter erwähnt. Denn dann ist man das ja nicht, sondern entweder zu protective oder man lebt sein eigenes Leben und bekommt das auch vorgeworfen und Rente Aichinger, die ich schon von der St. Pöltner Sternlese-Diskussion kannte hat dann direkt daran angeschlossen.

Der Burgenländer Gerhard Altmann, ist dann glaube ich, in das Jahr 1989 und das paneuropäische Picknick zurückgegangen.

Marlen Schachinger
Klaus Prinz
Eva Jancak

Hans Augustin, der auch damals in St. Pölten war folgte und dann die mir bisher unbekannte Sabine mit einem Thementext “Nicht genug und zuviel gehen auf ein Bier. – “Zuviel rauchen und nicht genug lüften” etcetera, die kleinen Schwierigkeiten des Alltagsleben, während der Richter Janko Ferk, der bei mir ziemlich regelmäßig las und schon vierzig Bücher geschrieben hat, ein Langgedicht vorgetragen hat.

Christoph Jancacz las einige Texte aus seinen “Miniaturen”, die er erschreicken aktuell fand, obwohl sie vor zehn Jahren geschrieben wurden. Dann folgte ich mit meinen Corona-Text, den ich Dietmar Füssel widmete und nicht ausgebuht wurde. Es bestand auch kein Grund dazu, denn alles was in der Szene vorkommt, stimmt und ist nur ein bißchen zugespitzt, obwohl die Protagonisten aus dem berühmten Orwell-Roman entnommen waren.

Klaus Prinz der mir folgte, war mir ebenso unbekannt, während ich mit Marlen Schachinger schon öfter gelesen habe. Das war es dann und der Veranstaltungsaal überraschend voll, so daß sogar Zusatzsessel aufgestellt werden mußten.

Die Cornelia Stahl war da, die Angela und sogar der Andi Pianka, der es mit der GAV ja nicht so hält, ist gekommen und von der GAV der Jopa und die Astrid Nischkauer. Es war sehr schön und interessant, wir haben uns beim Wein unterhalten und sind dann noch in den Berlin Döner vis a vis dem offenen Bücherschrank gegangen, wo Monika Gentner einen Tisch bestellt hatte.

Fiston Mwanza Mulijas und Paul-Henry Campells Dichterloh

Heute bin ich zurechtgekommen, mir zumindestens einen Teil des Filmes über Marina Zwetajewa anzusehen, wo mit schlecht lesbaren Untertiteln auf Russisch Gedichte deklamiert wurden.

Dann ging es in den Keller und Michael Hammerschmid stellte den 1982 in Boston geborenen und in Frankreich bzw. in Wien lebenden Paul-Henri Campell vor, dessen Gedichtband “innere organe” litaneiartig die Haut, die Leber, etcetera in dem Mittelpunkt stellt, nach Istanbul führte und Reaktorgedichte gab es auch.

Dann wurde es performanistisch, denn der 1981 in Lumbumbashi geborene und seit 2009 in Graz lebende Fiston Mwanza Mulija, den ich schon öfter hörte habe und sein “Tram 83”” gelesen habe, stellte sein zweisprachiges “Ritter-Buch”-“Kasala für meinen Kakju”/ “Kasala pour mon Kaku mit dem Musiker Patrick Dunst vor und rief seine Kasals, das ist, glaube ich, eine afrikanische Gedichtform, wo es auch über den Körper oder das Gebären der Mütter ging, durch den Raum.

Im anschließenden Gespräch ging es um die Frage der Kolonalisierung und, wie es dem im Kongo Geborenen mit der Herrschaftsprache Französich geht, in der er schreibt.

Es ging dann um Geister und Götter, die viele Namen tragen können und Michael Hammerschmid, sowie das Publikum waren begeistert und es gab jubelnden Applaus und am Montag gibt es noch einen Dichterloh-Abend, wo E. A. Richter auftreten wird und ich gespannt bin, ob ich es schaffen werde, hinzugehen?

Hans Flesch-Brunningens neuaufgelegte Bücher

Nach einem sehr intensiven Tag, wo ich das erste Mal nach drei Jahren wieder ins AKH gekommen bin, jetzt braucht man keine Maske, mehr, aber einen Termin wenn man hineinwill, bin ich am Abend wieder in die “Gesellschaft für Literatur” gekommen, wo Evelyne Polt-Heinzl von der ich schon länger nichts mehr gehört hbe und ich auch sehr verändert fand und Wolfgang Straub, die zwei bei “Atelier” wiederaufgelgte Bücher von Hans Flesch-Brunnigen oder Johannes Evangelista Luitpold Flesch Edler von Brunnigen, der von 1895-1981 lebte und in Bad Ischlgestorben ist, vorstellten.

Ein Name, den ich schon gehört habe, viel mehr aber nicht. So saugte ich begierig die Einleitung von Manfred Müller auf, der kurz den Lebenslauf des Autors vorstellte, der literarisch eher im Hintergrund gestanden ist, nach England emigiere, dann auch auf Englisich und mit dem Pseudonym Vincent Brun schrieb und seine Bücher in unterschiedlichen Stilen veröffentlichte und als er wieder nach Wien gekommen ist, an der Seite von Hilde Spiel gestanden ist.

Zwei Bücher haben die Literaturwissenschaftler wiederaufgelegt, “Perlen und schwarze Tränen”, eine Art Ullysses Roman, denn Flesch-Brunningen war mit James Joyce befreundet und so spaziert einer einen Tag lang durch London und sucht dort eine Frau und “Maskerade”, das auf Englisch geschrieben und von Andreas Pechmann übersetzt wurde und zuerst in England und in den USA verlegt wurde, ein Unterhaltungsroman oder einer, der sich mit dem Antifaschismus in Rom beschäftigt.

Es gab lange Beschreibungen über Flesch-Brunningens Leben und die Entstehungsgeschichte der Bücher und dann zwei Lesestellen und am Schluß noch einen “Americano”, der damals in Rom getrunken wurde, Wermuth mit Wasser, jetzt mit Aperol vermischt und viele Gespräche mit der Frau Schmidt-Dengler, die ja eine eifrige Literaturbesucherin ist, habe ich mich unterhalten und dem Herrn Pauer, den ich seit langen wieder gesehen habe. Die Henrike Blum war da und noch viele andere und ein interessanter Abend und jetzt bin ich natürlich gespannt, ob die Bücher einmal zu mir kommen werden. Aber ich lese weniger und langsamer, als früher, werde es also höchstwahrscheinlich nicht schaffen.

Verschiedene Lesarten einer Bibliothekarin

Nach meiner sechs Uhr Stunde ins Literaturhaus gehetzt und gerade noch zu Daniel Terkls Einleitung zurecht gekommen, der Peter Marius Huemers “Bibliothekarin” erschienen bei “Septime” vorstellte.

Das dritte oder vierte Buch des 1991 in Haag am Hausruck Geborenen, der auch Blogger ist und einen Literaturpodcast hat, wurde, was mich überraschte, von dem Grazer Autor Stefan Schmitzer vorgestellt, der gleich zu Beginn verschiedene Lesharten vorstellte.

Man kann das Buch als eine Dystopie ,lesen und ich würde nachdem was ich gehört habe, das tun und denke inzwischen, daß man eine Studie darüber machen könnte, welche Dystopie-Konzepte während der Lockdowns und der Pandemie entstanden sind, ohne das Wort Corona zu erwähnen.

Man kann die unverläßliche Erzählerin entdecken und verschiedene philopsphische und experimentelle Lesarben gibt es wohl auch. Zumindest kann man das aus Stefan Schmitzers Vorstellung herauslesen und es geht um eine Bibliothekarin, die in einer finsteren Welt einer Abteilung F23 lebt und von dort offenbar einen Ausbruch versucht, beziebungsweise, die Welt mit verschiedenen Botschaften zu vernetzen beginnt.

Vorher ist sie in einer anderen Abteilung geboren worden und dort auch zu Schule gegangen. Jetzt lebt sie im Dunklen.Ist ganz allein und muß alte Bücher katalogisieren.

Dann wirds etwas kompliziert. Denn im Programm steht, sie darf die Bücher nicht lesen. Tut es offenbar aber doch und, wie es ausgeht hat der junge Autor auch nicht verraten. Nur gemeint, daß er fünfhundert Seiten gebraucht hätte, um das Ganze aufzulösen. Es also irgendwann gelassen hat und hat jetzt drei Stellen vorgelesen.

Von den Plätzen war eigentlich nur die dritte Reihe besetzt und das waren offenbar Freunde oder Freundinnen des Autors. Eine Frau im roten Kleid hat fotografiert und alle sind dann mit Weißweingläsern im Kreis gestanden und haben angestoßen. Der Autor und Stefan Schmitzere dann auch mit mir und eine Frau, die offenbar nicht zum Kreis der Eingeweihten gehört hat, hat mich angesprochen und von mir wissen wollte, ob ich das erste Mal im Literauhaus war?

Das war ich natürlich nicht und komme auch am Freitag wieder, um dann das erste Mal seit 2009 wieder offiziell zu lesen.

Inoffziell und ohne Honor habe ich das dann 2016 getan und als ich meine Flyer auflegen wollte, habe ich gesehen, daß da schon ein dicker Stoß gelegen ist und bei den Bücherschränken bin ich auch fündig geworden. Bin ich ja irgendwie auch eine Bibliothekarin oder eine Literaturbesessene, die sich mit Bücherbergen und Bücherauflesen beschäftigt und dort drei Bücher von Alfred Komarek gefunden.

Dichterloh zwischen Aufzeichnung, Rebellion und Nuancierung

Von den letzten zwei intensiven Literaturwochen zurückgekommen, geht es in der “AS” gleich mit dem Dichterloh-Lyrikfestival” kuratiert von Michael Hammerschmid

lustig weiter.

Das heißt, das hat schon am zweiten Mai begonnen, wo ich mit meiner Praxis beschäftigt war und ich also Emine Sevgi Özdamar, Valerie Rouzeau und Anja Zag Golub versäumte.

Aber dieses Woche ist es ruhiger oder differenzierter und so bin ich nach meiner letzten Stunde wieder in die Schönlaterngasse marschiert und da gleich gesehen, daß ich das Filmportrait, das immer vor den Abenden gezeigt wird, über Marina Zwetajewa versäumte.

Dafür trat später, die 1948 in der CSR geborene Ilma Rakusa, auf, die sich wie sie sagte, fünfzig Jahre lang mit ihrer Übersetzung befasste und ihr “Droschl-Band” “Kein Tag ohne”, wurde während der Pandemie geschrieben.

In einer Zeit, wo man das Haus nicht verlassen durfte, jeden Tag bis zum 20. 2. 22 ein Gedicht, weil das eine schöne magische Zahl war, die sich mit den Krisen beschäftigten und sich da mit ihren Idolen Friederike Mayröcker, Ilse Aichinger, Clemens j. Setz und Sherji Zahadan unterhielt.

Also Selbstgespräche und Träume und viel Gartenarbeit, viel gelesen und so sind in der Pandemie sehr schöne Gedichte entstanden, obwohl Lyrik, wie sie im Gespräch betonte nicht sehr viel verändern kann, man kann aber versuchen ein kleines Steinchen zum Rollen bringen und dann kam der slowenische Dichter Tone Skrjanec, 1953 geboren mit seinen Gedichtband “Haut”, der von Marjeta Wakounig übersetzt wurde.

Der ist Soziologe,sowie Festivaldirektor und beschäftigte sich in seinen Gedichten, die von Michael Hammerschmid auf Deutsch gelesen wurden mit dem Körper und den inneren oder äußeren Begegnungen, die man macht oder die überfordern können.

Schöne Gedichte und viel literarisches Publikum.

Kurt Neumann habe ich gesehen, Monika Vasik .und noch andere Dichter und Dichterinnen. Ein paar Veranstaltungen mit anderen lyrischen Talenten wird es noch geben. Mal sehen, was ich davon noch erwische und ob es mir gelingen wird, den Film zu sehen?